Lange Schmerzen durch Gürtelrose - Alternative Behandlungsmethoden gesucht

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie dem Beitrag von Mucker zu entnehmen ist, gibt es ja durchaus die Schmerzen nach der Gürtelrose. Du schreibst, die Ärzte haben "keine weitere Ursache für die Schmerzen gefunden". Aber diese Post-Zoster-Neuralgie nimmt man ihr also ab? Das allein wäre schon ein Fall für eine Schmerztherapie. Du könntest - auch wenn Deine Großmutter im Moment die Nase voll hat von Ärzten - schon mal schauen, ob ein Schmerztherapeut in Eurer Nähe angesiedelt ist. Auch der Aufenthalt in einer Schmerzklinik wäre nicht schlecht, wenn machbar.

Der zweite Punkt wären die Antidepressiva. Wer verabreicht Ihr die - der Hausarzt? Es wäre zu überlegen, ob die Dosis vielleicht geändert werden muß. Solltet Ihr einen guten Draht zu diesem Arzt haben, geht die Besprechung dieses Themas vielleicht erst einmal auch ohne, daß die Großmutter persönlich erscheint.Bekommt sie nur Medikamente, oder hatte sie auch Psychotherapie? Wenn nicht - meinst Du, sie würde sich einer solchen unterziehen, oder sind Psychotherapeuten für sie auch nur Ärzte, die sie belächeln?

Drittens scheinst Du bereits zu ahnen, daß ein nicht unwesentlicher Teil ihrer Beschwerden aus - von ihr so empfundener! - mangelnder Aufmerksamkeit resultiert. Ich weiß nicht, wieviel Zeit Ihr für sie aufbringen könnt und ob das "genug" ist. Maßgeblich scheint wirklich zu sein, daß sie es so empfindet und daher den "inneren Rückzug" angetreten hat. Es wäre einen Versuch wert, ihr (noch) mehr Zuwendung zu geben als jetzt schon, sich auch mal ihr "Gejammer" in Gänze anzuhören, um zu erfahren, was alles sie beklagenswert findet, kurz: ihr (noch) mehr Zeit zu widmen als bisher. Bedenke bitte auch eines: chronische Schmerzen zu haben, zermürbt auf Dauer, macht antriebslos und weinerlich. Vieles, was Euch jetzt nervt, hat vielleicht darin seinen Ursprung.

Ich füge Dir einen Link bei, wo etliche Medikamente zur Behandlung der Post-Zoster-Neuralgie aufgeführt sind. http://www.doctorhelp.de/herpes-zoster/herpes-zoster-top6.html?krankheit=Zosterschmerzen Schau sie Dir an - vielleicht ist ja das Eine oder Andere dabei, was Deine Großmutter noch nicht versucht hat.

Aber irgendwie habe ich nach Deiner Schilderung das Gefühl, daß neue/andere Medikamente weniger entscheidend sind als verstärkte Zuwendung. Auch die Sache mit Großvater passt dazu...

Ich wünsche Euch, daß Ihr - so oder so - eine Lösung findet, die das Befinden der Großmutter wieder wesentlich bessert. 75 ist noch kein Alter, um nur im Bett zu liegen und zu schlafen...! Und es wäre sicherlich auch für Euch schön, wenn sie wieder mehr am Familienleben teilnehmen könnte oder wollte. Alles Gute für Euch!

Es ist sonst nicht meine Art, Gegenfragen zu stellen. Aber bei Deiner Großmutter sollten wir noch wissen, wie alt sie ist, ob sie wegen Ihrer Schmerzen bereits bei einem Neurologen war und/oder einem Schmerztherapeuten. Sonst ist es schwer, gezielt zu raten.

Wie ist denn die Einstellung der Familie zu Großmutters Schmerzen und Apathie. Nimmt man sie ernst?

Hallo evistie,

meine Großmutter ist 75 Jahre alt und im Grunde genommen sehr fit. Sie war auch schon beim Neurologen, sie war nahezu bei jedem Arzt um evtl. einen anderen Grund für die Schmerzen zu finden. Es ist ehrlich gesagt schwer sie auf Dauer ernst zu nehmen, weil sie in der Regel sofort ins "weinen und jammern" verfällt. Man muss dazu sagen, dass immer mein Großvater der Kranke war und ihm die letzten 40 JAhre immer alle Aufmerksamkeit geschenkt wurde und meine Großmutter immer zurückstecken musste. Es scheint als braucht sie auch die Aufmerksamkeit.

