Können Mangelerscheinungen bei einer Rohkostdiät auftreten?

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5 Antworten

Bei einer Rohkost-Diät dürfte sich ein erster Mangel nach bereits ganz wenigen Tagen einstellen: Ein Mangel an sozialen Kontakten. 

Denn es werden sich in Deinem Verdauungstrakt soviel Methane bilden, dass Du, - entsprechende Technik vorausgesetzt -, damit ein mit Erdgas betriebenes Auto betanken könntest. 

Jedenfalls werden anwesende Zeitgenossen bald das Weite suchen, wenn Dir reichlich die Winde entfleuchen. Oder Du suchst selbst das Weite, um die Menschen in Deiner Nähe nicht akustisch und olfaktorisch zu belästigen. Egal wie herum,- Dir droht Einsamkeit, LG

PS.: Auch mir stellt sich die Frage nach dem Sinn Deines Plans.

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Hooks 01.08.2016, 08:57

Winherby, das ist nicht wahr.

Ich habe bereits mehrere Male eine Rohkostzeit eingeschaltet, und da war nichts mit Blähungen.

Diese entstehen, wenn Du eine Mischkost ißt, vor allem nicht die Regel einhältst, daß das Rohe vor dem Gekochten gegessen werden muß.

Oder aber bei Fettmangel, aber das kann dir auch bei Kochkost passieren, daß Fettmangel Verdauungsstörungen macht. Ich hatte mal nach Pilzen ohne Fett (wollte "gesund" essen und gleichzeitig die neue Pfanne ausprobieren, ob da wirklich nichts kleben bleibt ohne Fett) den Verdacht auf Pilvergiftung, bis mir einfiel, daß mein Baby mal fürchterliche Bauchkrämpfe hatte nach Möhren / Apfelkost ohne Fett (vergessen). Da war ich gerade im Touristengebiet unterwegs, habe mir eine fetttriefende Bratwurst gekauft, und dann wurden die Beschwerden besser...

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Nein,bei einer richtigen und vollwertigen Rohkosternährung treten keine Mangelerscheinungen auf.

Viele denken bei dem Wort Rohkost daran,dass man den ganzen Tag nur Möhren und Kohlrabistücke knabbert.

Das ist aber keineswegs der Fall. Rohkost umfasst sehr viele Ernährungsgebiete und Möglichkeiten,sogar bis zu einer bestimmten Temperatur erhitzt bedeutet immer noch Rohkost.

Diese Form der Ernährung ist super gesund und kann sogar vielen Zivilisationserkrankungen vorbeugen.

Ein erfahrener User(Pferdezahn),der sich sehr gut mit der Ernährungsform auskennt,hat hier bereits ausführlich darüber geschieben.

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Nach 4 Wochen solltest du keine ernsthaften Mängel haben.

Das ist einfach zu kurz. Ich hoffe du hast dich gut belesen und betreibst diese auch kontrolliert. Kannst aber natürlich n bisschen Eisen und so weiter zuführen.

Das du auch das Richtige isst, mit Eisen und Nährstoffen.

Ausgewogen ist immer besser als eine so "einseitige" Diät, aber das ist ja nun ein anderes Thema :)  

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Hooks 01.08.2016, 08:58

Bitte, was ist einseitig an Rohkost? Außer Bohnen kannst Du alles essen.

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junior173 01.08.2016, 09:09
@Hooks

Einseitig steht hier in " " wie du siehst. Es gibt durchaus Dinge die der ein oder andere Roh meidet. Aus geschmacklichen Gründen. Das ist alles.

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Hooks 01.08.2016, 09:14
@junior173

Das gibt es auch bei Kochkost.

Da gibt es sogar eher Dinge, die man lieber roh ißt, aber es einfach nicht tut, weil "man" das immer gekocht ißt. Wie Rotkohl, Weißkohl, Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi...

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junior173 01.08.2016, 09:21
@Hooks

Keine Ahnung warum du dich von einem "einseitig" in "" so angegriffen fühlst. Aber ich bin leider für diese Diskussion nicht die Richtige, da ich selber eine oft angefeindete Ernährungsweise pflege, und es deswegen mich da gerne nicht bis in die Unendlichkeit bespreche.

Aber das es auch bei Kochkost so ist, mag sein, vllt schließe ich da auch zu sehr von mir auf andere - das würde ich jetzt mal nicht ausschließen! 

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Hooks 03.08.2016, 13:40
@junior173

Ich fühle mich doch nicht angegriffen, ich antworte nur. Ich habe sogar höflich "bitte" geschrieben. Muß man immer Smileys dazu setzen, um zu zeigen, daß man es nicht mit einem bösen Gesicht schreibt?

;-)

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Achte darauf, daß Du keine rohen Eier ißt, oder nur mit B-Vitaminen dabei. Das Avidin in rohem Hühnerweiß zerstört die B-Vitamine. Ich hatte allerdings den Eindruck, daß Eigelb nicht so schlimm ist, obwohl es angeblich genauso viel Eiweiß enthalten soll wie das Eiklar. Ich esse zu gerne Mayonnaise: 2 Eigelb, Saft einer Zitrone (oder 1/2), 1 TL Meersalz, Rest mit kaltgepreßtem Rapsöl auffüllen, alles in einern Becher, mit Mixstab einmal hochziehen, fertig. Kannst auch allerlei Kräuter von draußen mit hineintun. Und das dann an feingeschnittenes oder geraspeltes Gemüse, oder als Dip zu Stückchen - lecker!

