Lymphknotenkrebs?

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2 Antworten

Hallo, in einer Sache hat Deine Ärztin - falls Du Pfeiffersches Drüsenfieber hattest - recht. Das kann Schmerzen in der Milz verursachen. Wenn Du so Probleme auf Alkohol bekommst, solltest Du momentan besser darauf verzichten. Aber ein Glas Wein dürfte eigentlich niemandem Schmerzen bereiten. Ich würde an Deiner Stelle zu einer Internistin gehen und alle bisherigen Untersuchungsergebnisse mitnehmen. Hier alles Interessante zu den Erkrankungen der Milz

http://www.onmeda.de/anatomie/milz-leben_ohne_milz-schmerzen,-vergroesserte-milz-22093-3.html

Gute Besserung. lg Gerda

Maligne Lymphomerkrankungen, einschließlich des Mb. Hodgkin sind zum Glück selten, insbesondere in Ihrer Altersgruppe.

Die von Ihnen genannten Symptome wie Müdigkeit und Schwäche sind eher unspezifisch, der sogenannte "Alkoholschmerz" beim Mb. Hodgkin tritt unmittelbar nach Alkoholgenuss auf und nicht am Folgetag und meist ist zu diesem Zeitpunkt bereits ein vergrößerter Lymphknoten tastbar. Die vergrößerte Milz kann bei Lymphomerkrankungen vorkommen, aber das Zeitraster passt hier nicht: Eine Lymphomerkrankung, die bereits zu einer Milzvergrößerung geführt hat, läuft dann nicht so unbemerkt über 1 Jahr weiter ohne weitere Symptome zu zeigen.

Vom Bauchgefühl würde ich sagen: es ist vermutlich nichts. Wenn Sie Sicherheit haben wollen, müssen Sie sich untersuchen lassen: Lymphknotenstatus, Sonographie, Differentialblutbild, Blutsenkung, Serumelektrophorese, Durchflusszytometrie.

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