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Hallo Babsi82, ich kann dir eine gute Alternative anbieten. Der Zahnmedizin sind viele Hinweise bekannt, die auf Entzündungen am Zahnhalteapparat hinweisen. Dazu gehören: Zurückgehendes Zahnfleisch an einigen Stellen, lange Zahnhälse, schmerzempfindliche Zähne oder Zahnhälse auf Temperaturwechsel kalt-heiß und auf Druck, gelegentlicher Mundgeruch, gelegentliche Entzündungen wie Lippen Herpes, Furunkel, Darmentzündungen, Gelenkentzündungen, regelmäßige Infektionen häufiger als 2x jährlich, hoher Blutdruck, Schlaf von weniger als 6 Stunden, häufig traurige Stimmungslage.Dabei möchte ich insbesondere auf die Symptome - gelegentliche Entzündungen und häufig traurige Stimmungslage- hinweisen. Das deckt sich sehr mit den Symptomen deiner Großmutter. Deine Großmutter kann folgende Tests machen, um herauszufinden, an welchem Zahn sie möglicherweise Entzündungen hat. Diese Tests sind jedem guten Zahnarzt bekannt. Dabei habe ich gleich die mögliche Behandlung angegeben, die von einem Zahnarzt ausgeführt werden sollte, der mit Parodontosebehandlung Erfahrung hat.

Test 1: Drücke mal mit einem Finger kräftig senkrecht einzeln auf jeden Zahn. Wenn dabei ein Schmerz entsteht, hat der Zahn Parodontose, neuerdings Parodontitis genannt, eine Parodontosebehandlung ist dann an diesem Zahn erforderlich, falls diese Behandlung nicht mehr erfolgreich ist, hilft nur noch Extraktion.

Test 2: Drücke mal von der Seite auf Höhe des Zahnfleischrandes mit dem Fingernagel gegen jeden Zahn und reibe dabei. Wenn dabei ein Schmerz entsteht, ist das Zahnfleisch entzündet. Wenn der Schmerz zu stark ist, muss der Zahn mit einer Parodontosebehandlung behandelt werden. Wenn der Schmerz nicht mehr weggeht, dann sollte man abwägen, was besser ist, geringer Schmerz oder Zahnverlust.

Zahnerhaltende Behandlungen sind langwierig. Extraktion ist wirkungsvoller, das sollte aber von deiner Großmutter und dem Zahnarzt entschieden werden.

Jahrelange Unterleibschmerzen ohne Diagnose - Was könnte es sein, an wen kann ich mich noch wenden?

Hallo an alle,

ich bin w24 und habe immer mehr und immer stärkere Beschwerden denen ich bisher erfolglos versucht habe ärztlich nachzugehen.

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Die Schmerzen sind übrigens ziehend und stechend gleichermaßen!

Zudem habe ich seit mittlerweile 3 Jahren anhaltende Verstopfungen und habe keine Lust weiterhin Abführmittel nehmen zu müssen. Ich war dafür bei einem Facharzt und anschließend im Krankenhaus, laut Darmspiegelung bin ich aber gesund. Nur eine leichte Entzündung die angeblich nicht solche Schmerzen auslösen kann und ich habe Medikamente zur Linderung bekommen, die allerdings nach einem Fehlschlag der Therapie wieder abgesetzt wurden.

Heute war mein Stuhl blutig, ich habe ziemliche Angst was ich haben könnte, aber alle Befunde bisher waren negativ.

Essgewohnheiten sind normal, ich esse Obst, Fleisch, Gemüse und so weiter sehr ausgewogen, an Bewegung mangelt es mir nicht, ich spiele seit 2 Jahren in einem Verein Volleyball und bin viel zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs.

Falls es hilft, weitere Symptome die aber wahrscheinlich nichts damit zu tun haben sind: - Tendenz zu Kopfschmerzen - Schlafstörungen - leichte Schilddrüsenunterfunktion - nahezu immer kalte, schwitzige Füße - trotz regelmäßiger Bewegung sehr geringe Ausdauer und Luftknappheit

Ich habe ALLES mehrfach meinen behandelnden Ärzten erläutert und der letzte Tipp blieb immer "Nehmen Sie weiterhin Schmerzmittel". Regelmäßig nehme ich nur Buscopiina + Paracetamol. (Normale Buscopan wirken nicht, Novalgin wirkt nicht)

Bitte kann mir jemand einen Hinweis geben, welche Ärzte ich noch aufsuchen sollte und welche Untersuchungen (außer CT, MRT, Ultraschall und Darmspiegelung) noch sinnvoll wären durchführen zu lassen? Oder kennt jemand innerhalb Österreich einen Spezialisten der mir empfohlen werden kann?

Bitte um Hilfe...!

mfG, Nikki

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