Mein Sohn reagiert aggressiv

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Auch mein Sohn wurde aggressiv, als wir uns seinerzeit scheiden ließen. Er war auch in dem Alter. Autorität hat nicht viel geholfen. Es hat eher mich kaputt gemacht immerzu zu kämpfen. Sicher braucht man Richtlinien. An die muß sich auch jeder halten. Uns hat letztendlich eine Erziehungsberatung geholfen. Das Jugendamt schickte uns 1 Jahr lang einen Begleiter, den traf mein Sohn einmal die Woche entweder bei uns oder dort im Büro. Dort wurde dann auch mal gekocht oder etwas unternommen. Bei uns haben wir dann die Probleme besprochen, die über die Woche so aufgetreten sind. Der Berater hat uns niemals gegeneinander ausgespielt. Er war wirklich eine sehr große Hilfe.

Die Beschreibung erinnert mich an mich, als ich in der Pupertät war:). Erstmal: Dieses "Du bist der Chef, Autorität etc." hätte bei mir das Gegenteil bewirkt!! Ich fühlte mich eh von allen unverstanden, im Kopf geht's ja zu der Zeit auch ziemlich wirr zu, da hat's mir grad'noch gefehlt, wenn ich zu hören gekriegt hab, wie schlimm ich bin, dass ich, wenn ich so weiter mach' dies und das gestrichen bekomm usw. Das lässt die Agressionen noch zusätzlich explodieren!! Und: es war ein verzweifelter Hilfeschrei, mehr nicht, ich kam nicht mehr klar in dieser Zeit (könnte mir vorstellen, dass es deinem sohn ähnlich geht!), alles was ich mir gewünscht hab', wär eine GEFÜHLSREGUNG von meinen Eltern gewesen, eine ehrliche Aussage, wie, dass sie sich Sorgen machen und ehrliches Interesse zeigen, fragen, was mir fehlt, immer wieder ruhig auf mich zugehen,anbieten, da zu sein, nicht als das agressive KIND VERURTEILEN-und wenn Worte nicht ankommen: Briefe schreiben, immer wieder zeigen, dass es einem nicht egal ist, wie es ihm geht. Nicht "WIe kriegen wir ihn ruhig", sondern "wie können wir für ihn da sein"? Es geht ihm beschissen, sonst wäre diese Wut nicht so stark und er will auch tief innen bemerkt werden, auch wenn er es nicht zugibt-wie gesagt, ein Hilfeschrei, bei dem ihm die richtigen Worte fehlen! Vielleicht braucht er Zeit, diese Hilfe , die er so braucht, auch anzunehmen. Gebt ihn nur nicht auf!! Nur meine Meinung! Alles Gute!

Ich denke auch, dass ihn irgendetwas belastet. ihr solltet zusammen Hilfe suchen, oder versuchen miteinander zu reden. Durch strenges Auftreten werden seine Probleme auch nicht gelöst

Merkwürdige Angewohnheiten - Vermutung psychisches Problem, was kann man tun?

Hallo,

meine Mutter und ich haben in den letzten Jahren ein für uns immer größer werdendes Problem mit meinem Vater. Er hat merkwürdige Angewohnheiten entwickelt, die teilweise zunächst vielleicht gar nicht mal so komisch klingen. Er spricht grundsätzlich sehr laut und reagiert nicht darauf, wenn man ihn bittet etwas leiser zu sprechen. Wenn ich ihm etwas erzähle, egal worüber, wirkt er abwesend und reagiert nicht und behauptet, nie etwas davon gehört zu haben, was man jedoch schon vor Tagen erzählt hat (Bsp. Termine etc.) Wir können nicht vernünftig mit ihm reden, da er schnell aggressiv klingt (es aber glaube ich nicht so meint), nie richtig zuhört und nicht bereit ist, Tipps oder Vorschläge anzunehmen.

Außerdem kauft er viele Zigarettenschachteln und Duschgele und hortet diese wo auch immer Platz ist - wir dürfen nichts wegnehmen oder verlegen. Er verhält sich seltsam - wäscht sich nach fast jedem Handgriff die Hände, zieht sich für jede Kleinigkeit (z.B. Mülltonne an die Straße bringen) um und ist total pingelig - andererseits hinterlässt er allerdings u.a. die Küche nach dem Frühstück stundenlang dreckig und unordentlich, und das sind nur Beispiele, die mir spontan einfallen, denn er hat etliche solcher Angewohnheiten und es werden immer mehr.

