Mein Vater 87)liegt mit Pflegestufe drei im Bett und ist Schwerstpflegefall.

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4 Antworten

Hallo timo17, ich kann gut nachvollziehen, wie schlimm das für Dich ist. Als meine Mutter nach vielen Schlaganfällen nur noch im Bett lag und gefüttert und gewickelt wurde, war das für mich auch schrecklich. Aber deshalb darfst Du ihn auf keinen Fall dursten lassen. Stelle Dir mal vor, wie schrecklich - Du liegst hilflos im Bett, hast wahnsinnigen Durst und keiner gibt Dir genug zu Trinken. Da stirbst Du früher oder später an schmerzhaftem Nierenversagen, das wirst Du ja wohl nicht wollen. Du musst ihm immer wieder, alle halbe Stunde etwas zu Trinken anbieten. Und wenn es nur immer ein paar Schlucke sind. Es ist wirklich keine Lösung, dass Dein Vater die notwendige Flüssigkeit durch Spritzen bekommt, was übrigens auch nicht schön für den Patieten ist. Er kann sich ja leider nicht wehren. Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit. Alles Gute. Gerda

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Ja, das ist das Leid, das sehr viele alte Menschen und ihre Angehörigen erfahren müssen. Wir alle können aber nichts daran ändern. Wenn du deinen Vater nicht versorgen würdest oder ihn nicht versorgen lassen würdest, dann würde er elend vor sich hin vegetieren bis er vertrocknet ist. Klingt hart, ist aber so. Es wird also sowohl für deinen Vater als auch für die Angehörigen besser und erträglicher sein, ihn zwar leidend zu sehen, ihn aber trotzdem weiterhin zu versorgen, um ihn nicht unnötig zu quälen. Ich wünsche euch allen alles gute.

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Hallo timo 17,

ich kann dich sehr gut verstehen und auch mitfühlen wenn man sein eigen Vater so leiden sieht. Offensichtlich hat dein Vater noch ein starkes Herz und erst wenn dieses aufhört zu schlagen ,dann ist dein Vater von seinen Leiden erlöst.

Einen Menschen verdursten oder verhungern zu lassen ,hat nichts mit normalen Sterbeprozess zu tun.

LG bobbys

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Hallo Timo,

es ist sicher schwierig alte Menschen zu pflegen als Sohn oder Tochter. Vor allem wenn jede emotionale Verbindung abgebrochen ist. Solch ein Pflege ist ein hohe psychische Belastung der Familie. Ja und den Pflegenotstand haben wir ja bereits.

Das heißt die Unterstützung der Familien die Angehörige pflegen ist oft bescheiden, bei der Pflegestufe 3 sind das 700 € im stationären Fall bis zu 1.980 €

Wir bekommen nun jeden Tag gesagt für die Jungen die in vierzig / fünfzig Jahren in Rente gehen bleibt wenig übrig. Das findet man nicht ganz so ..... Die Folge man hat die Hoffnung, dass die Pflege der Eltern irgendwann ein Ende hat um selbst etwas tun zu können für ihr Alter.

Ob wir hier den normalen Sterbeprozess verhindern? Ich schätze die Menschen werden immer älter und damit nimmt die Gebrechlichkeit der Senioren im hohen Alter zu (siehe Hesters). Nur ein kleiner Teil der nicht schwer arbeiten musste ist davon ausgeschlossen.

Nun und was die Ernährung und das Trinken angeht, in dem Alter wird das schwierig. Sie nehmen auch sehr stark ab. Ich schätze es ist auch schwer hier eine Kurzzeitpflege zu ermöglichen, so dass man selbst einmal für ein paar Tage ....

VG Stephan

http://mobilista.eu/142/urlaub-fuer-pflegende-angehoerige-verhinderungspflege/

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Kommentar von StephanZehnt
16.04.2014, 22:07

Eigentlich wollte ich kein Gast sein aber da war sie wieder die Fehlermeldung

VG Stephan

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