Mammographie - welche weiteren Untersuchungen sind nötig?

3 Antworten

Hallo Edda,

im Gegensatz zur Antwort von " GansHeitlich", die ich für sehr problematisch halte, weil die gegebenen Ratschläge jeden medizinischen Erkenntnissen  ganz erheblich widersprechen, möchte ich Dir folgendes raten :

Ich würde Dir dringend empfehlen, einen deutsch sprechenden Gynäkologen mit diesen Befunden aufzusuchen. Ohne den Befund gesehen zu haben, könnte es eventuell sinnvoll sein,, eine Feingewebs-Probe aus dem verdächtigen Herd zu entnehmen und diese histologisch untersuchen zu lassen.

Die meisten Befunde sind ja typisch für eine Frau Deines Alters.

Was Deinen Kinderwunsch anbelangt, spricht ja nichts gegen eine Möglichkeit schwanger zu werden, zumindest macht dieser Befund eine Schwangerschaft nicht schwieriger !

Hallo Edda,

einer Schwangerschaft sollte dieser Befund nicht entgegen stehen. 

BI- RADS 3 bedeutet, das es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um gutartige Veränderungen  handelt, aber eine erneute Kontrolle in 6 Monaten empfohlen wird. Zysten haben viele Frauen, also nicht ungewöhnlich. Mikrokalk ist verdächtig, wenn er gruppiert auftritt. Bei dir steht momomorph, also vereinzelt,wenn ich das korrekt übersetzt habe!? 

Alles in allem solltest du dir da nicht so große Sorgen machen, kann aber verstehen, das es dich beunruhigt. @Tigerkater hat schon einiges dazu geschrieben und würde seinem (professionellem) Rat folgen. 

Mich begleitet die Mastopathie nun schon über 25 Jahre. ACR4, was nicht gerade günstig ist. Dazu auch Zysten und vereinzelter Mikrokalk. 

LG und alles Gute

Hallo Edda,

Zysten sind ganz einfach gesprochen kleine "Müllhalden" des Körpers. Das ist erst einmal nicht schlimm, weist jedoch darauf hin, dass du deinen Körper reinigen solltest. Und wenn du einen Kinderwunsch hast, so wäre das doch noch mal mehr eine gute Gelegenheit, dies zu tun.

Reinigen kannst du deinen Körper, indem du z.B. Basenbäder nimmst (z.B. meine Base oder Meersalz), viel Obst und Gemüse isst, viel klares Wasser trinkst oder zur Anregung zwischendurch Kräutertees zu dir nimmst. 

Von der Mammographie halte ich z.B. selbst nicht viel, da sie zum einen eine Momentaufnahme ist und zum anderen zu oft falsche Ergebnisse auswirft, die die Frauen in Angst und Schrecken versetzen. Also lasse dich nicht beunruhigen.

Am Besten, du suchst dir eine Heilpraktikerin in deiner Nähe und besprichst alles mit ihr.

Alles Gute.

Chronisches Schmerzsyndrom bei multiplen Vor-Op

Habe sehr starke Schmerzen, teilweise (je nach Lage und Bewegung) spontan Lähmungen, ständiges Brennen in den Oberschenkel, "Nagel im Fuß" bei jedem Schritt, Zehen Taubheit und Brennen, Fußheber links willkürlich, Stechen im Po, in der LWS, plötzliche Ausfälle mit Stürzen, nur noch eingeschränkt belastbar, gering arbeitsfähig. Nehme Opioide (Targin 40-60mg/Tag) und Voltaren Dispers. Was tun? Die Rede ist von Versteifung ... Eine Röntgenaufnahme vom selben Tag stellt Morbus Baastrup dar.

Chronisches Schmerzsyndrom bei multiplen Vor-Op.

Befund Kernspin des lumbalen Spinalkanals:

Keine malignitätsverdächtigen oder entzündlichen Knochenmarkveränderungen. Linkskonvexe Torsionsskoliose der oberen LWS bzw. im BWS-LWS-Übergang. Zeichen einer aktivierten Arthrose im linken lliosacralgelenk.

