Mein Kind ist 7 und lehnt die Toilette völlig ab.Er macht nur in die Windel,kann es mir nicht erklär

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du wirklich das Gefühl hast, dass dein Sohn Angst vor der Toilette hat, dann würde ich den Umweg über ein Töpfchen versuchen, in seinem Zimmer in einer stillen Ecke. Ich würde ihm zu verstehen geben, dass was immer es auch ist, warum er nicht auf das richtige Klo will, in Ordnung ist und du es erst einmal akzeptierst. Ein Kind in dem Alter, das natürlich erkannt hat, das massiv dagegen angegangen wird, kann äußerst hartnäckig werden. Für mich wäre die erste Maßnahme, das Annehmen der Situation und dem Kind zeigen, das sein Problem ernst genommen wird, damit er nicht das Gefühl hat, er macht alles falsch, er will dich ärgern, man hat in nicht mehr lieb, oder ähnliches.

Wenn er auf das Töpfchen geht, wäre für mich die Toilette wirklich ein Grund, dann kann man mit viel Hilfe die Ängste dahin abbauen. Nicht alleine gehen lassen, oder sich Klospiele ausdenken, Klo bemalen, was einem da so einfallen könnte. Jedenfalls in Richtung Klo mit Spass verbinden.

Wenn er aber an seiner Windel hängt, also auch kein Töpfchen will, würde ich ihm erklären, das er jetzt endgültig zu groß ist für die Windel. Und ihm sagen, es ist keine Windel mehr im Haus, es wird auch keine mehr gekauft. Da würde ich ihm erklären, ohne das es eine Drohung ist, sondern so, wie man einen Erwachsenen erklärt, warum und wieso man etwas jetzt genauso tut. Dein Sohn ist sehr wohl alt genug, das ganz genau zu verstehen. Und dann wäre das ganze Thema für mich in Gegenwart meines Kindes tabu. Eben damit er nicht merkt, das sich der ganze Tag nur um ihn und seinen Klogang dreht. Ich würde ihm dann ab sofort, ohne seines Wissens Milchzucker in seine Getränke geben, das fördert ordentlich den Stuhlgang und schadet nicht ( ich setze jetzt voraus, das er jetzt nicht gerade eine Lactoseunverträglichkeit hat). Das wird es auf jedenfall für ihn schwieriger machen, seinen Stuhlgang einzustellen. Dann würde ich hart bleiben in meiner Entscheidung. Selbst, wenn es dazu führt, das es Verstopfung und auch mal einen Arztbesuch nach sich zieht. Er ist alt genug, zu lernen, das sein Verhalten auch Folgen haben kann. Ich weiß, das sich viele Eltern beim Durchsetzen ihrer Entscheidungen schwer tun. Ich kann das auch wirklich nachvollziehen. Aber für mich ist ein ganz wichtiger Punkt, das man seinen Kindern gegenüber klar und nachvollziehbar ist. Alles Gute

ich muss hoffentlich nicht erwähnen, dass es auch zu einem lebensgefährlichen darmverschluss kommen könnte!? ich würde mein kind niemals dazu zwingen, seinen stuhlgang zu unterdrücken und wenn es noch mit 18 in die windeln macht! ich glaube nicht, dass es sich hier um ein "normal zu erklärendes" verhalten handelt. von daher wäre für mich der gang zum kinderarzt und dann zum psychologen der einzig richtige.

0
@totalschaden

So ein Quatsch. Bevor sich hier ein Darm verschliesst, ist eine Mutter beim Arzt, da bekäme er einen Einlauf. Ich gehe hier von einem gesunden Kind und einer Mutter aus, die auf ihr Kind achtet.

0

Hallo, da der Eintrag schon einige Jahre alt ist, hoffe ich, daß das Problem sich mittlerweile erledigt hat. Mich würde interessieren, was letzenendes zum Erfolg geführt hat. Unsere Tochter (7J.) zeigt haargenau das gleiche Verhalten. Sie lehnt die Toilette völlig ab, blockiert jegliche Fragen dazu und kann es selbst nicht erklären. Was hat Ihnen (Fragesteller "Die Verzweifelte") geholfen, ihren Sohn auf die Toilette zu bringen?

Was möchtest Du wissen?