Lange andauernde Laryngitis

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Hallo! So ein Problem kenne ich, hatte ich auch schon zweimal. Ich habe mehrere Wochen Antibiotika genommen und nichts hatte sich gebessert. Letztendlich hatte dann ein HNO zu dem ich von meinem HNO für weiterführende Untersuchungen geschickt wurde, die Lösung für mein Problem. Der Kehlkopf war zwar entzündet, aber nicht wegen irgendwelcher Viren oder Bakterien sondern durch Magensäure.

Hast du denn zufällig auch Sodbrennen? Es kommt nämlich durchaus öfter vor, dass bei starkem Sodbrennen die extrem saure Magensäure mit hochkommt und dann deinen Kehlkopf quasi veräzt und so zu einer Entzündung des Kehlkopfes führt. Dann helfen eben auch keine Antibiotika.

Mein Gastroenterologe, den ich danach aufgesucht hatte, hat mir dann gesagt, dass das sogar bei einem gewissen Prozetsatz von Menschen auftritt, die subjektiv gar kein Sodbrennen verspüren. Die können aber trotzdem einen Reflux haben, der den Kehlkopf angreift. Es gibt da sogar eine spezielle Bezeichnung, das heißt dann laryngo-pharyngealer Reflux (kannst du mal nach googlen)

In solch einem Fall bekommt man erstmal sog. Protonenpumpenhemmer, z.B. Pantoprazol, den diese Medikamente blockieren die Säurebildung im Magen. Und weniger Magensäure bedeutet weniger saurer Reflux und weniger "Angriff" auf den Kehlkopf.

Wichtig ist, dass du es vom HNO nochmal ganz genau abklären lässt. Und dann musst du ggf. auch mal einen Gastroenterologen (Facharzt für den Magen-Darm-Bereich) aufsuchen. Dieser kann z.B. über 24 Std. die Säure in deiner Speiseröhre messen und so herausfinden, ob du tatsächlich einen Säurereflux hast. Ggf. macht er auch eine Magenspiegelung um nachzusehen, ob evtl. auch die Speiseröhre entzündet ist. Vor einer Magenspiegelung brauchst du übrigens keine Angst zu haben, die ist wirklich nicht schlimm. Ich hatte alleine in diesem Jahr schon 6 Stück...

Also, geh nochmal zum HNO und sprich in mal auf die Reflux-Möglichkeit an (vielleicht informierst du dich vorher dazu noch ein bißchen, ob das bei dir passen könnte). Viele HNOs denken da nämlich eher nicht dran.

Alles Gute!

seit 3 Monaten immer wieder krank, was tun?

Guten Abend liebe Community,

ich bin im 2. Lehrjahr Krankenpflege und dieses Jahr erstmals in einer längeren Beziehung (8 Monate). Mir ist bewusst, dass das beides schon eine Herausforderung für mein Immunsystem ist. Nun hatte ich anfangs des Jahres eine schwere Mandelentzündung, die mit Antibiotika behandelt wurde. 2 Monate später eine Blasenentzündung - wieder Antibiotika (immer mit Aufbau-Bakterien für den Darm in Kombi)

Dann nach einem Urlaub nach der Rückfahrt ein Bronchitis - für die ich wieder Antibiotika nehmen musste. Das war im August. Aber daraufhin war ich keinen Tag wirklich gesund - Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, immer zu im Wechsel.

vor einigen Wochen habe ich dann eine Rachenentzündung entwickelt, für die ich wieder Antibiotika bekommen habe ... das ist dann zwar deutlich besser geworden, aber dann letzte Woche sind wieder Symptome aufgetreten. Erst Kopfschmerzen und fiebriges Gefühl, dann starke Schleimbildung. Ich habe daraufhin angefangen Ibuprofen zu nehmen, aus Angst eine Nebenhöhlenentzündung zu entwickeln und das hat auch gut geholfen. Inzwischen "fühle" ich mich eigentlich komplett gesund. Aber mein Rachen ist wieder/ noch/ immer entzündet und auf meiner rechten Mandel ist ein weißer Punkt zu sehen. Ich gehe damit morgen zum Arzt - denn es könnte ja wieder eine Mandelentzündung sein und damit darf ich nicht in meinem Job arbeiten. Ich bin mir dieses mal aber nicht komplett sicher, weil ich eigentlich bis auf das entzündete Rachen/ Mandelgewebe und einem Fremdkörpergefühl recht symptomfrei bin (was aber auch von meiner selbst angesetzten Ibu-Einnahme kommen kann). Ich hoffe das beste, weiß aber auch nicht, was ich von den Ärzten erwarten soll ...

Meine Frage ist nun: Was soll ich tun? Wie kann ich weiter machen ...

ich hangel mich von Infekt zu Infekt - und schlimmer von Antibiotika zu Antibiotika - und das möchte ich nicht - ich hasse Antibiotika.und mit jedem Infekt kann ich meine Freunde nicht treffen, nicht arbeiten, sammel Fehltage, etc.

Mein Rachen und meine Mandeln sind total entzündet und ich glaube auch vernarbt. Das macht mich noch Infekt-anfälliger ... sowie die Antibiotika wieder Infekt-anfällig machen ...

Ich habe Angst schon wieder ein Antibiotikum nehmen zu müssen und den Teufelskreis von vorne zu starten.

