Mein Bruder frisst alles weg und nervt?

3 Antworten

Mit deinen Aggressionen, wirst du deinen Bruder nicht stoppen können. Es ist eine schwierige Situation und es bringt nur eine Deeskalation, wenn alle vernünftig miteinander reden und nach Lösungen suchen.

Ich würde dir raten, dich in deinem Umkreis nach Hilfe umzusehen. Hast du niemand, dem du dort deine Lage schildern kannst und die Zustände. Es gibt auch Notrufnummer, Hausarzt, Lehrer.

Alkohol ist das schlechteste Mittel neben Drogen, weil das die Probleme nur noch verschärft und große negative Auswirkungen für dich hat.

Es ist an dir zu handeln, wenn alle anderen unfähig sind. Also suche Hilfe. Hier wirst du keine finden, außer Anregungen und auch die musst du umsetzen. Es ist dein Leben, gestalte es so, dass es dir gut geht. Das ist deine Aufgabe und nichts anderes!

Ohje, Das haben Brüder so an sich. Entweder ärgerst du dick kaputt, zu seinem Glück, oder ignoriere ihn. Damit kannst du dein Brüderchen ärgern. Ich bin zwar vom Alter noch sehr klein, aber den Bruder in Schach zu halten, da bin ich gut.

Du musst einen tiefen Hass gegen deinen Bruder pflegen.

Kann/Soll ich meiner Messi-Freundin helfen?

ich bin hin und hergerissen. meine freundin lebt in einem grausigen choas. sie kann nur schwer was wegwerfen. sie kauft lebensmittel ein, dass der kühlschrank fast nicht mehr zu geht. viele dinge danz hinten vergammeln. sie hat z.b ca. 20 (!) verschiedene teesorten! und das in einem 2 personenhaushalt. dazwischen laufen 2-3 katzen und 2 hunde herum. die katzen sitzen überall - auch in der küche ( katzenhaare überall). sie hat auch ein kleinkind. spieilsachen überall im wohnzimmer. ich mag sie gar nicht mehr besuchen, weil es kaum einen sauberen platz gibt zum hinsetzen. wenn ich sie vorsichtig draufanspreche wird sie gleich agressiv und verteidigt ihr chaos vehement. ihr freund lebt auch dort. der ist aber selbst nur passiv. dem scheint das alles am arsch vorbeizufgehen. ich komme einfach nicht ran an sie. sie blockt jedes gespräch diesbezgl. total ab. nach aussen tut sie so, als würde sie total drüberstehen. sie schämt sie nicht mal dafür. so scheint es. auch wenn angekündigter besuch kommt, ist das chaos nicht weniger. sie meint dann zwar, dass sie stundenlang zusammengeräumt hätte, sehen tut man davon eher nichts. ich würde ihr wirklich gerne helfen, aber sie lässt mich nicht. soll ich es einfach darauf beruhen lassen? so nach dem motto " soll sie doch leben, wie sie mag"? dann kommt noch dazu, dass sie selbst sich auch ziemlich gehen lässt. sie hat in den letzten jahren sehr viel zugenommen. dazu hat sie auch diabetes, der oft als ausrede dient. ich kenne sie schon über 10 jahre. und ihre entwicklung geht in eine richtung, die mir schwerfällt zu akzeptieren. oder ist das eh nur mein akzeptanzproblem? vielleicht hat sie ja depressionen?

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Wie soll ich mit meiner magersüchtigen Schwester umgehen, wenn sie bereits in einer Fachklinik ist und meine Familie trotzdem weiter zuhause nervt?

Hallo, meine Schwester (17) ist schwer magersüchtig seit ca. 3-4 Monaten. Sie war zuerst zur Akutbehandlung in einem Kinderkrankenhaus und ist jetzt zur stationären Therapie in eine Klinik speziell für jugendliche Magersüchtige eingewiesen wurde. Leider fehlt bei ihr komplett das Verständnis zu essen und sie manipuliert, wo sie nur kann. Die Schwestern sind aber zum Motivieren, nicht zum Kontrollieren da. Wenn sie nochmal abnimmt und irgendetwas von den Mahlzeiten übrig lässt, wird sie zurückverlegt. Da sie eine atypische Anorexie hat, erkannten wir als Familie nicht gleich diese Erkrankung. Das Problem ist, dass sie eventuell irgendwann in eijne geschlossene Psychatrie kommt und nicht checkt, wie sehr sie damit ihr Leben zerstört.

