Lebenserwartung bei Lungenkrebs

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Liebe Susi, wie viel Zeit deinem Opa noch bleibt, weiß niemand zu sagen, es können Jahre, Wochen, Monate oder auch nur Tage sein. So wie er weiter macht (Rauchen) scheint er sich mit seinem Schicksal abgefunden zu haben und will wahrscheinlich in der Zeit, die ihm noch bleibt, auf nichts verzichten. Es kommt auch darauf an, ob der Krebs bereits "gestreut" hat. Dein Opa muss über seine mögliche Behandlung selbst entscheiden und du mußt diese Entscheidung akzeptieren, so schwer es auch fällt. Sprich mit ihn und sage ihm, was du für ihn fühlst. Ich wünsche Dir und Deinem Opa das Beste für die Zeit, die Euch noch gemeinsam bleibt.

Schatten auf der Lunge wird größer, aber kein Tumor feststellbar ?

Hallo, es geht um eine Patientin, 78 Jahre, COPD Gold II. Vor ca. 20 Jahren wurde eine Niere wegen Krebsverdacht entfernt, vor ca. 1 Jahr eine neue Herzklappe eingesetzt. Ein Schlaganfall war vor ca. 5 Jahren.

Nun wurde im Okt. 2011 auch noch festgestellt: "Im CT des Thorax fiel eine Raumforderung der rechten Lunge, die hochgradig malignomsuspekt wirkte, auf. Sie liegt pleuranah hinter der rechten Scapula (= Schulterknochen). Hochgradiger Verdacht auf Lungenkarzinom des rechten Lungenoberlappens. Bisher keine wegweisende Histologie. Die Punktion der peripher gelegenen Raumforderung erbrachte in der Histologie keinen wegweisenden Befund. In den übrigen Staginguntersuchungen fanden wird wir keinen Hinweis für eine Fernmetastasierung. CT-Thorax: Hochgradig malignomsuspekte Läsion im rechten Oberlappen angrenzend an eine zystische Struktur ... Pathologie: bei klinisch vermutetem peripherem Bronchialkarzinom hier kein Malignität ... Tumormarker: CEA, NSE, CYFRA,SCC oberhalb des Normwertes ..."

Kontrolluntersuchung im Feb. 2012: " Aktuelle Histologie (Untersuchung des Gewebes) ohne Hinweis auf Malignität ... CT-Thorax: bei Größenprogredienz (= größer geworden) des Lungenrundherdes im rechten Lungenoberlappen ist von einem malignen (bösartigem) Tumor auszugehen. Diese erreicht jetzt die viszerale Pleura (Lungenfell) auf einer Kontaktfläche von 2-3cm. Am ehesten T2 N2 MX(0). Bronchoskopie: kein direktes/indirektes Tumorwachstum. Bei klinischerseits vermutetem peripherem Bronchialkarzinom kommt Tumorgewebe hier nicht zur Darstellung...Im Vergleich zu einer Vorszintigrafie vom 28.10.11 ergibt sich eine nahezu unveränderte Befundkonstellation, weiterhin ohne Hinweis für eine ossäre Filialisierung... "

Kontrolluntersuchung im August 2012: "Histologie ohne Nachweis von Tumorzellen.…Befunde: Biopsie (Gewebe-Entnahme) des Lungenrundherdes: kein Malignom (Tumor) nachweisbar, dennoch CT-Morphologisch weiterhin Va (Verdacht auf) BC (Bronchial-Carcinom)..."

Wenn ich als medizinischer Laie das richtig verstanden habe: seit fast 1 Jahr zeigen CT´s einen Schatten auf der Lunge, woraus die Fachärzte auf ein Bronchial-Carcinom schließen. Alle anderen Untersuchungen (Biopsie, Szintigramm u. a.) bestätigen diesen Verdacht aber bisher (zum Glück) nicht. Frage: wie ist das zu erklären? Kann dieser Schatten/Raumforderung doch etwas Harmloses sein?

Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus!

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