Ich trinke bereits mehr, esse mehr Gemüse, etc ... aber ich werde nicht komplett gesund.

Wie kann ich wieder gesund werden? Und meine Immunabwehr stärken?

M.f.G.

FireSoul

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Ein anderes Antibiotikum, wäre das in meinem Fall sinnvoll?

Liebe Community! Ich bin am verzweifeln, mich hat es noch nie so schlimm erwischt mit einem "grippalem Infekt" und es wird nicht besser, selbst mit Clarithromicyn und Decortin 20 mg nicht.

Mal von vorne anfangen, am Samstag war ich beim notdiensthabenden Arzt, weil mir die Knochen unendlich weh taten und ich Husten hatte. Er meinte, es wäre ein grippaler Infekt, verschrieb mir nur Codeintropfen und Parcetamol auf. Die Knochenschmerzen ließen Sonntags nach, dann wurde meine Stimme rauh und heiser und unterhalb des Kehlkopfes fing es in der Luftröhre an zu brennen.Also bin ich Montags abends zum HNO Arzt, der meinen Kehlkopf spiegelte, Rachen und Ohren untersuchte. Er sah gelben Schleim an der Rachenhinterwand und verschrieb mir Clarithromicyn 250.Die Ohren waren zu dem Zeitpunkt noch in Ordnung. Als ich dort raus kam, war es schon nach 19.00 Uhr und die Apotheken hatten zu. Zuhause angekommen fing eine Stunde später mein Ohr an weh zu tun. Ich bin dann noch zur Notdienstapotheke, um mir das Antibiotikum zu holen. Aber es war schon zu spät, drei Stunden später platzte mir das rechte Trommelfell, Blut und Flüssigkeit liefen raus, aber wenigstens war der Druck nicht mehr so schlimm. Am nächsten Morgen also wieder zum HNO, der hat sich das Ohr nur angeschaut und sagte, das sich noch ein Bläschen auf dem Trommelfell befindet.Man macht nichts daran, es wächst von alleine wieder zu. Stimme wurde dann wieder schlechter und der Husten wird einfach nicht produktiv, trotz viermal am Tag inhalieren, ACC trinken, Ohr ist immer noch taub. Wieder am nächsen Tag zum HNO. Ich bekam zusätzlich Decortin 20 mg, habe heute die zweite eingenommen. Auch das hilft nicht wirklich. Bin am verzweifeln, das AB und das Kortison müssen doch anschlagen und man muss doch am vierten Tag mal irgendeine Besserung verspüren, aber nichts! Wäre es sinnvoll, ein anderes Antibiotikum zu nehmen, z.B. Tavanic und Clarithromicin abzusetzen? Vielen Dank für Eure Meinungen, werde auf jeden Fall morgen noch zum Hausarzt gehen und mich für die kommende Woche auch noch krankschreiben lassen. Ich krieche auf dem Zahnfleisch, Blutdruck 81/55, und alles noch out of order. Liebe Grüße und danke im voraus!

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Dumpfes Völlegefühl, häufiges Aufstoßen und Schluckbeschwerden - was steckt dahinter?

Ich nehme jetzt schon seit etlichen Monaten Ranibeta gegen Magenbeschwerden ein. Zuerst war es Omeprazol, aber das hab ich ja nicht vertragen. Sobald ich das Medikament einmal weglasse, habe ich ein unaufhörliches Grummeln im Bauch und ein Druckgefühl. Manchmal traue ich mich schon gar nicht mehr, überhaupt noch was zu essen. Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt ewig solche Pillen schlucken muss, damit es mir einigermaßen gut geht! Mein Kehlkopf war/ist auch schon entzündet - wahrscheinlich von zuviel Magensäure. Mit einem Antibiotikum ist das jetzt ein wenig besser geworden, aber ich fürchte, es kommt wieder. Von den Ärzten fühle ich mich nicht ernst genommen und die Magenspiegelung Ende letzten Jahres hat angeblich kaum was ergeben. Was soll ich jetzt noch unternehmen?

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Wunde heilt entzündet ?!?

Hi,

Vor einer Woche hatte ich einen Unfall und hab am Schienbein eine sehr tiefe Schramme gehabt. Das wurde in der Klinik gereinigt aber anscheinend nicht genug, letzte Woche Mittwoch hatte sich diese entzündet. Hab Antibiotika bekommen und einen PVP Verband, am nächsten Morgen war es wieder ok. Gestern war die letzte Untersuchung dort und es hieß, es wäre alles gut (fühlte sich auch so an) es genügt ein Pflaster mit einem Wirkstoff das bis morgen (Dienstag) draufbleiben soll bis ich zum Arzt nochmal gehe zur Kontrolle. Ich könnte auch Sport damit machen hieß es was ich auch gemacht hab mittags (Radsport).

Seit heute Morgen juckt das jetzt wie verrückt, was mich nicht stört so wirklich und was ja auch gut sein soll, aber durch das Pflaster sieht man, dass das wieder aufgegangen ist über Nacht und wohl auch schon wieder getrocknet ist. Das Pflaster ist rundum dicht und immernoch drauf. Weh tut nichts auch beim draufdrücken und ich glaube (leihenhaftes draufschauen halt) dass nichts geschwollen ist.

Meine Frage, weil es sich ja letzte Woche entzündet hatte: damit müsste doch alles in Ordnung sein, dass ich bis zum Termin morgen warten kann oder?

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