Mein Vater ist ein Workaholic und nimmt Solvex. Ist das sinnvoll?

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Nein, ich finde diese Therapie mit Solvex nicht sinnvoll. Erstens hat dein Vater ein psychisches Problem, dass man nicht mit Tabletten lösen kann, zweitens ist Solvex hier kontraindiziert. Solvex ist ein Psychopharmakon, dass nicht müde macht. Ganz im Gegenteil, aus eigener Erfahrung im Verwandtenkreis, puscht dieses Medikament extrem. Es hat die unangenehme Nebenwirkung nicht nur die Antriebslust zu steigern, sondern auch die innere Unruhe zu fördern. Da dein Vater sicher ein zwanghafter Workaholic ist, der auch zu Hause nicht abschalten kann (so wie ich deine Formulierung betrachte), sollte er es nicht nehmen, da er sonst nur noch mehr nach Beschäftigung sucht. Zudem geht es aufs Herz, was bei sonst 1000 Überstunden im Jahr nicht sehr koproduktiv ist. Die Psychotherapeuten sollten mit ihrem Zwang aufhören, irgendetwas zu verschreiben, damit sie was verschrieben haben und sich endlich um das kümmern, was in ihrer Berufbezeichnung steht: um die Psyche des Menschen!!!

Knoblauch-Kapseln - Gingko - Durchblutung, Gedächtnis - Altersstarrsinn

Mein Vater ist inzwischen 82 Jahre alt. Als ich noch ein Kind war, hat er sich immer Knoblauchkapsel gekauft, inzwischen ist er auf Gingko umgestiegen. Er nimmt die ganz starken, ich glaube 120 mg. Ich will ihm nicht reinreden, wenn es ihn glücklich macht, soll er sie nehmen, trotzdem frage ich mich, ob sie ihm vielleicht schaden könnten. Schließlich muss die Leber ja alles verarbeiten, jedes Nahrungsmittel und jedes Medikament.

Ein zweites Problem möchte gleichzeitig erwähnen. Er ist wirklich geistig und körperlich rege, aber er will, was er will. Das, was er will, kann und tut er auch, alles andere beantwortet er mit "Nein". Ich glaube, nicht nur, weil er wirklich dagegen ist, sondern weil es ihm zu unbequem, zu anstrengend ist. Nennt man das Altersstarrsinn? Wie sollte ich mich am besten verhalten? Soll ich keine Neuerungen vorschlagen?

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Darf man PPI denn auch auf lange Sicht nehmen ?Mein

Meinem Vater wurden nun PPI- Omeprazol - verschrieben..... doch er soll das nun bis auf weiteres...sprich für immer? nehmen? Ist das denn gut wenn man ständig ein Medikament nimmt.... das Sodbrennen muss doch auch mal wieder gut sein...

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Kann man Solvex von einem Tag auf den anderen absetzen?

Ich hatte vor einer Woche beschrieben, dass mein Vater wegen Workaholismus von seiner Psychotherapeutin Solvex verschrieben bekam. Ich habe auch in der Apotheke nachgefragt, die mir bestätigte, dass es die Innere Unruhe fördert. Ich habe die Psychotherapeutin damit dann direkt konfrontiert. Sie hat ihm jetzt Citalopram verschrieben und meint er könne das Solvex so mir nichts dir nichts absetzen. Stimmt das? Ist so ein plötzliches Absetzen eines Psychopharmakons nicht schädlich?

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wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, das medikament zu wechseln?

ich bekomme seit 2 jahren das neuroleptikum seroquel wegen verdacht auf borderline persönlichkeitsstörung (stimmungsschwankungen, svv) und depressionen (wobei es auf vor allem auf ersteres anspricht). ich habe es damals in der klinik bekommen und wurde damals sorgfältig ausgesucht (war das dritte medikament, die ersten zwei haben bei mir nicht richtig gewirkt). es wirkt stimmungsstabilisierend und beruhigend und war damals ein segen um einfach mal von meinem gefühlschaos runterzukommen. damals hatte ich 300 mg (Retardtabletten).

