Lupus Erythematodes durch Neuroleptikum (Amisulprid / Solian)?

1 Antwort

Hallo Holginho,

prinzipiell können alle Psychopharmaka medikamenteninduzierten L. auslösen; allerdings ist das Auffinden von spezifischen Antikörpern noch lange kein Beweis, dass eine bestimmte Substanz der Auslöser war bzw. ist..... Der indirekte Beweis ist dann gegeben, wenn nach Absetzen des verdächtigen Medikamentes die Krankheitssymptome zurückgehen bzw. verschwinden.

Mein Rat: Wenn du diesen Verdacht hegst, dann sprich doch mal mit deinem behandelnden Arzt über einen Wechsel - denn es gibt zahlreiche Alternativen zu Amisulprid, die chemisch völlig anders gebaut sind. Da die Grundstruktur von A. übrigens ein Benzamid darstellt, wäre es auch kein schlechter Gedanke, bei "positivem" Beweis auch andere Substanzen zu meiden, die auf Basis von Benzaminen aufgebaut sind.

Liebe Grüße, Alois

Hallo,

Danke für die Antwort. Ich hab schon ein neues Rezept für andere Tabletten (Taxilan). Will mich aber schonmal umhören, falls der Bluttest positiv ist oder so.

Das mit den Benzaminen werde ich im Hinterkopf behalten, Danke!

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Figurveränderung durch Neuroleptika

Hallo,

ich hatte durch Neuroleptika tierisch zugenommen und aber fast alles wieder abgenommen. (fehlen noch 6 Kilo). ich muss dazu sagen, manche Neuroleptika setzen auch den Prolaktinspiegel hoch. Prolaktin ist das Hormon, dass bei Frauen ausgeschüttet wird, damit sie stillen können. Im Fall von Neuroleptika will man ja nicht stillen, aber der Busen vergrößert sich und manchmal schießt Milch ein - sehr unangenehm . Ich erwähne das, weil vielleicht hat das was damit zu tun. Während ich wieder in meine alten Hosen passe, hat sich mein Oberkörper verändert und ist das immer noch. ich habe irgendwie breite Schultern, dicke Oberarme und vorallendingen einen ziemlichen Busen. früher hatte ich B- körbchen, jetzt ist es D. Ich mag es aber nicht leiden. Ich mag oben herum wieder schmal sein. Meine Frage ist: Geht das wieder weg, wenn ich weiter abnehme oder bleibt meine Figur jetzt dauerhaft verändert? (Die medikamente nehme ich immer noch, nur kleinere Dosis)

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Hallo, kann mir jemand sagen ob ich Rubax auch bei Lupus nehmen kann?

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Fibromyallgie

****Nach jahrelangem Suchen einer Diagnose, wurde vor ein paar Wochen festgestellt, das ich Fibromyallgie habe. Mittlerweile bekomme ich schon morphinhaltige Medikamente.Morgens ist es ganz schlimm, wenn ich aufstehe habe ich das Gefühl total unausgeschlafen zu sein. Meine Hände sind dick geschwollen, die Finger kann ich nicht krumm machen.Ich laufe rum als wäre ich gerade verprügelt worden. 2-3 Stunden brauche ich um halbwegs fit zu sein. Das schlimme an der ganzen Sache ist, das mein Rheumatologe mir ein Prospekt über Fibromyallgie in die Hand gedrückt hat, mit der Bemerkung --- ab sofort sind Sie auf sich alleine gestellt, machen Sie was daraus!!---- Vielleicht hat er das gesagt, weil ich in Griechenland wohne, egal, ich war wie vor den Kopf gestossen,hatte keine Ahnung wie ich damit umgehen soll und fühlte mich sehr alleine gelassen. Von meinem Hausarzt habe ich Targin verschrieben bekommen,jetzt schon die mittlere Dosis, ziemlich stark und ich bin immer Müde. Vielleicht kann mir jemand helfen und sagen ob es andere Medikamente gibt ( außer Cortison,das darf ich nicht nehmen.)Gleichzeitig habe ich SLE,Lupus, da vertragen sich nicht alle Medikamente. Es wäre schön, von Euch ein paar Worte zu lesen,Tipps wie ich meine Lebenssituation verbessern kann oder auch nur Leidensgenossen, die sich mit mir Austauschen wollen.****

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Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Lupus Erythematodes,nicht mögliche Medikation wg.L.zirrhose s

Bei mir wurde vor zwei Tagen die Diagnose LE gestellt, vorläufig in der kutanen Form. Da ich jedoch aufgrund meiner Krankheitsgeschichte davon ausgehen muss, daß bei den anstehenden Untersuchungen ein systemischer LE herauskommt, stellt sich mir nun diese Frage. Ich habe eine an sich stabile Leberzirrhose CHILD A mit guter Prognose, wenn ich jegliche Leberbelastung vermeide. D.h. keine Medikamente, vor allem keine, die über die Leber verstoffwechselt werden. Da sich Ärzte beim Thema Lebenserwartung sehr zurückhaltend äußern, stelle ich die Frage hier.

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