Mein Vater liegt im Sterben

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5 Antworten

Hallo Blueberry,

das ist ja ganz furchtbar was Du da so schreibst. Das Schlimmst finde ich ist, dass Dein Vater noch so jung ist, dabei sportlich und gesund. Dann so ein Schlag. Sicher wirst Du überall wo Du Dich hin wendest viel Mitgefühl erhalten, aber dies Mitleid nützt keinem wirklich was. Aber trotzdem solltest Du soviel wie möglich mit Freunden und Bekannten das Gespräch suchen, das Sprechen darüber befreit Deine Seele.

Es gibt ja auch die Telefonseelsorge http://www.telefonseelsorge.de/ , die können mit enormer Erfahrung guten Rat spenden. Auch die örtliche Pfarrei wird Dir gerne Trost und vorallem Rat geben, selbst wenn Du keiner Konfession angehören solltest, - kein Pfarrer wird Dich abweisen. Viele Leute , ist halt eine Frage des Typs, finden eher Erleichterung wenn sie mit Domian sprechen können, Tel. 0800 220 5050 . Auch er kann aus einem Fundus reichhaltiger Erfahrung für Dich Rat finden.

Die üblichen salbungsvollen Mitleidsfloskeln erspare ich Dir jetzt, die hören sich eh meist nur kitschig an. Ich wünsche Dir und Deiner Mutter aber alles Gute für Eure Zukunft, Winherby

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Hallo, es tut mir sehr leid, was Du und Deine Mutter im Moment durchmacht. Es ist doch noch gar nicht gesagt, dass er sterben wird. Die Ärzte haben bislang mitgeteilt, dass er - wenn er aus dem Koma aufwacht - behindert sein wird. Sicher, die Chancen stehen nicht sehr gut, aber solange ein Mensch lebt, kann man auch noch hoffen. Du schreibst, Du würdest ihm so gerne sagen, wie sehr Du ihn liebst. Mach das!! Niemand weiß genau, was ein Mensch, der im Koma liegt, mitbekommt und was nicht. Als meine beste Freundin ins Koma fiel, habe ich immer mir ihr gesprochen, wenn ich sie im Krankenhaus besucht habe. Wie @winherby geschrieben hat, solltest Du und Deine Mutter Euch in der monentanen Situation Hilfe holen. Ich bin, als meine Mutter im Sterben lag, zu einer Selbsthilfegruppe gegangen. Das hilft ungemein, wenn man über seine Sorgen und Ängste reden kann. Ich wünsche Dir und auch vor allem Deiner Mutter für die kommende Zeit viel Kraft und hoffe sehr für Euch, dass sich der Zustand Deines Vaters verbessert. Alles Gute. lg Gerda

P.S. Deine Mutter sollte sich ärztlich behandeln lassen. Das mit dem Schock hast Du sehr richtig diagnostiziert; sie braucht, da sie nichts mehr isst und nicht mehr spricht, jetzt ganz dringend Hilfe!! Als Ersthilfe - auch für Dich selbst - kannst Du in der Apotheke Rescue Tropfen holen. Die solltet Ihr alle Beide einnehmen. Hier ein Link dazu

http://www.cysticus.de/bachblueten/rescue-remedy.htm

Diese Tropfen bekommt man in jeder Apotheke.

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Hallo Blueberry1994!

Auch ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute und viel Kraft. Wie auch @gerdavh empfehle ich Dir und Deiner Mutter die Bachblüten Rescue-Tropfen. Praktischerweise gibt es das Rescue auch als Lutschtabletten. Die beruhigen Eure angespannten Nerven ganz ungemein und helfen auch, die schwierige Situation besser zu verkraften. Aber man behält trotzdem einen ganz klaren Kopf dabei. Dieses Mittel hat mir selbst in vergleichbaren Situationen schon sehr gut geholfen. Ich kann gut verstehen, dass es schwer ist, sich vom Vater ggf. verabschieden zu müssen. Auch wenn er nicht mehr wie gewohnt reagieren kann, so wird er doch spüren, dass Du bei ihm bist. Setz dich ruhig an sein Bett, halte ihm die Hand und sprich zu ihm. Sag ihm alles, was Dir noch auf dem Herzen liegt. Ich bin sicher, er wird es spüren!! Als meine Mutter im Sterben lag, habe ich es auch so gemacht und dabei festgestellt, dass sie immer ruhiger wurde.

Alles Gute wünscht Euch allen walesca

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Liebe/r Blueberry,

leider kann man dir nichts sagen was deinen momentanen Schmerz etwas lindern könnte.Deine Zeilen sind schrecklich und mir zereisst es mit dir das Herz.Ich weiß wovon ich schreibe,denn das was du mitmachst mußte ich schon zweimal erleben,meine Eltern mußten beide auch zu früh gehen. Ich kann deinen Wunsch noch einmal mit ihm zu reden sehr gut nachempfinden,und ich kann dir nur sagen,du kannst es noch tun.Wenn du bei ihm sitzt,sag ihm alles was du noch sagen möchtest.Wenn er dir auch keine Antwort geben kann,bin ich doch überzeugt,dass er dich hört.Ich habe meiner Mutter damals alles erzählt was mir in den Sinn kam,im Nachhinein war ich richtig froh darüber und glücklich das gemacht zu haben.Für mich war das auch befreiend denn ich konnte sie, als es so weit war, gehen lassen.

Ich kann dir leider keinen weiteren Rat geben,denn alles Gerede ist überflüßig da auch jeder Mensch mit solchen Situationen anders umgeht.Ich kann nur noch sagen was andere schon geraten haben,holt euch beide Hilfe,deine Mutter und auch du.Desweiteren kann ich euch nur noch viel Kraft für euren bevorstehenden Weg mitgeben.

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Diuese Notoperation war m.E. leichtfertig. Das Zeitfenster für solche Eingriffe ist sehr eng und wer nicht weiß, wie lange der Patient schon dort gelgen hat, kann das beim besten Willen nicht beurteilen. Da kann ich mitreden, da ich Augenzeuge eines frischen Schlaganfalles war, der dann in der Klinik erst 2 Stunden unbehandelt blieb bevor die Ärztin MICH gefragt hat, ob ich einverstanden sei, dass meine Partnerin in die MHH weitergeleitet wird (zwecks OP). Dort angekommen wurde mir aber mitgeteilt ,dass es fü JEDEN Eingrif längst zu spät sei.

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