nach dem klinikaufenthalt bin ich nun in ambulanter psychotherapie in kombination mit psychopharmaka (seroquel). allerdings wirkt das medikament zu sehr sedierend und ich habe das gefühl, dass es mich in der entwicklung meiner therapie eher behindert, bzw. dass alles einfach bleibt wie es ist. ich habe zwar kaum stimmungsschwankungen mehr gehabt, allerdings oft eine sehr gedrückte stimmung. das habe ich meiner psychiaterin dann auch gesagt und sie meinte, wir sollten die dosis reduzieren. das haben wir dann auch gemacht und sind von 300 auf 200 runter. in den ersten tagen merkte ich, dass meine stimmung im schnitt weniger depressiv war, allerdings die stimmungsschwankungen wieder zurückkamen. nach ein paar wochen verflog der positive effekt allerdings wieder und es war wie vorher, nur mit zusätzlichen stimmungsschwankungen. bei weiteren reduktionsschritten ist genau das selbe passiert: nebenwirkungen blieben, eigentliche wirkung des medikamentens verschlechterte sich. mittlerweile bin ich bei 75 mg (25 mg Mittags, 50 Abends)

nun zu den eigentlichen fragen:

irgendwie finde ich, das bringt nichts mehr so weiter und habe das gefühl, dass es sinnvoll ist, das medikament zu wechseln. es soll zwar stabilisierend wirken, allerdings nicht sedierend, sondern eher stimmungsaufhellend. gibt es sowas?

wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, dass ich ein anderes medikament will? sie tendiert meiner meinung nach mittelfristig gesehen eher zu absetzen, wovor ich allerdings grosse angst habe und ich glaube, dass es nicht klappen wird - noch nicht jetzt. ich will ihr eigentlich nicht einfach sagen: "ich möchte das medikament wechseln". vielleicht hat sie dann das gefühl, dass ich glaube, sie macht ihre arbeit nicht richtig. ich habe mich mit der medikation von psychopharmaka etwas eingelesen, habe mir ein paar bücher fachliteratur besorgt, da mich das thema irgendwie interessiert. ich weiss natürlich, dass diese entscheidungen meine ärztin zu treffen hat, allerdings finde ich einfach, seroquel ist nicht mehr das richtige medikament für mich. ich habe auch angst, dass sie mich nicht richtig ernst nimmt, da ich erst 16 bin. und noch die letzte frage: welche medikamentengruppe wäre für mich am ehesten geeignet? wenn ich ihr vielleicht einen vorschlag bringe, nimmt sie mich vielleicht eher ernst, da sie merkt, dass ich mich informiert habe und es mir wichtig ist.

vielleicht kann mir ja jmd. ein paar anregung für mich.

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Extremer Bluthochdruck (210/100),Schmerzen der Halswirbelsäule,Schwitzen...Woher???

Meine Mutter (65) leidet seit Jahren unter Problemen der Halswirbelsäule.Schmerzen strahlen aus in Kopf und Gelenke. Dazu kommt noch ihr extrem hoher Blutdruck der sonst immer zwischen 160-180/85-90 lag. Sie nimmt Tabletten gegen Bluthochdruck ein, sowie Cholesterinsenker und ein Medikament wg. Gelenkeverschleiß. Seit ca.1 Woche ist der Blutdruck bei 220/100.. Muß deshalb nun zusätzliche Blutdrucksenker einnehmen. Allerdings geht auch da der Blutdruck nicht unter 180. Dazu kommt noch häufiges Schwitzen,sowie Juckreiz am Rücken und die ständigen Gelenkschmerzen u.Schmerzen in der Halswirbelsäule. Ab und zu hat sie das gefühl ihr würde jemand den Hals zudrücken,und sie bekommt schwehr Luft. Der Arzt untersuchte auf Schilddrüse und Nieren,jedoch ohne Befund. Einzigst ein leises Herzgeräusch war zu hören. Wer Kann uns helfen? Woher kommt der extrem hohe Blutdruck,welche Ärzte könnten helfen? Größe:1,54 m/ Gewicht 55 Kg, Alter:65

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Bei welchen Anzeichen kann man jemanden als Workaholic bezeichnen?

Ich mache mir ernsthafte Sorgen um meinen Bruder. Seit Wochen sagt er jegliche Familientreffen ab, auch Skatabende mit mir und unseren Kumpel sind nicht mehr drinn, er sitzt Abend für Abend in seinem Büro, hat sich jetzt sogar eine Liege reingestellt und kommt auch nicht mehr jeden Abend nach Hause, obwohl er zwei süße Kinder hat und eine tolle Frau. Wenn ich ihn dort einfach überfalle, wirkt er gehetzt und erzählt nur vom Büro... Wie soll ich mich Verhalten? Ist er bereits ein Workaholic? Und wenn ja, wie kann ich ihm helfen?

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