Leben mit chronischer Niereninsuffizienz nicht mehr möglich?

1 Antwort

Hallo,

HB- Werte und Phosphat werden durchaus von der Niereninsuffizienz beeinflusst, ich glaube zunächst nicht dass eine weitere, unentdeckte Krankheit dahinter steckt. Ich würde mich auch auf die Ratschläge der Ärzte verlassen, die wissen meistens schon was sie tun.

Was deine Lebensqualität angeht, kann man sowas nicht allgemein beantworten. Du musst selber sehen, was du deinem Körper zumuten kannst, und was möglich ist, und eben mit den Ärzten darüber sprechen. Ich habe einen Freund, der Dialysepflichtig ist, aber ganz normal seiner Arbeit nachgehen kann - allerdings muss er an 2 Tagen in der Woche zur Dialyse. Du musst ausprobieren, und während deine Krankheit dich einschränkt, ist es sehr wichtig wie du mental damit umgehst - du darfst die Hoffnung nicht verlieren (Ich weiß das ist manchmal einfacher gesagt als getan), und deine psychische Verfassung kann den Verlauf der Insuffizienz positiv oder negativ beeinflussen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute,

FlaeD

Panikattacken, Soziale Phobie, Sehnsucht/Kummer

Hallo Community, ich bin 18 Jahre alt und weiblich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Ich leide in letzter Zeit unter Panikattacken die mein Leben so erschweren. Ich denke nicht das es am Schulstress lag, da ich meinen Abschluss absolviert habe. Ich bin jetzt Ausbildungssuchend, und bei meinem ersten Vorstellungsgespräch da musste ich mich ganz doll zusammenreißen. Die erste Panikattacke hatte ich in der Bahn, das heißt ich bin ein sehr schüchterner Mensch, wenn mich Menschen beobachten werde ich wahnsinnig sei es beim Essen&Trinken, Sprechen usw. vorallem habe ich Berührungsängste wenn mich jemand aus Versehen mich berührt werde ich natürlich wahnsinnig. Ich habe Angst vor Krankheiten, ich nehme alles wahr und wenn ich mal Schmerzen verspüre da muss ich dringend nachrecherchieren Google und so. und ich habe kein Spaß Ängste vor Drogen u. Alk warum auch immer :)) Wenn jemand neben mir trinkt denke ich so jetzt bin ich auch besoffen und dann bin ich glei benommen. Ich schäme mich schon fürs ganze. Das ist lächerlich und deshalb bin ich oft in Tränen ausgebrochen, ich bin sogar beim Arzt nach einer Blutabnahme umgekippt. Neulich da hab ich einen Marokkanern im Internet kennengelernt, es war nicht meine Absicht wirklich ich wollte nur Englisches wissen für meine Prüfungen aber er ließ mich nicht und dann wurd es ganz schön ernst mit uns. naja und jetzt da empfinde ich für ihn was. Ich habe Sehnsucht, und mein Herz schmerzt sprich ich leide wieder unter Attacken weil ich es nicht aushalten kann ohne ihn. Ja ich weiß das ist ne Blamage mit mir. Ich meine wenn ich unter Menschen bin will ich direkt fliehen weil ich mich dann richtig unwohl fühle. Was soll ich tun das darf nicht so weiter gehen. Im Arbeitsleben darf sowas nicht vorkommen und wenn ich mal arbeiten will die Chefs wollen natürlich keine psychisch kranken wie mich. Ich fühl mich echt gezwungen Arbeiten zu wollen oder zu diesem Marokkanern zu reisen.

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herzstolpern, tod?

Hallo :) erstmal zu mir.. bin weiblich, 21 jahre alt, normal gewicht, nicht raucher, kein alkohol.

Ich habe seit 1 jahr herzstolpern. War vor c.a 8 monaten das erste mal beim kardiologe ( Ultraschall + langzeit ekg ) war beides in Ordnung. Damals hatte ich es ab und zu ( so alle 2-3 tage ). Mittlerweile hab ich es jeden Tag mehrmals ..auch mal mehr mal weniger aber es ist Aufjedenfall jeden tag da.

Wenn ich liege hab ich es nicht so oft. Meistens hab ich es wenn ich den Haushalt mache also wenn ich meine arme hin und her bewege. Auch nach dem essen und beim sitzen hab ich es.

Ich spüre dann ein Herzschlag besonders stark. Wenn ich mit der hand fühle , spür ich wie ein schlag aussetzt und der schlag danach sich so stark anfühlt.

Ab und zu hab ich zudem auch noch ein kloss Gefühl im brust/herz berreich , dadurch kommt das herzstolpern öfters. ( damit mein ich nicht dieses psychisch ausgelöste Globus Gefühl )

Psychisch geht es mir gut , ich schätze mein leben , hab eine gutes Verhältnis zu meiner Familie und bin in einer Glücklichen Beziehung.