Mein eigentliches Problem ist aber, dass ich komplett überfordert bin. Sie ist zwar in der Klinik, aber der Terror geht trotzdem weiter. Sie schickt meiner Mutter seitenlange Listen, auf denen Dinge drauf stehen, die sie haben möchte. In drei Stunden, während sie diese mit meiner Mutter bespricht, sammelt sie die dann zusammen und beim nächsten Besuch eskaliert dann die Situation wieder. Mich macht das ziemlich fertig, erst soll meine Mutter alles besorgen und auch abends extra für sie einkaufen gehen und beim nächsten mal ist meine Schwester total sauer auf sie und zeigt enormes Unverständnis. Letztens hat sie zu meiner Mutter gemeint, dass Mama ihr nicht von ihren Sorgen erzählen soll, meine Schwester hätte doch viel größere! Dabei ist meine Schwester die größte Sorge meiner Mutter und sie wollte halt wissen, was es Neues gibt (neue Sorgen!). Mich nervt das nur noch. Am liebsten würde ich den Kontakt zu meiner Schwester abbrechen, da sie nur noch lügt, Ausreden findet und alles auf andere schiebt. Ich kann es einfach nicht mehr hören! Sie denkt, sie ist der Chef, obwohl sie in der Klinik ist und, dass sie uns alle herumkommandieren kann. Manchmal ist sie so sehr verletzend zu uns, dass wir über einen Tag keinen Kontakt mehr haben, aber dann schreibt meine Schwester wieder, dass die Magersucht Schuld sei und sie doch nichts dafür könne! Und doch, sie kann sehr sehr viel dafür. Sie soll wieder essen und nicht ständig hier anrufen und erwarten, dass wir jeden Tag sie besuchen...Meine Mutter bringt es aber nicht übers Herz, ihr die Meinung zu sagen. Ich finde aber, irgendwann sollte es mal "klick" machen und sie sollte sich damit abfinden, zunehmen zu müssen und mit dem Essen konfrontiert zu werden.

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, aber ich kann sie einfach nicht verstehen. Ich kann ihr nicht helfen und auch nicht zusehen, wie sie ihre Zukunft durch so eine Sch verbaut! Unsere ganze Familie geht daran kaputt und sie checkt nicht, dass ihr Verhalten der Auslöser ist!

Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ich bin einfach überfordert und überaus genervt von dieser dummen Krankheit und somit auch meiner Schwester, obwohl sie nicht wirklich dafür was kann.

LG, sportyLB98

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Diabetes II beim Ehemann und Verdrängen der Krankheit

Hallo Ihr Lieben!

Die Krankheit wurde vor sechs Jahren bei einer Routineuntersuchung zufällig entdeckt und wird seitdem mit Medikamenten behandelt (Metformin 850).

Was mir mittlerweile total den Schlaf raubt ist der Umgang meines Mannes (35 Jahre) mit der Krankheit. Mehr als seine Medikamente regelmäßig nehmen macht er nicht. In der ganzen Zeit hat er nicht ein Kilo abgenommen (er ist stark Übergewichtig), ißt Süßigkeiten ohne Maß und Ziel und auch dem Alkohol ist er nicht abgeneigt. Am Wochenede gönnt er sich gerne etwas Mehr und seit Neustem raucht er streßbedingt angeblich hin und wieder mal.

Seinen Hausarzt hat er zum letzten Mal zum Blutabnehmenvor vor einem Jahr besucht. Ansonsten wird der Zuckerwert von meinem Mann nie kontrolliert. Alle Versuche mit ihm zu reden enden im Streit und ich weiß nicht mehr weiter. Wir haben Diäten gemacht, aber meine Kraft geht zu Ende, wenn ich entsprechend einkaufe und koche und er mit großem Streit abbricht und sein Versagen mir vorwirft. Die Medikamente "besorgen" seine Mutter oder ich. Ihn hängen lassen, können/wollen wir nicht. Mein Mann kann sehr aufbrausend sein und wir haben drei Kinder, die ohnehin von den ganzen Streitigkeiten zuviel mitbekommen.

Vielleicht habt Ihr eine Idee, wie ich noch helfen kann. Ist es vielleicht normal, dass man vor dieser Krankheit die Augen am liebsten zumachen möchte? Im Freundes- und Verwandtenkreis weiß und soll niemand wissen, dass er betroffen ist. Ich habe schon Alpträume, denn es geht auch um die Kinder, die doch ein Recht auf einen Vater haben und zwar einen den man nicht auf dem Friedhof besuchen muss.

Schon mal vielen lieben Dank im Voraus.

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