Lupus Erythematodes durch Neuroleptikum (Amisulprid / Solian)?

1 Antwort

Hallo Holginho,

prinzipiell können alle Psychopharmaka medikamenteninduzierten L. auslösen; allerdings ist das Auffinden von spezifischen Antikörpern noch lange kein Beweis, dass eine bestimmte Substanz der Auslöser war bzw. ist..... Der indirekte Beweis ist dann gegeben, wenn nach Absetzen des verdächtigen Medikamentes die Krankheitssymptome zurückgehen bzw. verschwinden.

Mein Rat: Wenn du diesen Verdacht hegst, dann sprich doch mal mit deinem behandelnden Arzt über einen Wechsel - denn es gibt zahlreiche Alternativen zu Amisulprid, die chemisch völlig anders gebaut sind. Da die Grundstruktur von A. übrigens ein Benzamid darstellt, wäre es auch kein schlechter Gedanke, bei "positivem" Beweis auch andere Substanzen zu meiden, die auf Basis von Benzaminen aufgebaut sind.

Liebe Grüße, Alois

Hallo,

Danke für die Antwort. Ich hab schon ein neues Rezept für andere Tabletten (Taxilan). Will mich aber schonmal umhören, falls der Bluttest positiv ist oder so.

Das mit den Benzaminen werde ich im Hinterkopf behalten, Danke!

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Fibromyallgie

****Nach jahrelangem Suchen einer Diagnose, wurde vor ein paar Wochen festgestellt, das ich Fibromyallgie habe. Mittlerweile bekomme ich schon morphinhaltige Medikamente.Morgens ist es ganz schlimm, wenn ich aufstehe habe ich das Gefühl total unausgeschlafen zu sein. Meine Hände sind dick geschwollen, die Finger kann ich nicht krumm machen.Ich laufe rum als wäre ich gerade verprügelt worden. 2-3 Stunden brauche ich um halbwegs fit zu sein. Das schlimme an der ganzen Sache ist, das mein Rheumatologe mir ein Prospekt über Fibromyallgie in die Hand gedrückt hat, mit der Bemerkung --- ab sofort sind Sie auf sich alleine gestellt, machen Sie was daraus!!---- Vielleicht hat er das gesagt, weil ich in Griechenland wohne, egal, ich war wie vor den Kopf gestossen,hatte keine Ahnung wie ich damit umgehen soll und fühlte mich sehr alleine gelassen. Von meinem Hausarzt habe ich Targin verschrieben bekommen,jetzt schon die mittlere Dosis, ziemlich stark und ich bin immer Müde. Vielleicht kann mir jemand helfen und sagen ob es andere Medikamente gibt ( außer Cortison,das darf ich nicht nehmen.)Gleichzeitig habe ich SLE,Lupus, da vertragen sich nicht alle Medikamente. Es wäre schön, von Euch ein paar Worte zu lesen,Tipps wie ich meine Lebenssituation verbessern kann oder auch nur Leidensgenossen, die sich mit mir Austauschen wollen.****

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Ärztemarathon - Habe ich Lupus? Bitte, bitte helft mir, ich weiß nicht mehr weiter!

Hallo,

alles begann als ich vor 5 Wochen eine starke Schwellung in der rechten Gesichtshälfte hatte. Erst wurde vermutet, es komme von einem Zahn der eine Woche zuvor behandelt worden ist. Nachdem ich beim Zahnarzt war, wurde dies aber ausgeschlossen. Also machte mein Hausarzt ein Blutbild wobei heraus kam, dass mein CRP-Wer stark erhöht ist (>26 anstatt <5) auch meine Leukozyten waren erhöht. Mein Arzt vermutete eine bakterielle Infektion und verschrieb mir ein Antibiotikum. Als nach 3 Tagen nur eine leichte Verbesserung eintrat, schickte er mich zum CT, wo keine Diagnose gestellt werden konnte, nur noch einmal die Bestätigung, das es nicht vom Zahn kommen könnte. Nach ca. 8 Tagen war die Schwellung dann abgeklungen. Eine Woche später schwoll die rechte Gesichtshälfte wieder an, mein Arzt verschrieb mir ein Breitspektrumantibiotikum, welches ich nicht ohne weiteres nehmen wollte, also lies ich mich erstmal zum HNO-Arzt überweisen. Auch der fand nichts, meinte wie auch schon der Zahnarzt dass er so eine derartige Schwellung noch nie gesehen hatte. Auch der HNO konnte keinen Grund für die Schwellung finden, schloss eine bakterielle Infektion aus und gab mir ein Homoöpathisches Mittel für das Lymphsystem und sprach wie auch schon die Zahnärztin Autoimmunerkrankungen an. Man muss dazu sagen, dass meine Zahnärztin gleich zu beginn meinte, ich würde sie an eine andere Patientin erinnern, die Lupus hätte. Also ging ich wieder zum Arzt der ein Blutbild auf Lupus erstellen lies. Der ANA lgG IFT war negativ und der ds-DNS Ak EIA war <92,5 (Normbereich <92,54). Mein Hausarzt schloss also Lupus aus. Er testete mich noch auf Mumps und Pfeifisches Drüsenfieber, war aber auch negativ.

Ich habe mir dann einen anderen Hausarzt gesucht, in der Hoffnung, dieser könne mir sagen wie es weiter gehen soll. Dieser testete dann noch das so genannte Quinke-Ödem, was auch nicht der Fall ist.

Die gesamte Zeit, seit der Schwellung (die schon seit guten 3 Wochen weg ist, außer eine Verhärtung neben der Nase) geht es mir richtig schlecht. Ich bin müde, schwach und fühle mich richtig unwohl. Das Gefühl kann man gar nicht richtig beschreiben, es ist einfach alles komisch. Ich kann langsam nicht mehr. Nun habe ich seit 2 Wochen noch sehr starke Schmerzen in meinen Händen, Armen und in den Beinen, vorallem Füße und Knie sind betroffen, auch der Haarausfall habe ich sehr stark. Ich war beim Rheumatologen gestern, der sagte er kann Lupus nicht auschließen, glaubt aber es kommt von der Schwellung (aber nicht wo diese herkommt) und ich soll Ibuprofen nehmen, er nimmt mich kein bisschen ernst! Hab nach nur 5 Minuten Sonne gleich eine schmetterlingsförmige Rötung im Gesicht und fühle mich an diesen Tagen noch viel schlechter! Keiner nimmt mich ernst und kann mir helfen. Nächste Woche bekomme ich noch ein paar Werte. Soll ich weitere Meinungen einholen? Oder soll ich es einfach lassen? Ich weiß nicht weiter. Danke für´s lesen dieses langen Textes!

LG

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