Medikamentenunverträglichkeit?

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1 Antwort

möglich ist das.

bei solchen medikamenten hast du ja sowieso immer nebenwirkungen. die frage ist, was an nebenwirkungen für dich persönlich akzeptabel ist.

die beschriebenen nebenwirkungen scheinen dir sehr unangenehm, sind also für dich nicht akzeptabel.

das kann eine unverträglichkeit sein, muss aber nicht.

wichtig ist einfach, dass du auf medikamente, die für dich unakzeptable nebenwirkungen haben, nach möglichkeit verzichtest und sie nur nimmst, wenn es medizinisch absolut notwendig ist.

mich macht zum beispiel das "gedämpfte" gefühl aggressiv, weil ich es unerträglich finde.

sag deinen behandelnden ärzten, dass du solche medikamente nicht möchtest.

Danke für die Antwort. Benommen durch die Gegend schwanken ist für mich absolut nicht akzeptabel und meine Ärzte akzeptieren dies auch und verzichten auf weitere Versuche. Unter der Einnahme von Opioiden hat sich zudem noch eine schwere Depression entwickelt. Allerdings wurde mir jetzt von einem Gutachter (Neurologie/Psychiatrie) um die Ohren geschlagen, dass die Schmerzen dann auch nicht so schlimm sein können!?! Ich stecke in einer bescheidenen Situation und finde keinen Ausweg. Ich habe LWS Bandscheibenvorfall, Wirbelgleiten,Skoliose und noch einige andere orthopädischen Mängel. Schmerzen ziehen bis zum Fuß runter, teilweise wie Stromschläge. Solange ich mich bewegen kann wie ich will (ständig wechseln zwischen sitzen, stehen, gehen, zwischendurch Beine mal hochlagern) komme ich gut mit Ibuprofen hin. Ich finde nur keine Arbeit wo ich dies praktizieren kann. Nehme ich Opioide kann ich aber auch nicht arbeiten. Unzählige Physiotherapie, Krankengymnastik, 3 Rehas in 6 Jahren und 18 Monate Reha-Sport konnten nichts bessern. Schmerztherapie habe ich in Angriff genommen und nach dem Erstgespräch wieder fallengelassen, weil ich wieder Opioide nehmen sollte. Was kann ich noch versuchen?

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@ratsuchend

das einzige wäre, als chronischer schmerzpatient, rente einzureichen.

das blödeste ist aber, dass dein arzt dich scheinbar nicht ganz ernst nimmt. schliesslich kann er dein empfinden überhaupt nicht beurteilen.

wenn möglich, solltest du diesen arzt gegen einen andern austauschen.

möglich wäre noch ein test auf rheuma. rheuma kann sich - zusätzlich zu deinen anderen baustellen allein durch schmerzen äussern. möglich wäre auch eine neurofybromalgie (oder wie das heisst...)

ich hab bislang auch noch kein schmerzmittel gefunden, dass bei mir im bereich knochen und muskeln eine zufriedenstellende wirkung entfaltet. und bei opioiden habe ich ausschliesslich die nebenwirkungen, ohne dass die medikamente überhaupt anschlagen.

es hilft allenfalls, einer selbsthilfegruppe beizutreten.

ist immer irgendwie blöd, wenn man ärzte hat, die selber noch nie krank genug waren...

he - alles gute und wenn möglich gute besserung.

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