Meine Ängstlichkeit/ Unsicherheit zerstört alles?

3 Antworten

... aber ich traue mich überhaupt nicht nachzufragen, und habe Angst, dass ich mir gerade deswegen eine Chance auf eine Ausbildung erst Recht verbaue, wenn ich dann schon beim Ehrenamt nicht klarkommen sollte und mal wieder unselbstständig bin aufgrund meiner Ängste usw...

Das ist Schüchternheit extrem. Wenn du aber nicht fragst, wirst du keine Antwort bekommen und weiter nur hoffen und harren. Das bringt dich nirgendwo hin. Eventuell kann das Tierheim dich auch gar nicht ausbilden, weil es kein Ausbildungsbetrieb ist bzw. niemand dort eine Ausbilderbefähigung hat. Das weißt du aber erst, wenn du gefragt hast. Vertu da keine Lebenszeit! Man sagt nicht umsonst, Hoffen und Harren machen den Menschen zum Narren.

Und dann bist du wohl auch übersensibel, was Reaktionen anderer angeht. Wirst du gerade nicht angelächelt, oder jemand sagt etwas, ohne dich dabei anzusehen, fühlst du dich schon abgelehnt. Aber niemand kann 24/7 lächeln oder lieb und freundlich sein. Andere Menschen haben auch ein Leben, das auf ihre Gefühle einwirkt. Da beziehst du etwas auf dich, das mit deiner Person gar nichts zu tun hat.

In deinem Alter ist Unsicherheit etwas ganz normales. Du steigerst dich da bloß extrem hinein. Wegen kleiner Fehler wird einem schon niemad den Kopf abreißen. Zu fragen, wie man etwas besser oder einfacher machen kann, der andere es lieber hätte, bedeutet auch noch lange nicht, dumm zu sein.

Und: einmal nicht im Mittelpunkt stehen, heißt noch lange nicht, vom Anderen abgelehnt zu werden. Du scheinst dich da von Kleinigkeiten viel zu abhängig zu machen. Und man muss auch nicht von allen Menschen gemocht werden, damit das Selbstwertgefühl stimmt. Verwechsle da also nicht immer etwas.

Schüchterne sind selbst sensibel, und halten andere daher für noch sensibler. Sie nehmen sich zu sehr zurück. Oftmals ist die Schüchternheit auch irrational. Dann meint man, bei einer Person eine Grenze zu übertreten. Mann will niemandem zu nahe treten, und das ist der Punkt, um den es geht.

Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen devoter Zurückhaltung und unbegründeter Schüchternheit.

Was kann man gegen seine Schüchternheit tun? Man kann zunächst einmal die eigene Sicht auf sich und andere Menschen verschieben. Diesen Satz sagte meine Oma einmal zu mir, und das hat mir unglaublich gut geholfen:

Die Menschen sind nicht so verletzlich, wie du glaubst.

Mehr hatte sie nicht gesagt, nur diesen einen Satz. Dazu muss man sich erst einmal ein paar Gedanken machen. Nimmt man diesen Satz in seinen Kopf und beobachtet die Menschen um sich herum, findet man heraus, dass er stimmt.

Man wird dabei einige Erkenntnisse bekommen wie z.B. Auch die ganz coolen Typen haben ihre Zweifel, Unsicherheiten, Sorgen, Nöte; sie lassen es nur nicht jeden sehen. Man wird seine Mitmenschen anders sehen, anders begreifen. Und dann gilt auch:

Man hat es immer so, wie man es haben will. Will man es anders haben, dann muss man etwas ändern.

Also einmal nachdenken:

 wie sehen mich Andere

 wie möchte ich von Anderen gesehen werden

 was möchte ich anders haben.

Dann kann man daran gehen und seine Situation ändern. Vielleicht muss man erst üben, aber die Anderen sind nicht so verletzlich, wie du glaubst. Man kann ihnen einiges zumuten, sie werden von selbst sagen, wo die Grenze ist.

Also erst ein Gespräch anfangen, Freundschaft schließen ... nicht erst eine Grenze suchen, die wahrscheinlich gar nicht da ist. Und dann lerne mal, über dich selbst zu lachen. z.B. "Sag mal, wie kochst du hier eigentlich Wasser? - Ach so, und ich Idi such nach 'nem Wasserkocher - Ha, ha!"

Ach ja, die Andere kochen übrigens auch alle nur mit Wasser. Du bist nicht Außenseiter, sondern stellst dich stets freiwillig von vornherein schon einmal ins Abseits. Das ist erprobtes Vermeidungs-Verhalten. Wer nichts tut, mach zwar keine Fehler, kommt aber im Leben nicht voran.

Wer für alles und jedes, und sogar Routinehandlungen stets erst eine Anweisung braucht, zeigt nur mangelndes Denkvermögen. Du willst doch nicht dein Leben lang wie ein Roboter immer nur auf Anweisung in Aktion treten? Das ist für deine Mitmenschen nämlich anstrengend und bringt sie tatsächlich dazu, dich aus Frust abzulehnen.

