Ist eine Spritze in den Augapfel bei Makuladegeneration sinnvoll?

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4 Antworten

Eigene Erfahrungen habe ich keine. Allerdings ist die Schwiegermutter eines Kollegen etwa im gleichen Alter und bekommt regelmäßig Spritzen, und das bereits seit mehreren Jahren.

Eine Spritze ins Auge zu bekommen ist natürlich ein recht unangenehmer Gedanke. Allerdings erfolgt zuvor eine Betäubung. Wenn ich die Wahl hätte und dadurch mein Augenlicht erhalten werden könnte, ließe ich es auf jeden Fall machen.

Eine Spritze ins Auge kann helfen

Aber es gibt Spritzen, welche die Erkrankung verlangsamen können. Eine beinhaltet den Wirkstoff Ranibizumab und wird dem Patienten direkt ins Auge gespritzt: "Dies geschieht unter besonders hygienischen Bedingungen in einem OP-Raum. Ein Teil des Auges wird vorher betäubt, sodass die Patienten möglichst wenig von dieser Spritze mitbekommen", erklärt Morck das Vorgehen.


Der gespritzte Wirkstoff verhindert das weitere Wachstum der kranken Gefäße. Manchmal können sich bereits entstandene Wucherungen sogar wieder zurückbilden. So lässt sich die Erkrankung häufig aufhalten. Manchmal wird auch die Sehkraft wieder besser. Mittlerweile gibt es einen weiteren Wirkstoff: Aflibercept. Dieser wurde für die Zulassungsstudien an 2412 Patienten getestet.

Mehr unter http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_65323654/makuladegeneration-eine-spritze-ins-auge-kann-die-sehkraft-retten.html

Nelly1433 19.04.2016, 13:35

Danke für den Stern :-))

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Also ob das bei einer 85 Jährigen Dame unbedingt nötig ist wage ich zu bezweifeln... Ich würde das wirklich nur als allerletze Lösung in Betracht ziehen und zuvor bei einer medikamentösen Behandlung bleiben. Eine Heilung dieser Krankheit ist nach meinem Wissenstand sowieso nicht möglich, zumal es sich hierbei ja um die altersbedingte Makuladegeneration handelt, die vermutlich nicht aufzuhalten ist.

Es gibt chirurgische Verfahren zur Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration, doch ist die Frage, ob deine Pflegemutter ein solches Verfahren überhaupt wünscht. Hier eine kleine Liste mit Verfahren die derzeit angewendet werden, aber häufig alle mit einem hohen Risiko verbunden sind:

Argonlaser Verfahren

Photodynamische Therapie

VEGF Antagonisten

Triamcinolone

Chirurgische Verfahren

Membranextraktion

Makularotation

Pigmentepithel-Aderhaut Patch

Nahrungsergänzung mit Vitaminen


Man sollte sich über jedes dieser Verfahren gründlich informieren und das Risiko abwägen.Ich persönlich denke Nährungsergänzungsmittel sind eine gute Sache in dem Alter und haben keinen besonders hohen Risikofaktor. Vermutlich muss deine Pflegemutter zwar schon einige Pillen zu sich nehmen, doch eine oder zwei mehr sind hoffentlich vertretbar. Hier ein Präparat das zur AMD-Behandlung hilfreich sein soll: http://www.bioenergy-healthcare.com/produkte/produktebeh-makuladurchblutungsstoerungen-des-auges-altersbedingte-makuladegeneration/ Ich hoffe ich konnte wenigstens ein bisschen informieren. Doch eine Aussgage über die beste Behandlung deiner Pflegemutter kann ich natürlich nicht treffen. Das muss ein Spezialist...MfG

Was für eine Frage in einem Laienforum! 

Es gibt eine Vielzahl von Arten der Makuladegeneration. Da gibt es ganz verschiedene Ursachen, und demzufolge auch ganz unterschiedliche Behandlungsansätze. Wie soll denn wohl ein Laie wissen, was in diesem Fall nun das Beste ist? 

Deshalb gibt es Fachärzte. Die studieren ein paar Jahre und nachdem sie eine ganze Weile praktiziert haben, vertieften sie ihr fundiertes Fachwissen. 

Ich vermute einmal, dass es hier um eine altersindizierte Makuladegeneration geht. Was da aber nun sinnvoll ist, bzw. ob der behandelnde Arzt da die beste Möglichkeit in Erwägung zieht... (schulterzuck)

Also was möchtest du denn am liebsten hier lesen, um dann deiner Pflegemutter einen kompetenten Rat geben zu können ;-)

evistie 16.04.2016, 07:36

Was für eine Frage in einem Laienforum!

Im Prinzip hast Du recht, @bethmannchen. Aber @alegna ist ein "alter Hase" hier und weiß das sehr gut. Sie hat lediglich die Hoffnung, dass jemand hier "Erfahrungen" mit dem Thema hat, die sie in ihre Meinungsbildung mit einbeziehen könnte. Dass das nicht das Arztgespräch ersetzen kann, ist ihr ganz gewiss klar.

PS. Wenn Du schimpfen willst, @bethmannchen - ich könnte Dir da so einige Fragen zeigen... ;o)

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alegna796 16.04.2016, 11:22
@evistie

Danke evistie, genau so sehe ich das und meine Frage war ja auch, ob jemand Erfahrungen damit hat, weil er selbst schon damit behandelt wurde. Das hätte mich interessiert, wie er es empfunden hat, ob es sehr schmerzhaft ist und ob er eine Besserung verspürt hat.

Auf solche Kommentare wie sie vom Bettmännchen kommen, kann ich gern verzichten, zumal sie auf meine Frage keine Antwort sind.

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Deine Frage, und noch nicht einmal für dich selbst, war tatsächlich:

. Ist das überhaupt sinnvoll?

Und das kann doch wirklich nur ein erfahrender Facharzt nach einer gründlichen Untersuchung beantworten, oder? Wer soll denn da wohl mit ja oder nein antworten, selbst wenn hier jemand eigene Erfahrung mit so einer Behandlung hat? 

Bevor du schimpfst, solltest du erst einmal die erhaltene Antwort richtig lesen. 

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