L1/L2: Geringgradige medio-laterale laterale Bandscheibenprotrusion, aktivierte Spondylarthrosen beidseits, leichte knöcherne Foramenstenosen beidseits.

L2/L3: Leichte medio-laterale Bandscheibenprotrusion beidseits, kräftiger, hier mittelgroßer Prolaps nach intra- und extraforaminär links mit einer Tiefe von bis zu 6 mm, so dass hier die Nervenwurzel L2 nach dorsal verlagert bzw. komprimiert wird. Aktivierte Spondylarthrosen beidseits, leichte knöcherne Foramenstenosen beidseits.

L3/L4: lntra- und größtenteils auch extraforaminal rechts gelegener Prolaps mit einer möglichen L3-Nervenwurzelirritation rechts, diese wird intraforaminär deutlich nach cranial gedrängt und komprimiert. Das linke Neuroforamen ist weitgehend frei.

L4/L5: Breitbasige medio-laterale Bandscheibenprotrusion, aktivierte Spondylarthrosen rechts betont. Rechts mittelgradige, links hochgradige knöcherne Foramenstenose. Verbreiterung des epiduralen Raumes links ventrolateral mit vermehrtem KM-Enhancement, hier vereinbar mit einer leichten Narbenbildung. Die Nervenwurzel L5 ist links weiterhin ödematös verdickt.

L5/S1: Breitbasige medio-laterale Bandscheibenprotrusion mit beidseitigen Spondylarthrosen, rechts mittel- bis hochgradige, links hochgradige knöcherne Foramenstenose.

Zusammenfassende Beurteilung:

Es liegt (Anmerkung: im Vergleich zur Untersuchung vor einem Jahr) eher eine leichte Größenzunahme des intra- und extraforaminal links gelegenen Bandscheibenvorfalls im Segment L2/L3 vor. Zunahme degenerativer Veränderungen im Rahmen einer jetzt fortgeschrittenen Osteochondrose Typ Modic ll zwischen L4/L5. Keine signifikante höhergradige Einengung des knöchernen lumbalen Spinalkanals. lm Wesentlichen unveränderter Befund des intra- und des extraforaminal gelegenen Bandscheibenvorfalls L3/L4 rechts. Teilweise aktivierte Spondylarthrosen innerhalb der LWS beidseits. 2. Hochgradige knöcherne Foramenstenose im Segment L4lL5 links, hier ist postoperativ der Spinalkanal erweitert, unveränderter Befund einer ödematösen Verbreiterung der Nervenwurzel L5 links intraspinal mit weiterhin bestehendem Verdacht auf eine etwas vermehrte Narbenbildung L4lL5 links epidural.

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Druck und Krämpfe in der linken Backe. Wird immer schlimmer. Wer kann helfen?

Ich habe eine 7-jährige Leidensgeschichte hinter mir.

Symptome: Druck und Krämpfe in der linken Gesichtshälfte, Pelziges Gefühl im linken Arm. Zentrum im Bereich des linken oberen Kieferknochens, von dort in Schläfe und Stirn ausstrahlend. Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur. Insgesamt: Immer schlimmere Benommenheit, so dass ich mein Leben kaum noch gebacken kriege. Seit neuestem nur noch halbe Oktave Stimmumfang, so dass ich meinen Chor verlassen musste.

Die Symptome sind immer da. Keine Besserung durch Schmerzmittel und Lokalanästhetikum. Durch die Benommenheit kann ich wenigstens schlafen.

Lokale Untersuchungen: Ultraschall, Röntgen, CT, MRT. Lokale Behandlungen: Zyste in der linken Kieferhöhle entfernt, inzwischen alle Zähne links oben gezogen, ein Stück Kieferknochen wegen Ostitis entfernt. Keine Besserung. Feststellbar ist noch eine seit Jahren vorhandene Schwellung in der unteren Kieferhöhle, die aber nach Aussagen meines HNO-Arztes nicht für die Symptome verantwortlich ist.

