Lungenembolie oder Psyche?

3 Antworten

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Keine Sorge, die Lungenembolie ist so ziemlich das tödlichste Notfallbild das es gibt. Überlebenschancen sind nicht so gut. Diese Krankheit entsteht bei einer Thrombose, wenn sich der Thrombus, also der "Stopfen" löst und als Embolus in die Lungenarterie wandert. Da du dafür normalerweise erst eine Thrombose haben musst, und du die auch schon merken würdest, ist es sehr unwahrscheinlich, diese Embolie nicht zu bemerken. 

Einen nicht zu kleinen Anteil machen da auch die Symptome von heftigster Atemnot, Angst, Schmerzen, Schwindel etc. Das ist so offensichtlich und akut, also plötzlich, dass man allein vor Schreck direkt zum Telefon greift (genau richtig!!!)


Woher die Symptome kommen, kann ich nicht sagen, da ist der Lungenfacharzt der richtige Ansprechpartner.

Zudem solltest du dir eher psychologische Hilfe suchen, denn mit Hypochondrie kann man nicht gut leben. Das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können ist wohl mit das standard-mäßigste Hypochondersymptom. Ich war übrigens auch so, und jetzt helfe ich denen die wirklich krank sind. Dadurch habe ich meine Angst ganz überwunden.

Alles Gute!

Bei einer Lungenembolie könntest du hier nicht mehr schreiben, da hilft nur ein sehr schneller Eingriff im Krankenhaus, wenn überhaupt.

Ich hatte mal eine Embolie im Achselbereich, da war mein Arm auf das Doppelte geschwollen und schwer wie Blei. Ich musste ins Krankenhaus und hing 8 Tage am Tropf. Bei einer Embolie ist die Vene durch ein Blutgerinsel verstopft.

Es könnte auch sein, dass deine Probleme durch starke Verspannungen entstehen. Dein krampfhaftes in dich Hineinspüren kann bestehende Verspannungen noch verstärken.

Du solltest dich mal mit Entspannungsmethoden befassen. Sehr gut sind Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, aber auch Dynamische Entspannung.

Muskelentspannung, sowohl progressive als auch dynamische kann man gut nach CDs ausführen und lernen. Für Autogenes Training ist ein Kurs zum Erlernen besser geeignet.

Auch Atemübungen sind sinnvoll, vor allem solltest du die Bauchatmung praktizieren und erlernen, damit kann man auch dem Körper mehr Sauerstoff zuführen, als mit der Brustatmung. Man lernt auch hier den Wechsel von Anspannung und Entspannung.

Der Wechsel von Anspannung und Entspannung ist sehr wichtig, besonders in Stresssituationen, sollte man aller Stunden sich entspannen, durch Dehnübungen und gezieltes Atmen.


Hallo ! 

"Oder ist es ne Mischung aus Psyche und Infekt bzw. Angst?"

Ja das glaube ich schon. Du schreibst ja selber, dass du seit zwei Tagen erkältet bist.

Alle anderen Symptome sind meines Erachtens eher psychisch bedingt. Wenn du ständig in dich hineinhörst und auf jedes kleine Zipperlein achtest, ist klar, dass du dich da irgendwann rein steigerst. Und wenn du dann auch noch Dr. Internet und Prof. Google befragst, die immer gleich die schlimmst möglichen Krankheiten angeben, ist die fatale Mischung perfekt.

Die Ärzte, die du aufgesucht hast und auch im Krankenhaus wurde dir gesagt , dass alles o.k. ist. Dafür solltest du dankbar sein! 

Statt weiterer Untersuchungen von Herz, Lunge oder sonstwas solltest du dich lieber dringend um einen Termin bei einem Psychotherapeuten bemühen. Denn alleine, ohne professionelle Hilfe, wirst du aus diesen Krankheitsängsten nicht herauskommen! 

Du bist erst 16 - da solltest du andere Dinge unternehmen, als immer nur über Krankheiten nachzudenken!

Alles Gute! Lexi  

Danke für deine schnelle Antwort! :)

Ja du hast absolut recht und ja ich habe bald einen Termin bei einem Psychiater. 

Allerdings macht es einem schon ziemlich Sorgen. Aber mal ehrlich eine Embolie ist doch eigentlich ein akuter Zustand und kann nicht Wochen anhalten oder? ^^

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Druckgefühl/Stechen links im Oberkörper

Das Problem wird ja hin und wieder geschildert und meistens erfährt man eher, dass die Ärzte nichts finden.

Ich (31/m) habe seit ca. einem halben Jahr unregelmäßig ein Stechen bzw. Druckgefühl links im Oberkörper. Anfänglich hat es im Herzbereich kurz gestochen wenn ich z.B. intensiv gähnen musste. Das Stechen kam immer seltener, allerdings blieb ein Druckgefühl, welches sich nicht wirklich lokalisieren lässt. Mal merk ich es links von der Brustwarze, dann links unter der Achsel an der Seite oder links knapp unterhalb der Rippen.

Es ist verstärkt, wenn ich z.B. im Bett auf der linken Seite liege und auf der rechten eher seltener.

Ich war schon öfter beim Arzt und dieser ist ratlos. Bisher wurde die Lunge abgehorcht, ein EKG gemacht und die Lunge geröngt, alles ohne Ergebnisse. In ca. 1 1/2 Wochen habe ich einen Termin beim Internisten.

Allerdings habe ich jetzt seit Tagen zusätzlich erhöhten Blutdruck (140/90 - 160/90) und zusätzlich noch einen Grippalen Infekt, was die ganze Sache natürlich nicht erträglicher macht. Meistens habe ich Abends sehr rote Augen, durch den Infekt jetzt natürlich den ganzen Tag über. Allerdings arbeite ich auch viel am PC.

Wenn ich lange liege oder sitze fühle ich mich zudem ganz schummerig und muss dann erstmal aufstehen und ein paar Runden gehen, danach geht es meist ein bisschen besser.

Sollte der Internist nichts finden, steht noch ein Termin beim Chiropraktiker an.

Natürlich bin ich jetzt auch leicht ratlos und die letzten Tage waren auch eine ziemliche Quälerei.

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