Am Anfang hatte ich oft angst da ich dachte ich hab eine Herzkrankheit , mein herz bleibt stehen , ich muss sterben u.s.w Da ich aber beim kardiologe war und da alles in Ordnung war hat es mir zum teil meine Angst genommen.

Auch mit dem thema tod habe ich mich daraufhin sehr beschäftigt . Ich hatte einfach zum einen bedenken falls doch irgendwas mit meinem herz sein sollte zum anderen hatte ich vor dem tod selber angst. Mittlerweile denke ich das jeder sterben muss und wenn ich sterbe dann war das nunmal meine zeit dafür , viel wichtiger ist das ich den Menschen die ich liebe das immer zeige und sie schätze , dann hab ich nichts zu bereuen.
Auserdem glaube ich an gott was mir kraft gibt . Da ich glaube das ich in den Himmel komm und nach dem tod kanns nur noch schöner als jetzt werden.

Ich habe diesen Freitag ein Termin beim kardiologe und bin gespannt ob wieder alles in Ordnung ist.

Meine fragen sind ; wem geht es ähnlich ? Wer hat auch probleme mit dem herz? Wer hat sich intensiv mit dem tod beschäftigt ?

Es interessiert mich sehr , es gibt mir zusätzlich kraft zu hören das es anderen auch so geht und ich damit nicht allein bin.

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Hatte das auch mal jemand von euch?

Also, wie einige wissen, bzw. die, die mir schon Fragen beantwortet haben, leide ich an Morbus Crohn. LEIDER. Es gibt Tage, wo ich mir denke, okay, ich habe diese Krankheit, ich kann da nicht viel gegen machen. Weggehen wird es so oder so nicht. Also ich komme diese Tage mit der Krankheit gut klar. Ich denke es hat viel damit zutun, dass ich mich diese Tage gut fühle und keine bzw. minimale Beschwerden habe. Dann widerrum gibt es Tage, wo ich Schmerzen habe, und mir denke als ob ich gleich auf Wiedersehn Welt sagen muss, weil ich das schlimmste befürchte. Ich verliere die Hoffnung, und denke mir, ich werde auf grund meiner Erkrankung sterben. Heute z.B. ist es wieder so gewesen, dass ich morgens starke Druckschmerzen im Unterleib hatte, und ich dringend auf Toilette musste. Ich hatte halt dieses Druckgefühl, wenn man dringend auf Toilette muss. Nur, mein Druckgefühl im Unterleib war was spezielles, als ob man 32897 Kilo Stein einfach mal auf mein Unterleib legen würde. Auf jedenfall, wenn ich diesen Druck spüre muss ich sofort auf Toilette. Wenn ich auf Toilette sitzte ( tut mir leid ihr Lieben, dass ist mir wirklich peinlich) dann fällt es mir schwer zu drücken, damit der Stuhlgang rauskommt, weil wenn ich drücke, zieht es im Unterleib und der Druck wird noch schlimmer. Ich habe eine Taktik rausgefunden, dass ich einmal tief Luft hole und meinen Bauch einziehe. Sobald ich meinen Bauch wieder loslasse, ist der Druck weg und der Stuhlgang kommt plötzlich raus. Leider nicht nur der Stuhlgang, sondern ich sehe dann auch Blut. Mal ist es soviel das sich das Wasser hellrot färbt, manchmal sind es nur etwas größere Flecken auf dem Toilettenpapier. Oft denke ich mir, es muss das Blut sein, wenn es unten einwenig reisst, weil wenn der Stuhlganz rauskommt, tut es einwenig weh und es fühlt sich an als ob was reißt. Manchmal ist der Stuhlgang abert nicht hart wenn ich diese Schmerzen habe, und es ist trotzdem Blut dabei. Dann beginnt es bei mir, dass ich mir denke, okay alles vorbei. Bestimmt Darmkrebs etc. Dann gibt es momente wo ich echt nicht leben möchte. :( Einige sagen, Darmkrebs mit 18 ist unmöglich, das tröstet mich eine kurze Zeit, dann denke ich mir, all die Kinder die im Kindesalter Krebs bekommen haben, wurden auch krank, obwohl man vielleicht sagte das ist unmöglich, also wieso sollte es mich nicht treffen. Schließlich bin ich nichts besseres als andere. :( :( Tut mir nochmal leid wegen den ekligen Sachen die ich geschrieben habe, aber mir sind momentan keine Worte eingefallen, die es vielleicht besser beschrieben hätten. Ich wünsche euch noch ein schönes Rest-Wochenende. (Beim Arzt bin ich natürlich, aber der will momentan auch keine Darmspiegelung machen, weil ich vor 1 1/2 Jahren eine gemacht habe. DIe Blutwerte waren auch so halbwegs. Mein Termin habe ich erst wieder Ende April. Solange muss ich mich selbst trösten irgendwie.

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