Also komm raus aus der Bequem-Ecke des Selbstmitleids und lebe endlich!

Zum Leben gehört auch, dass die Dinge einmal nicht so geht, wie man es gern hätte, man auf eine Frage ein Nein zur Antwort bekommt. Wenn etwas nicht geht, dann geht es nicht. Das hat dann nichts mit dir oder der anderen Person zu tun, sondern ist ein neutraler Umstand.

Also nach dieser Lektüre bin ich zu der Ansicht gelangt, dass Du Dich unbedingt von einem Psychologen coachen (= betreuen, trainieren, beraten, lehren, vorbereiten, anleiten, zur Seite stehen, einüben, unter seine Fittiche nehmen) lassen solltest.

Ich denke, er wird Dir besonders durch Üben die fehlende Selbstsicherheit vermitteln.

Sprich mal mit Deinem Hausarzt, er wird Dich zum Psychiater schicken, und der wird Dir dann einen Psychotherapeuten empfehlen der Dich coacht. VG

Ich bin bereits seit 2012 in psychotherapeutischer und später auch in psychiatrischer Behandlung, und bisher hat es mir nicht wirklich weitergeholfen. Zusätzlich mache ich auch eine Traumatherapie nach Peter Levine. Ich dachte es gäbe vielleicht noch andere Sachen, die man zusätzlich ausprobieren könnte, auch so Richtung Selbsthilfe oder so. Trotzdem vielen Dank für Deinen Rat!

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@Sanura

Hättest Du das in Deiner Frage gleich mit erwähnt, hätte ich mir die Zeit sparen können.

Wenn mehrere studierte Fachkräfte bisher nicht wirklich helfen konnten, dann wirst Du weder mit Selbsthilfe, noch mit einfachen Hausfrauentricks weiterkommen.

Die letzte Idee meinerseits ist die Behandlung des Unterbewusstseins, sozusagen die Tiefe unserer Psyche. Also den Bereich, wo die Wurzeln unseres Bewusstsein lagern. Diese Behandlung ist die Hypnosetherapie, - aber das hattest Du ja vielleicht auch schon. VG

https://dgh-hypnose.de/cms-files/flyer-hypnose-in-der-psychotherapie-web-mail.pdf

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article10938170/Hypnose-wundersame-Heilerfolge-in-Trance.html

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@Winherby

Entschuldigung... Vielen Dank für Deinen Rat!

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Hallo,

ich rate dir unbedingt zu einem Psychologen oder einer Psychologin zu gehen.

Ich hatte das Problem, dass ich keinen Kontakt zu Frauen akzeptiert habe, auf Grund meiner Vergangenheit. Die Angst ist zwar noch vorhanden, die wird man auch nicht weg bekommen. Aber ich habe nicht mehr diese panische Angst, weil es Leute gibt, die einem auch helfen und bereit sind zu helfen.

Bei dir muss die Ursache für deinen Ängste gefunden werden. Vor allem, du musst lernen das ICH größer zu schreiben. Das klingt zwar egoistisch, ist aber mit deinem Selbstwertgefühl verbunden. Du musst lernen, dass du einen Wert hast.

Ich bin 10 Jahre alt und mache dieses Jahr als 3. mit 10 Jahren in Deutschland das Abitur. Mein Ziel ist es Ärztin zu werden. Als solches muss ich, auch wenn mich 2 Frauen geschändet haben, so sagt es mein Psychologe, Kontakt auch zu Frauen aufbauen können. Ich habe es geschafft.

Du wirst es auch schaffen, dein Selbstwertgefühl aufzubauen und ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Ausbildung zur Tierpflegerin.

Vielen Dank!

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Angst vor Konfrontation

Hallo Leute,

erstmal zu mir ich bin 28 Jahre alt und M.

Seit meiner Pubertät hab ich riesen Angst vor Konfrontationen. Als Junge war ich sehr mutig und tapfer und dachte ich kann es mit allem und jedem aufnehmen. Heute ist dies anders.

Wenn ich mit Freunden unterwegs bin z.B. in der Disco und es bahnt sich eine Auseinandersetzung an mit einer Gruppe von Stressoren, bin ich der erste der weiche Knie bekommt, im Gesicht zittert und auf einmal wie gelähmt von der Angst ist. Wenn dies Eintritt habe ich keine Kontrolle mehr über mich selber, es ist wie eine Art Schockstarre. In diesem Zustand kann ich nicht mehr logisch an Entspannungsübungen , Flosgeln oder Atemübungen oder sonst was denken. Ich verliere komplett die Kontrolle.