Achte auch auf grüne Blätter, das vergessen viele Menschen bei Rohkost. Am einfachsten geht das durch Smoothies oder Pürees, einfach alle Blätter mit Obst pürieren, Samen dazu, wie Sonnenblumenkerne und Sesam oder Leinsaat. Wenn Du das alles roh haben willst, vorher Keimprobe machen.

Oder püriere Gemüse mit etwas Wasser, Salz un gewürze dazu, dann hast Du eine schöne Salatsoße, noch etwas Fett dabei (ich nehme am liebsten Rapsöl. manche aber auch Ölivenöl).

Der Einfachheit halber habe ich in Rohkostzeiten meist B-Vitamine und Magnesium extra genommen. Dann mußte ich nicht so drauf achten, was ich esse. Auch war es mir später zuviel Arbeit mit dem rohen Getreide (schwierig als Hausfrau mit Familie, die gekochtes essen will...)


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Fette und Eiweiße werden fehlen, aber durch das zeitlich Begrenzte sind keine Nachteile zu befürchten. Allenfalls spinnt das Immunsystem etwas wg. der fehlenden Proteine. Mir erschließt sich nur nicht der Sinn des Ganzen? Wozu!?

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Hooks 01.08.2016, 09:04

Whoami, das ist nicht wahr.

Du kannst Mandeln essen (die meisten sind roh, manchmal allerdings werden sie erhitzt, ich vermute, der Tierchen wegen; das kannst Du herausfinden, wenn Du sie in einer Kaffeemühle mahlst; erhitzte werden zu Pulver, rohe zu Matsch).

Ich habe auch immer sehr viele rohe Paranüsse gegessen, im Internet gekauft, weil es bei uns keine gab. Sehr schmackhaft, sehr eiweißhaltig, auch viel Fett drin.

Weiter kannst Du natives Kokosöl essen, Bioladen oder Internet, recherchiere mal danach, was das für ein gutes Zeug ist. Teelöffelweise, oder mit anderen Sachen zusammen. Falls man Rohbrot macht (ich nehme dafür Dinkel, Kaltpreßöl und Wasser, etwas Salz, ausrollen, an der Luft trocknen lassen oder im Dörrapparat bei niedriger Hitze trocknen), kann man das auch als Aufstrich verwenden.

zum Sinn:

Ich habe in meiner ersten Rohkostphase 8 kg abgenommen, man fühlt sich frisch und fit, braucht nicht soviel Schlaf (zum Entgiften; bei Kochkost braucht man längere Zeit zum Zellstoffwechsel).

Außerdem ist es sehr praktisch unterwegs (auf Reisen), mußt nicht kochen, hast alles getrocknete oder Öl unverderblich dabei und ernährst Dich ansonsten aus dem Obst und Gemüseregal aus dem Supermarkt.

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whoami 01.08.2016, 14:53
@Hooks

Nun, ich sags mal so: solche übertriebenen Rohkostphasen helfen herzlich wenig wenn man sich die restliche Zeit des Jahres schlecht ernährt.  Wenn hingegen die Ernährung stimmt, sind Rohkostphasen überflüssig! Ich warte immer noch auf die Erklärung des Fragestellers über den Sinn dieser Aktion, oder den erwarteten Nutzen!?

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Hooks 03.08.2016, 13:42
@whoami

Übertrieben finde ich das gar nicht. Und wann "stimmt" die Ernährung? Sei mal ehrlich, sobald totes Eiweiß darin ist, hat es der Körper schwerer als ohne.

Und sobald man krank ist, sollte man sowieso auf Rohkost pur umschalten, wenn man bald wieder gesund werden will.

Ißt Du das ganze Jahr über gleich?

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whoami 03.08.2016, 14:24
@Hooks

Die Ernährung stimmt dann, wenn du genügend (und auch nicht zu viel!)  einfach gesättigte, mehrfach gesättigte und gesättigte Fette isst (keine Transfette (erhitzte Pflanzenfette) !!), Eiweiß und Kohlenhydrate. Da das individuell unterschiedlich ist und von sehr vielen Faktoren abhängt, gibt es keine allgemeine Empfehlung. Auch sollte auf genug Balaststoffe geachtet werden und darauf, keine industriell hergestellten Lebensmittel. 

Dein Hinweis auf "totes Eiweiß" ist einfach nur dämlich (sorry) und zeigt, dass du von Ernährung überhaupt keinen blassen Schimmer hast! Eiweiß ist nämlich essentiell, überlebenswichtig, denn ohne die Aminosäuren tierischen Ursprungs wirst du früher oder später sterben, da das Immunsystem und auch die Muskulatur ohne sie nicht funktionieren. Fett ist ebenso essentiell, wohingegen Kohlenhydrate (zu viele davon) krank machen, da evolutionär gesehen, der Mensch sie nicht braucht, bzw. nur ganz wenige.

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