Mein Kiefer knackt beim Kauen, wie bekomme ich das wieder weg?

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Geräuschvolles Knacken oder leichtes Reiben in den Kiefergelenken kommt häufig zusammen mit anderen Muskelschmerzen vor und kann ausstrahlen. (Kopf, Hals, Gesicht). Die Beschwerden sind oft nicht mono- sondern multikausal und sind deshalb auch interdisziplinär zu behandeln.

Neben dem nächtlichen Zähneknirschen, was sehr gut durch eine Knirsch-Schiene vom Zahnarzt beseitigt werden kann, kann auch der falsche Zusammenbiss der Zähne Schuld für das Kiefergelenkknacken sein. Wenn das Kauorgan den falschen Biss nicht ausgleicht oder erhöhte Aktivitäten einzelner Kaumuskel auftreten, können dadurch Funktionsstörungen wie Knacken folgen, denn das Gelenk steht nicht mehr in der Normstellung.

Das kann passieren, wenn Brücken, Füllungen oder Kronen durch den Zahnarzt nicht richtig angepasst wurden und zu hoch stehen oder fehlende Zähne die Gleichmäßigkeit stören. Es gibt aber auch Erkrankungen des Kiefergelenkes selbst, wie z.B. Rheuma oder Abnutzungs- oder Verschleißerscheinungen, die ein Gelenkknacken nach sich ziehen.

Zusammenfassend ist zu sagen, das eine interdisziplinäre Diagnostik durch Zahnarzt, Hals-Nasen-Ohrenarzt, Kieferorthopäden, Neurologen, Schmerz- und Physiotherapeuten sehr hilfreich sein kann, denn die Erstursache hat weitere Folgen woraufhin eine gezielte Therapie eingeleitet werden sollte.

Bekannt ist zudem auch, dass z.B. Tinitus durch Muskelverspannungen, die wiederum durch Fehlstellungen des Kiefergelenkes auftreten, ausgelöst werden kann. Darüber hinaus ist auch Migräne durch falsche Anspannung der Kopfmuskulatur (infolge Kiefergelenkfehlstellung) möglich bzw. Ohrenschmerzen in Folge der Fehlstellung.

Therapeutisch können vor allem manuelle Therapien und Entspannungsübungen zur Beschwerdelinderung- bzw. gänzlichem Abbau eingesetzt werden.

http://www.eurogrube.de/gesundheit-fitness/kieferknacken.htm

Zahnschmerzen (Ziehen) beim Kauen - was ist das?

Hallo, vor ca. einer Woche war ich beim Zahnarzt wegen einer Füllung. Seit diesem Tag schmerzt es zwischen zwei Zähnen beim Kauen. Da dies am Anfang auch bei leichten Sachen der Fall war, bin ich am Montag nochmal kurz zum Arzt gegangen. Dieser hat die Füllung (Kunststoff) noch einmal ein wenig abgeschliffen. Danach war es schon ein wenig besser. Zarte Sachen könnte ich nun Kauen und auch beim zusammenbeißen der Zähne, Taten diese nicht mehr weh. Da es aber nicht vollständig weg war und bei Harten Sachen der Zahn immer noch schmerzte ging ich erneut am Dienstag zum ZA. Dieser Schliff noch ein wenig ab. Es verbesserte sich allerdings nicht sehr viel, nur ein klein wenig. Dazu muss ich auch sagen, dass ich (trotz Betäubung) bei diesem Zahn, während der Arzt mir die Füllung verpasst hat, im Zahn ein Ziehen (klein wenig Schmerzen) beim Bohren an diesem Zahn hatte. Nun habe ich immer noch Schmerzen wenn ich sehr harte Sachen kaue auf diesem Zahn. Auf den Zahn selbst kann ich auch drücken, dies tut auch nicht weh. Schmerzen tut es wirklich erst, wenn ich zwischen dem betroffenen Zahn und dem Zahn nebenan mit Zahnseide bspw. gehe. Kann es sein das der Zahnnerv gereizt wurde und nun abklingen muss? Zeitlich kommt mir dies aber irgendwie ein wenig viel vor immerhin sind seit der Füllung fast zwei Wochen vergangen... Ich hoffe ihr könnt mir helfen?

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Kieferschmerzen beim Gähnen, bzw. v.a. Morgens

Hallo, ich habe mich inzwischen von allen Entzündungen, Schmerzen etc. erholt, allerdings habe ich seit einigen Wochen Kieferschmerzen beim Gähnen. Ich hab Anfangs gedacht, es wäre einfach, dass die Entzündung von den Nebenhöhlen in die Kieferhöhle gewandert wär, aber das ist mit der Zeit doch etwas unwahrscheinlich... die Schmerzen sind besonders stark, wenn ich morgens aufstehe (v.a. wenn ich vorher auf der Seite (Schmerzen sind nur rechts) gelegen hab...) oder Gähnen muss... Dabei hab ich das Gefühl, dass ich den Mund auch nicht richtig auf bekomme, also Mund im Sinne von Lippen schon, aber das Gelenk will das irgendwie nicht... Und wenn ich es dann mache, tut es weh, ich gähne inzwischen schon beinahe etwas komisch und überliste den Mund irgendwie, öffne ihn anders, bewege das Gelenk anders... kann ich nicht genau beschreiben... Ich kann allerdings erst in Deutschland wieder zu einem Facharzt gehen, ich war bei einer der Krankenschwestern hier und die meinte, da ich den Mund ohne Probleme schließen kann (hat gemein, bei Ausgerenktsein würde entweder eine Seite runterhängen, oder bei beiden Seiten komplett offen stehen), schließt sie einen ausgerenkten Kiefer aus und das Gelenk wäre wohl nur etwas überstrapaziert... Jetzt weiß ich aber nicht, was ich machen soll... ich hab das ja jetzt schon mehrere Wochen, es ist nicht so, als würde es mich beim täglichen Leben behindern, es nervt nur inzwischen, weil ich nicht mehr richtig Gähnen kann und ich doch immer im Hinterkopf habe, dass irgendwas nicht ganz in Ordnung mit meinem Körper ist... Gibt es irgendetwas, das ich da machen kann? Ich versuche schon, so wenig wie möglich zu kauen, manchmal tut es auch komisch weh, wenn ich die Zähne fest zusammen beiße (wieder nur rechts), deshalb dachte ich, dass es vllt. vom Weisheitszahn kommt (obere ist durch, untere noch nicht zu sehen), aber das würde sich doch nicht so auf den Kiefer auswirken, oder? Kennt sich da Jemand aus, gibt es da vllt. Übungen, damit der Kiefer irgendwie nicht mehr so "spannt" beim Gähnen? Ich will ungerne wieder zur Krankenschwester, die einen belächelt und wieder weg schickt, weil nichts kaputt ist... Danke :)

