Lebenserhaltende Maßnahmen!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ohne Patientenverfügung ist nichts zu machen. Es wird vom Vormundschaftsgericht ein Betreuer bestellt, daß aber auch durchaus der Ehemann sein "könnte". Da er aber in diesem Fall vermutlich befangen ist, eher nicht, sondern ein Verwandter oder Außenstehender (Freundin, vom Gericht bestellter ganz fremder Betreuer o.ä.).

Dies zeigt, daß die Ärzte beharrlich sind, und nicht einfach dem Mann Recht geben, sind die Chancen auch noch so schlecht. So einfach geht das nicht. Es sind schon andere nach Jahren wieder aufgewacht. Auch mein Mann lag im Koma, allerdings "Gott sei Dank" nicht so lang...

Entscheidungen hatte ich jedoch jede Menge, OP`s ja oder nein, hier hatte ich die volle Verantwortung und mußte meine Zustimmungen geben. Eigentlich wäre es nicht richtig gewesen, denn zum damaligen Zeitpunkt hatten wir keine Patientenverfügung.

Wenn es so aussieht, wie du sagst, dass die Ärzte der Meinung sind, die Chancen stehen schlecht, dann ist da immerhin noch eine geringe Chance, dass sie wieder aufwacht. In einem solchen Fall darf man die Maschinen nicht abstellen, das hat nichts mit Gesetzen zu tun, sondern mit Ethik. Der Ehemann sollte zu einer Beratungsstelle gehen und sich Hilfe holen. Da bieten sich das Diakonische Werk oder die Caritas an, oder auch die Mitarbeiter eines Hospizes.

Wie oft darf man Krankenstand gehen?

Hallo!

Meine Frage ist vielleicht etwas seltsam.

Ich war heute bei der Krankenkasse,da ich noch etwas für die Arbeit brauchte. Und dann hatte ich ein Paar fragen an den Mitarbeiter warum ich z.b. so oft zum Chefarzt geladen werde. Er meinte dann total unhöflich dass es in meinem Alter (25) irgendwie nicht sein kann das ich so oft krank bin (war dieses Jahr 2x Krankenstand für jeweils 5 Tage) wenn ich so jung sei und dass dies schon sehr auffällig ist. Und da bei mir anscheinend keine chronische Erkrankung vorliegt sollte ich doch diese Kurz-Krankenstände vermeiden und quasi nicht mehr so oft krank werden. Und da ich wohl schon seit Jahren immer wieder mal wieder krank bin, müsste man dem nachgehen.

So, ich war kurz vorm ausrasten. Ich verstehe den Hintergrund und möchte auch gar nicht bestreiten dass ich nie krank bin. Ich bin seit meiner Kindheit halt öfter mal krank. Das ist einfach so, ich denke jeder Mensch ist anders und dafür muss ich mich wohl nicht rechtfertigen. Ich frage mich nun nach diesem Gespräch ob es eine Zahl gibt im Rechtssystem die belegt wie oft man den krank sein darf und was denn in meinem Alter wohl normal bzw. berechtigt ist?

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Mein Großvater musste wegen seiner schweren Erkrankung Tod in ein künstliches Koma versetzt werden und ist leider auch in diesem komatösen Zustand verstorben. Man tat dies natürlich um ihm Schmerzen zu ersparen. Könnt ihr mir sagen, wie jemand eigentlich aus diesem künstlichen Koma wiedergeweckt wird? Wie hoch ist das Risiko, dass dieses Aufwecken nicht funktioniert und jemand in dem Zustand verbleibt?

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Nun wollen sie sie langsam wieder aus dem Koma holen. Wie sind die Chancen bei so etwas? Welche Folgen kann es haben, bzw. wird sie überhaupt wieder "normal" sein?

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