Mittlerweile ist mir sein Verhalten rundum als fast 18-jährige meist peinlich, ich vermeide es, mit ihm in die Öffentlichkeit zu gehen, auch wenn ich wünschte, es wäre anders. Ich weiß auch, dass meine Freunde denken, dass er nicht ganz normal ist und sie mögen ihn auch nicht wirklich aufgrund seines Verhaltens.

Für Außenstehende mag das alles nicht so schlimm klingen, aber meine Mutter und ich sind langsam am verzweifeln, da ein vernünftiges Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Er hilft so gut wie nie im Haushalt und man muss ihn zu allem erst 100 mal auffordern - meine Mutter und ich vermuten, dass er nicht damit klarkommt, dass meine Mutter MS hat, obwohl sie gerade deshalb mehr Unterstützung v.a. im Haushalt gebrauchen könnte. Auch der Tod seiner Mutter nach langem Leiden vor 8 Jahren ist für uns ein möglicher Auslöser.

Ich hoffe, dass jemand vielleicht ernst gemeinte und hilfreiche Tipps für uns hat, da ich bisher noch nichts über solche Probleme gefunden habe. Danke im Voraus.

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Gewalt und Streit, einige Fragen

Hallo

Eine Frage, Ich weiß grad nicht wie man bei was reagiert auch wenn das blöd klingt

Der oft aggressive Ex Freund meiner jetzigen Freundin die seit 10 Jahren fast getrennt sind nach einer teilweise gewalttätigen Beziehung, hat uns heute überrascht. Ich wollte einen kleinen Django spielen und frage mal was los ist was das soll, und er ist wieder gleich aggressiv auf mich zugegangen. Sie hat mir oft versichert dass er nichts macht und dass er eigentlich nur als Besoffener Aggressiv und unberechenbar ist. Sie hat dann mit ihm geredet und auch eher wild aber er ist dann gegangen. Allerdings in der Konfrontation wo er für mich spürbar schon kurz davor war zuzuschlagen weil ich gemeint habe er soll gehen und so in einem leicht süffisantem Ton das gesagt habe, so nach dem Motto, Ich bin der Beschützer der Armen, hat er gemeint er merkt sich mein Gesicht und wirkte sehr aggressiv. Jetzt ist meine Befürchtung natürlich – Anzeigen kann ich ihn nicht – das er mir auflauert, zusammenschlagen lässt, er weiß vielleicht aufgrund seiner vielleicht Irren Ader wo ich wohne oder sieht nach mir oder was weiß ich. Ich war natürlich sehr aufgeregt und war sehr ängstlich, ich kenne aus vielen Berichten und Filmen Leute die aggressiv sind, die schlagen die verrückt sind, die was dir antun usw., und kurz danach war ein Autofahrer der vorbei wollte fast meiner Freundin reinfuhr, so Parkplatzprobleme und meine Freundin aus dem Fenster beschimpfte, sie gibt nicht klein bei und verteidigt sich und er meint da fiel ihm Essen runter und er hat auch fast keinen Sicherheitsabstand gehalten. Ich noch mehr Panik innerlich was ist wenn der aussteigt, meine Freundin erwartet dass ich sie verteidige was nicht so ist, sie macht das schon selber und hat auch viel Courage mehr als ich, eigentlich, und dass weil sie Alleinerzieherin ist und sehr realistisch und viel härter als ich in allen Belangen. Jetzt habe ich mich entschuldig bei ihm und wollte mit ihm reden und ihn einfach so normal behandeln so nach dem Motto, komm lass uns saufen oder so und einfach auf die nette kabarettistische Art etwas und sie ist sauer weil ich so reagiere, weil ich traurig bin, sie ist ja das Opfer und sie versteht mich nicht. Wieder eine lange Diskussion folgte, wo ich mich verteidige und mich im Recht sehe und eigentlich etwas beweint und bemuttert werden will weil ich der Ängstliche bin.

Jetzt frage ich mich, oder mal die Runde hier, wie hätte ihr reagiert, wie reagiert man hier richtig in 2 Solchen Situationen, wie kann man mit solchen Menschen umgehen wieso habe ich Angst vor solchen Leute, ist das falsch oder normal und was macht man, wieso ist eine Frau nicht so dass sie dich dann in den Arm nimmt, wieso muss man sich schlagen lassen, Fragen über Fragen.

Vielleicht gibt es ein paar hilfreiche Antworten.

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