Mein Arzt nimmt mich nicht ernst - wieso und was tun?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Es gibt verschiedene Arten von Schilddrüsenerkrankungen.

Der gemessene TSH schließt nur eine Art davon , und das auch nur relativ sicher , aus.

Autoimmune Ursachen können nur durch Testen der Antikörper bestätigt oder ausgeschlossen werden. ( Wobei die erfahrungsgemäß mit hohem TSH einhergehen, aber unsere Körper sind leicht komplex , das ist mehr möglich als sich so ein Auswendiglerner in Weiß vorstellen kann ).

Sowohl sekundäre als auch tertiäre Unterfunktion können mit dem TSH alleine weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, wobei der niedrige TSH trotz klassischer Symptome eher für eine der Varianten spricht.

Es besteht unabhängig vom "Leidenszustand" meines Wissens in Deutschland leider KEIN Rechtsanspruch auf vernünftige medizinische Behandlung in Form von Prüfung aller in Frage kommender Krankheiten ( zumal mit der ärztlichen Logik eh die Hälfte übersehen wird ). Tut mir leid für dich. ( Ich habe ziemlich ähnliche Symptome seit über 20 Jahren, ich habs aber aufgegeben ).

Das hört sich für mich auch irgendwie nach Schilddrüse an. Wenn dich dein Arzt nicht ernst nehmen will, du aber dieses unwohle Gefühl hast, konsultiere einen weiteren Arzt.

Sieht für mich aus nach Mangel an Vitamin B1. Genießt Du Kaffee oder Tee, Zucker oder Mehl oder Produkte daraus? Kartoffeln, Reis, Mais? Alles Vitamin-B-Räuber.

guck mal hier rein:

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=tuchd25aunogtba5hjhlj2m0e0&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Die Ärzte werden auf Krankheiten getrimmt, nicht auf Mangelzustände. Dabei können die tödlich enden.



Werden
über die Nahrung weniger als 0,2 mg Thiamin pro 1000 kcal (4,2 MJ)
aufgenommen, können bereits nach 4 bis 10 Tagen die ersten Vitamin
B1-Mangelerscheinungen auftreten [11]. Ein marginaler Thiaminmangel äußert sich zunächst durch unspezifische Symptome, wie Müdigkeit, ...


Neurologische Symptome



Degenerative Polyneuropathien der Extremitäten (bilateral, symmetrisch) [1, 7, 8, 9, 17]        
Parästhesien – Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehmungsstörungen [7, 9] 

Muskelatrophie 
Muskelschwund, fortschreitender Verlust der Muskelmasse sowie -kraft
und eingeschränkte beziehungsweise aufgehobene Muskelfunktion –
einhergehend mit Muskelschwäche, Muskelschmerzen und -krämpfen
(Wadenkrämpfe), unwillkürlichen Muskelzuckungen und einer erhöhten
Anfälligkeit [5, 14, 15, 17, 19, 20]

Je nach Verlaufsform und Mitbeteiligung weiterer Nähr- und Vitalstoffe (beispielsweise Proteinmangel) leiden Patienten an neurologischen Ausfällen – Polyneuropathien, Skelettmuskelschwund, Herzfunktionsstörungen und Herzmuskelschwäche sowie Ödeme



      

Was möchtest Du wissen?