Weitergehende Untersuchungen und Behandlungen (alle ohne Besserung) Borreliose: Vor 6 Jahren antibiotisch behandelt, Blutbild seit Jahren sauber

Atlaswirbel: vom angeblich besten Atlastherapeuten Münchens behandelt. Als „geheilt“ entlassen

Kiefergelenk: Ohne Befund. Trotzdem Knirschschiene, die aber nichts bringt

Mineralien- und Vitaminhaushalt. Mehrfach getestet. Nahrungsergänzungsmittel brachten keine Linderung.

Nerven: Bei einigen Neurologen: kein Befund. 10 Wochen psychosomatische Klinik. Jeweils einige Wochen Antidepressiva und Neuroleptikum. Neuraltherapie mit Procain. Keine Veränderung.

Reihenweise Schulmediziner, Alternativmediziner, Heilpraktiker, Osteophat, Physiptherapeuten: Inzwischen alle ratlos

Wer hat sowas schon erlebt, gehört oder weiß Rat?

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Ohrenfiepen, Rückenprobleme und pulssynchrones Flackern der Augen

Hallo liebe Gemeinde,

durch meine Bürotätigkeit sitze ich oft und lang und nicht gut. Zwar treibe ich Sport, aber Radfahren ist auch nicht die beste Entspannung. Früher war ich Dachdecker mit viel Bewegung, jetzt Informatiker. Ich bin 1,78m, wiege 78 kg und bin 35 Jahre alt. Nach meinen Sturz mit dem MTB (Draht) wurde ich untersucht, alle Röntgen/CTs sind i. O. Mein Knie ist fast schmerzfrei, Schulter i. O., Genick knöchern auch in Ordnung, die angebrochene Nase wieder angewachsten, Wunden verheilt.

Seit einigen Wochen habe ich Ohrenrauschen bzw. fiepen (beide Ohren). Wenn ich liegend meinen Kopf hebe, dann wird es lauter. Auch wenn ich meinen Unterkiefer nach vorn schiebe oder fest zusammenbeiße.

Der HNO meinte, es käme vom Kiefer oder von der HWS. Kiefer ist in Ordnung, lediglich die Zyste muss mal wieder aus der Kieferhöhle raus. Genick ist schon etwas schmerzhaft, ab und zu knackt es auch leicht. Übrungen und Gymnastik versuche ich abends durchzuführen. Beim Joggen nervt es halt nur, weil ich bei jedem Auftritt dieses Piepen lauter wahrnehme.

Wenn ich aufgeregt bin (z. B. Arztbesuche) oder mehrere Treppen steige, dann kommt es vor, dass ich am oberen Augenrand irgendwie im Takt meines Pulses dunkle Impulse wahrnehme. So als wenn man erkältet ist und hustet, dann kommt das auch schon mal vor. Ich kann es nur schlecht beschreiben. Mein Blutdruck ist bei Stress auch höher, schon mal 165 zu 80, ohne aber bei 120 zu 80. Mein Ruhepuls ist sehr niedrig, nachts kommte ich schon mal auf 45. Viellicht hängt das Flackern auch mit meinen Wirbeln zusammen? Der Orthopäde hatte schon ab und zu seine Hand unter meinen Rücken gelegt und es haben sich kleine Blockaden von selbst ohne Druck gelegt (man hörte es leise).

Vorerkrankungen gibt es kaum, hatte lediglich mal eine Steißbeinfistel als Kind, eine Varikozelen-OP (obwohl man am OP-Tag den Krampfaderbruch nicht so recht fand) und eben die eine Zysten-OP in der rechten Kiefernhöhle.

Meine Hausärztin meint nur, ich solle mehr Ausdauersport treiben. Stress habe ich auf Arbeit und auch privat, kann ich derzeit aber nicht beeinflussen. Meine Blutwerte sind in Ordnung, lediglich der Cholesterinwert ist erhöht. Herzinfarkte gab es in meiner Familie keine. Habe seit fast zwei Jahren etwa 20 Kilo weniger als vor dieser Zeit. Bin daher auch öfter leicht unterzuckert und muss viel trinken bzw. früh nach dem Aufstehen etwas essen, um nicht in Schwindelgefühle/Unruhe zu kommen.

Sorry für den vielen Text, vielleicht hat jemand noch Ideen/Hinweise?

Viele Grüße

Olaf

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