Lactosefrei oder lieber Sojamilch?

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7 Antworten

Sojamilch enthält keine Laktose, theoretischm müsstest du diese also gut vertragen. Ich denk das ist aber vielmehr eine geschmackssache. Sojamilch schmeckt eher nach Getreide und Laktosefreie Milch normal wie Milch nur ein bisschen süßer. Probier einfach aus was dir am besten schmeckt, Von der verträglihkeit sollte beides gleich sein.

Hallo! Da kann ich mich meinen Vorrednern direkt anschliessen, ich selbst finde, dass Sojamilch sogar sehr gut schmeckt. In Maßen genossen ist sie sogar gesund. Man sollte das einfach nach Geschmack entscheiden. Probier einfach alle Varianten aus und kaufe dann spontan nach Geschmack. Es gibt ja auch die Reismilchvariante, mit und ohne Geschmack, pur schmeckt sie aber nicht ganz so gut.

Probier doch mal Hafer, Dinkel, Reis oder Mandelmilch. kann ich sehr empfehlen, ich wechsel immer durch. Habe Soja reduziert, da es nach neuesten Forschungsergebnissen.

Hier noch ein Auszug aus einem superinteressanten Artikel zu Soja und Tofu:

Bestätigt die überwiegende Mehrheit der Tofu- und Sojastudien dem Soja ein verringertes Brustkrebs-Risiko, zeigen uns die kritischen Studien nun, dass die Ergebnisse teilweise verfälscht sind. Soja senkt nämlich nicht bei allen Menschen das Brustkrebsrisiko. Stattdessen lässt Tofu das Risiko teils auch ansteigen. Hierbei kommt es darauf an, wie alt man ist, welche Mengen Tofu gegessen wurde und ob der Körper aus dem Tofu den Botenstoff Equol bilden kann. 30-50 % der Frauen sind hierzu nämlich leider nicht in der Lage.

Bislang unbeachtet blieb weiter, dass Soja und Tofu zu Schilddrüsenunterfunktionen führen können und so den gesamten Stoffwechsel negativ beeinflussen können. Die stark medial verbreitete Auskunft, „Soja beeinflusst die Schilddrüse nicht“ kann bei näherer Betrachtung der Studien nicht mehr gelten. Den Studienteilnehmern wurde nämlich gleichzeitig, eine durch die tägliche Ernährung nicht erreichbare Menge an Jod gegeben. Diese Menge an Jod konnte dann den negativen Effekt von Soja auf die Schilddrüse wettmachen.

Zu guter Letzt enthält Tofu in unfermentiertem Zustand viel Phytinsäure. Diese wird heute häufig in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für einen Eisen- und Zinkmangel gebracht. Aus oben genannten Gründen empfehlen wir heute folglich, den Konsum an Tofu und Sojaprodukte auf eine Menge von max. 100-200 g pro Woche zu reduzieren – “Everything in Moderation” also.

Quelle: http://www.dr-feil.com/allgemein/tofu-und-soja-neu-bewertet.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Drfeil+%28Dr.+Feil%29

Hallo Hosenmatz,

wenn Dein Arzt eine Intoleranz festgestellt hat, solltest Du Deine Ernährung langfristig wirklich umstellen. Bei einer "reinen" Laktoseintoleranz gibt es noch die Möglichkeit, mit Laktrase Tabletten gegenzusteuern, allerdings wäre mir das als Dauerlösung zu teuer :)

Es ist letztlich alles Geschmackssache :) Ich finde, dass Sojamilch beispielsweise für Müsli gut geeignet ist oder auch für den Kaffee. Alternativ gibt es noch Hafer- und Reismilchprodukte. Finden viele Leute nicht so lecker, aber auch hier gilt ausprobieren.

Wurde die LI per Atem- oder Bluttest festgestellt? Oder hat Dein Arzt "nur" selbst die Diagnose gestellt. Wenn die LI sichergestellt ist, würde ich Dir zumindest vorerst von zu scharfem Essen und Buttermilchexperimenten abraten :o) Das würde Deinen Darm vermutlich momentan nicht aufbauen, sondern noch mehr in Aufregung versetzen ;)

LG Laura von ichbinintolerant.de

Hi!

ich würde dir auch die Sojamilch empfehlen! Da gibt es aber auch andere Alternativen: Hafer-Drink, Reis-Drink, Mandel-Milch etc... "Drink" nennt sich ganze oft weil Milch in diesem Fall nicht zutrifft. Du kannst dir mit diesen Alternativen auch alles kochen was du mit normaler Milch machen würdest! Das finde ich toll. Wenn du eine Lactoseintoleranz hast, betrifft diese auch andere Produkte. Auf dieser Seite kannst du dir mal ein paar Produkte ansehen, die dir helfen Lactose zu meiden und trotzdem super schmecken: http://www.bioquelle.com/de/produkte/prosoja/

Probier es aus! Schau mal, wie du darauf reagierst...

Eine gewisse Menge an Lactose wirst du vermutlich vertragen...

Bei mir wurde auch mal eine Lactoseintoleranz vermutet (habe mich aber nicht testen lassen), habe lediglich das Milchfett reduziert (fettarme Milch) und leben gut damit Bei mir hat es sich zumindest stabilisiert... Früher konnte ich weder Milch noch Jogurt essen ohne dass mir übel wurde, heute kein Problem. Allerdings nehme ich meistens milde Jogurts und die Milchtüte darf nicht lange angebraucht sein, sonst bekomme ich naja nennen wir es Probleme :-)

Hartkäse und Butter sind in der Regel kein Problem sowie in Lebensmittel eingearbeitete Milch.

Wenn du eine echte Lactoseintolleranz hast...bei uns selten..aber eigentlich normal weil der Erwachsene Säuger keine Milch mehr bekommt von der Mutter. Wir haben uns das Enzym Laktase antrainiert bis ins hohe Alter zu produzieren durch 500jährige Milchviehhaltung.

Oft wird derzeit Lactoseintoleranz diagnsotiziert oder nur vermutet...dabei sinds meist Kreislaufschwächen des Magen-Darmtrakts...da hilft VIEL Wasser und Buttermilch und O-Saft-Schorle trinken, Chili in den Kaffee, Gemüsesaft mit einem Teelösffel Salz, Wechselduschen, täglich (idealerweise mittags) Spaziergänge im Grünen..auch wegen Licht zur Vitamin D Produktion.

Der Arzt soll man die Schilldrüse untersuchen. Im Zweifel zum Radiologen...neue TSH-Normwerte beachten.

Wenns an der Schilldrüse liegt hilft Dir Thyroxin..und du solltest nur auf Trennkost oder low Carb Ernähung umstellen.

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