Magnesium normal, trotzdem oft Krämpfe an was kann es noch liegen?

3 Antworten

Vielleicht sowas hier?

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=296dfa1558d08575e8f2470af014aef7&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Muskelatrophie – Muskelschwund, fortschreitender Verlust der Muskelmasse sowie -kraft und eingeschränkte beziehungsweise aufgehobene Muskelfunktion – einhergehend mit Muskelschwäche, Muskelschmerzen und -krämpfen (Wadenkrämpfe), unwillkürlichen Muskelzuckungen und einer erhöhten Anfälligkeit [5, 14, 15, 17, 19, 20]

Wenn die Wadenkrämpfe häufig und ohne Magnesiummangel auftreten, kann das eventuell ein Hinweis auf eine Gefäßerkrankung oder eine Stoffwechselstörung sein.Lass dich mal dahingehend untersuchen.

Alles Gute rulamann

Das gibt es jede Menge Möglichkeiten:

  • Ungünstige Schlafposition (zum Beispiel mit überstrecktem Fuß schlafen, weil die Bettdecke am Fußende fest eingeschlagen ist, unbequem liegen, weil die Matratze nicht passt und vieles mehr)

  • Überlastung der Muskeln am Tag (löst häufig nachts Wadenkrämpfe aus)

  • Übermäßige oder einseitige belastete Muskeln beim Sporttreiben (Krämpfe beim Sport)

  • Sportliche Aktivität bei hohen Temperaturen mit ungenügender Flüssigkeitszufuhr (Krämpfe beim Sport)

  • Einseitige Haltungen, in der die Muskeln über längere Zeit gehalten werden (Krämpfe in Ruhe, bei erneuten Bewegungen, nachts. Beispiel: längeres Sitzen in einer bestimmten Position)

  • Fehlstellungen an Fuß oder Bein, wie Senkfüße, die die Muskeln stärker oder einseitig belasten, schlecht sitzende Schuhe, die zu erhöhter Anspannung der Beinmuskulatur führen (Krämpfe während des Gehens, in Ruhe, nachts)

  • Körperliche Aktivität nach längerer Pause, Übungen mit Muskeln, die sich schon verkürzt haben (Krämpfe während der Aktivität, nachts)

  • Alterserscheinung (Krämpfe häufig nachts, aber auch untertags. Mögliche Gründe: zu geringe Trinkmengen, zu wenig Bewegung, unerwünschte Medikamentenwirkungen, Muskelabbau, Muskelverkürzungen, Nervenstörungen)

  • Medikamente (Abführmittel, Bluthochdruckmedikamente, Verhütungsmittel – Krämpfe nachts und untertags)

  • Nierenschwäche (Niereninsuffizienz – vor allem bei chronischer Nierenschwäche Wadenkrämpfe und Muskelzuckungen neben anderen Beschwerden)

  • Hormon- und Stoffwechselerkrankungen (Nebenschilddrüsenunterfunktion – anfallsartige Muskelkrämpfe; Folgeerscheinung bei Nebennierenrindenversagen (Insuffizienz) – unter anderem mit Muskelkrämpfen und Muskelschwäche in den Beinen; Diabetes mellitus – nächtliche Wadenkrämpfe; möglich, aber nicht vorherrschend bei Schilddrüsenunterfunktion)

  • Nervenschädigungen aufgrund von Diabetes (Polyneuropathie: brennende und stechende Schmerzen, zum Beispiel an den Füßen, Taubheitsgefühl, Muskelkrämpfe, vorwiegend nachts; es gibt auch Überlappungen mit Magnesiummangel, siehe oben)

  • Crampus-Faszikulations-Syndrom (Beschwerdebild meist ohne krankhafte Entwicklung mit Wadenkrämpfen, Schmerzen in den Beinen)

  • Nervenschäden durch Alkoholmissbrauch (Schmerzen in den Beinen, Muskelkrämpfe häufig nachts, Muskelschwäche, Taubheitsgefühle, Zittern, kalte, schweißnasse Füße)

  • Nervenerkrankungen und -lähmungen, Rückenmarkserkrankungen (amyotrophe Lateralsklerose – häufig nächtliche Wadenkrämpfe zu Beginn der Erkrankung)

  • Eingeengte Nerven im Wirbelkanal, Bandscheibenprobleme (Schmerzen im Rücken und Beinen, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Wadenkrämpfe möglich)

  • Muskelerkrankungen (Myotonien, metabolische Myopathien, Dystonien. Vielfältige Symptome, oft schon im Kindesalter, häufig mit Muskelkrämpfen an unterschiedlichen Skelettmuskeln bei Bewegung, Stress oder Kälte, auch in Ruhe, Muskelsteifigkeit, nicht kontrollierbare Bewegungen bei Dystonien)

http://www.apotheken-umschau.de/wadenkraempfe

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