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Instabilität im Sprunggelenk mit deutlichem Knacken

Vor zwei Jahren hatte ich einen Bänderriss im Sprunggelenk (außen). Dabei war ein Band gerissen und Eines angerissen. Habe dann nach ca. 1,5 - 2 Wochen mit den ersten Sprungübungen sowie auf Zehenspitzen gehen/hüpfen angefangen. Soweit war das eigentlich alles ganz in Ordnung, ich konnte nach ca. 3 Wochen wieder am Handballtraining teilnehmen.

Seit einer Weile (ca. 1/2 Jahr) habe ich aber genau an diesem Sprunggelenk Probleme mit der Innenseite. Hier hat sich mittlerweile eine harte (oder knöcherne) Beule gebildet. Sie schmerzt bei Berührung nicht. Das Gelenk selbst knackt aber spürbar und hörbar - oftmals auch schon bei normalen Spaziergängen. Beim Laufen/Joggen knackt es vor allem im kalten Zustand bei jedem Schritt, und die Innenseite vom Sprunggelenk fühlt sich instabil an. Als würden hier Knochen aneinander vorbeireiben oder aufeinanderschlagen.

Leichte Schmerzen (nicht stark sondern eher unangenehm; wie Überlastungsschmerzen) treten dann sehr schnell auf. Teils während oder nach dem Sport, aber mittlerweile auch schon beim normalen Gehen oder sogar beim Liegen im Bett. Auch beim Treppensteigen knackt es hörbar, sobald der Fuß Kraft aufwenden muss.

Kann man hier mit Aufbauübungen Abhilfe schaffen? Also z.B. Stehen auf einem Bein. Wenn ja, gibt es noch effektivere Übungen als diese? Oder sollte ich das Ganze doch vom Arzt anschauen lassen?

Vielen Dank schonmal.

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Komische kleine harte Pickel, Allergie, Hautkrankheit am Nacken (siehe Bild) - was ist das?

Hallo Leute! Seit Wochen bzw. Monaten plagen mich kleine eher harte Pickel hinten am BILD: http://666kb.com/i/dafkltd6303qh23t5.jpg

Nacken! Juckreiz lösen diese komischen kleinen Dinger eher nicht aus. Aber wenn man daran fummelt, habe ich das Gefühl, als ob sich der Nacken danach warm wird. Denke mein Nacken und Kopf ist oft wärmer als sonst, Fieber oder deutlich erhöhte Temperaturen - Fehlanzeige!

Habe auch mal versucht testweise einen auszudrücken, wenn es überhaupt gelingt, kommt eine eher helle weiße dicke Flüssigkeit wie Talg raus. Bekomme sie überhaupt nicht weg, egal was ich da versuche.

Kann es eine Allergie sein oder Nesselsucht ? Ich meine seit dem ich diesen Ausschlag habe, habe ich jeden Tag Kreislaufprobleme - der Blutdruck ist mit 105/62 auch etwas niedrig. Wenn ich am Nacken reibe oder was ausdrücken will, kommt es mir so vor, als ob ich dann am Folgetag stärkere Kreislaufprobleme und Unwohlsein bekomme. Vielleicht hat einer einen Rat für mich.

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Rotatorenmanschettenriss möglich?

Ich hab mir von 7 Wochen die Schulter luxiert, dabei ist sie wieder zurückgesprungen. Seitdem bekomme ich auf den Arm nicht mehr so viel Kraft wie vorher. Arbeite als Physio. Hab auch das Gefühl, dass mein Arm schnell schwer wird, wenn ich ihn anhebe oder meine Muskeln krampfen dann. Ich habe gelernt, dass ein Riss in der Rotatorenmanschette dafür verantwortlich ist. Auf dem MRT war jedoch alles intakt. Laut Orthopäde hab ich eine instabile Schulter und ein angeborenen Kapsel-Band Defekt. Seit dem Luxieren knackt meine Schulter ungewöhnlich oft. Egal bei welchen Bewegungen, selbst ein Schulterkreisen oder ein Schultern nach oben ziehen macht fiese Knackgeräusche. Der Arzt sagt ich soll ich operieren lassen, denn die Gefahr das die Schulter nochmal luxiert ist sehr groß.

Was könnte der Kraftverlust sein? Ich hab Angst, dass es schwerwiegender sein könnte und ich meine Kraft nicht mehr im vollen Ausmaß zurückbekomme.

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