Meine Frau hat Osteoporose, ist unsere Tochter nun auch gefährdet?

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Ursachen für einen verminderten Knochenaufbau, der zu einer (späteren) Osteoporose führen kann, sind auch genetische Faktoren.

Bei der Osteoporose ist eine frühzeitige Diagnose – vor dem Auftreten von Knochenverformungen oder -brüchen – schwierig.

Mithilfe der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) und der quantitativen Computertomographie (CT) kann zwar die Knochendichte bestimmt werden, doch viele Menschen mit osteoporosebedingten Knochenbrüchen weisen normale Werte auf. Auch die Blutwerte sind bei einer bestehenden Osteoporose in der Regel unauffällig. Damit lassen sich allenfalls andere Erkrankungen ausschließen.

Wenn die Knochendichte behandlungsbedingt zunimmt, ist dennoch nicht vorauszusagen, inwieweit dadurch das Risiko für einen Knochenbruch gesenkt wird.

Dementsprechend scheint die Bedeutung der Knochendichtemessung für die Diagnose von Osteoporose nur begrenzt zu sein.

Zu den Maßnahmen zum Vorbeugen der Osteoporose (Knochenschwund) zählen vorwiegend

  1. eine gesunde Ernährung

(Wichtig bei Osteoporose ist es z.B., den Körper ausreichend mit Vitamin D und Kalzium zu versorgen. Anzustreben ist eine tägliche Kalziummenge von 1.200 bis 1.500 Milligramm.

Diese kann zum einen durch kalziumreiche Lebensmittel wie Milch und Käse, zum anderen durch Kalziumsalze in Form von Brausetabletten eingenommen werden.)

  1. ein ausgeglichener Lebensstil sowie

  2. ausreichend Bewegung.

Da eine bestehende Osteoporose schwer zu behandeln ist, kommt der Prophylaxe ein sehr hoher Stellenwert zu.

Der Verlauf einer Osteoporose (Knochenschwund) lässt sich durch Maßnahmen zur Vorbeugung (s.o.) sowie durch eine frühzeitige Behandlung entscheidend beeinflussen.

Auf diese Weise kann sowohl ihrer Entstehung als auch ihrem Voranschreiten und den Komplikationen entgegengewirkt werden.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/osteoporose.html)

Es ist auch möglich durch Medikamente Osteoporose bei Frauen in der Postmenopause vorzubeugen. Das Medikament Bonviva http://www.medpex.de/bonviva-150mg-p5961224 zum Beispiel reduziert die Knochenumsatzrate und erhöht die Knochendichte. Vitamin D und Calcium verhindern meines Wissens nach nur den weiteren Abbau können aber keine Verbesserung bewirken.

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das A und O sind gesund Ernährung und Sport bzw. Bewegung. Lebensmittel wie Limonade, Weißmehl oder Zucker sollten möglichst vermieden werden. Stattdessen sollte viel Gemüse, Tee usw. auf dem Speiseplan stehen. Ebenso wichtig ist regelmäßige Bewegung. 2-3 mal in der Woche 30-45 Minuten joggen ist super für den Körper. Und das schützt nicht nur gegen Osteoporose sondern auch vor Übergewicht, Bluthochdruck....Ich würde dich auf die Seite http://www.osteoporose-lindern.de verweisen wenn du noch weitere Information. Viele Grüße und das Beste für dich und deine Familie

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