Ich kämpfe oft dagegen an und denke mir das es so nicht weitergehen kann, weil ich im Falle einer Eskalation mein eigenes Wohl nicht mehr verteidigen könnte ( ich bin selber nicht auf Stress aus ..). Ich gehe auch bewusst in diese Situationen um mit der Angst etwas besser fertig zu werden, bin vor der Situation voller Zuversicht und wenn es soweit ist , verliere ich wieder meine Kontrolle und die Gedanken die mich davor stark gemacht haben.

Ich habe schon 2 erfolglose Therapien mit Anti-Depressiva ( Cipralex , Paroxetin ) vollzogen gegen meine Ängste ( vom Neurologen ). Ich trainiere seit einigen Jahren Kampfsport , bin darin auch richtig gut und habe im Training keine Angst einen Sparringkampf zu machen. Die Leute in meinem Verein respektieren mich .. wenn sie wüssten ...

Das einzige was solche Situationen ein WENIG erträglicher macht sind Benzodiazepine und Beta-Blocker aber das kann nicht die Lösung sein .. es lindert ausserdem nur die Symptome ...

Wem geht es genau so ? Wer hat sowas sogar mal selber durchlebt und besiegt ? Ich bin am Überlegen ob ich eine Hypnose aufsuchen sollte , aber ich habe sehr schlechte Erfahrungen gelesen was Hypnose bei SPhobie betrifft , und so eine Stunde ist sehr teuer...

Psychotherapie stelle ich mir nicht wirksam vor. Wie kann das bloße Reden mir helfen diese schrecklichen psychischen und körperlichen in so einer Situation , nicht zu bekommen ? Konfrontationstherapie geht auch schlecht .. kann ja nicht der Psychologe mit mir auf die Straße und sagen ok gucken sie den solange an bis er sie anpöbelt und dann gehen wir das kontrolliert durch ...

Liebe Grüße

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Unkontrollierbares Zittern

Hallo, ich suche eine Antwort auf mein Problem das wie folgt aussieht :

Ich bin jetzt 37 Jahre alt und ich war schon immer sehr Zitterich........ mein normalzustand ist das ich wenn ich alleine bin oder unter bekannten personen recht wenig zittere z.b. beim getränke einschenken in ein glas also meine hände zittern schon aber nicht so stark...........

Nun war es aber schon fast immer so....... das ich z.b. in einer umgebung mit fremden menschen ein starkes zittern z.b. beim trinken (glas zum mund führen) bekomme....... oder wenn ich mit jemand fremden am tisch sitze und ein gespräch führe zittert mein kopf ein zweimal ganz kurz..............

Nun hat sich meine freundin von mir getrennt und jetzt ist es richtig schlimm....... mein ganzer körper zittert z.b. in der früh beim zähneputzen......... meine hände zittern nun noch stärker als vorher............ als ich mit ihr noch zusammen war konnte ich sie auch nie im stehen umarmen da ich zu sehr gezittert hab, dies war mir nur im sitzen möglich........

Ich denke das hat vielleicht etwas mit meinem lebensstil zu tun........ ich esse kein obst und kaum gemüse, nehme aber vitamin tabletten........ ich rauche ca. 2 schachteln am tag und esse meistens nur recht wenig und das abends....... ich bin 186cm groß und wiege 72 Kg. und treibe keinen sport........ beruflich arbeite ich im büro als projektleiter im messebau.

Das, das zittern und nebenbei auch oft schwizige hände zum teil mit der ernährung zu tun hat kann ich mir vorstellen.......... aber kann das auch durch stress oder eine psychische belastung kommen........... könnte mir yoga helfen ?

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Wie lange leben Erkältungsviren an Kleidung und an der Haut

Halllo

Ich habe mich neu Angemeldet und habe mal ein anliegen und hoffe ihr könnt mir weiter helfen

Zu meinem Problem

Ich habe seid September Oktober panische angst vor Erkältungsviren und meine ängste sind schon sehr extrem geworden

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Ich habe auch panische angst wenn mich jemand anfässt anfassen will speziell nur Kleidung weil ich angst habe er überträgt dort Erkältungsviren

Wenn mir Essen auf die Jacke bzw Pullover fällt kriege ich panische Angst und wasche die stelle am ende mit Seife ab, das gleiche gillt wenn ich was esse z.b chips ich beuge mich soweit auf den boden als würde ich was aufheben eollen, weil ich angst vor denn krümmeln habe... Ich habe generell angst bei jedem essen... Ich habe mitlerweile angst es haften überall erkältungsviren

Meine eigentliche Frage

Wie lange haften speziell Erkältungsviren an meinem Pullover oder andere Kleidung ?

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Es geht mir eig nur um diese Viren auch um influenza doch dort stand bei wiki schon was gutes nur über mein problem finde ich nichts

Könnt ihr mir was sagen darüber reagiere ich in vielen fällen über

Ich weiß auch das es nicht mehr normal ist so

dannke

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