Kribbeln in Händen und Beinen, Schmerzen im Rücken

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Ich denke, dass Du mit der Überweisung zum Neurologen richtig liegst, von dem solltest Du Dich weiter untersuchen lassen. Bezogen auf das Kribbeln in Händen und Füßen. Das kann zusammen nicht von einem Bandscheibenvorfall im Halsbereich kommen, das ist sicher etwas anderes.

Man kann Bandscheibenvorfälle nicht direkt auf einem Röntgenbild sehen.

Was Du mit der Brustwirbelsäule erlebt hast, hat damit nichts zu tun. Dabei handelt es sich am ehesten um eine Verrenkung in einem Gelenk zwischen Brustwirbelkörper und Rippe, das macht genau solche Symptome wie von Dir beschrieben (aber nicht Kribbeln in Händen und Füßen, das ist etwas anderes).

Sehstörungen oder Augenschmerzen hast Du nicht, oder? Wie alt bist Du?

Hi! Danke für deine Antwort! Also ich bin 25. Sehstörungen oder Augenschmerzen habe ich nicht. Wobei ich aber mal vor einem halben Jahr ungefähr wegen einem schmerzenden Auge beim Augenarzt war. der hat eine Verletzung am Auge festgestellt. Die ging mit Tropfen aber recht schnell wieder weg. :) Seitdem ist so etwas nicht mehr aufgetreten. Dazu muss ich sagen, dass bei mir auch Verspannungen im Halswirbel- und Nackenbereich vor einiger Zeit diagnostiziert wurden. Die bekomme ich mit Sport ganz gut in den Griff und ich merke sie zur Zeit auch nicht. Nur eben all das andere was ich beschrieben habe :D Seit einigen Jahren habe ich mit diversen Entzündungen zu kämpfen (Sehnenscheiden, Schultergelenke, ISG-Gelenk links) Aber es hat nie gekribbelt und ging auch wieder weg. War deswegen auch mal bei einem Rheumatologen, da leider bei mir eine rheumatische Rückenerkrankung in der Familie liegt. Aber dahingehend wurde nie etwas festgestellt, außer dass ich HLA 27B- Positiv bin, aber das heißt ja nichts. Ich hatte auch schon überlegt ob das mit dem Kribbeln Durchblutungsstörungen sein können, aber die treten ja eigentlich nicht überall gleichzeitig auf.

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@anschl

Also insgesamt klingt es nicht nach Durchblutungsstörungen und auch eine rheumatische Erkrankung kann es nicht sein. Deine vergangenen Augenschmerzen haben auch (wie es sich anhört) nichts mit dem Kribbeln in Händen und Füßen zu tun. Vom Alter und den Symptomen her passt es wirklich in den neurologischen Bereich, insofern wärest Du bei einem Neurologen wirklich an der richtigen Stelle. Gut, wenn Du da bald einen Termin hast.

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@coach24105

Danke! :) Deine Antwort beruhigt mich ein wenig. :) Dieses Kribbeln ist einfach nervtötend :D Würd lieber gleich zum neuro als so lange warten zu müssen, aber da muss ich nun mal durch. Mein Hausarzt hat mir diese Woche auch noch Blut abgenommen. Blutbild und Entzündungswerte sind in Ordnung, was ja schonmal gut ist. Auf Borreliose testet er das Blut auch, aber da warte ich noch auf das Ergebnis. bei Dem Orthopäden hab ich nächste Woche nochmal einen Termin wegen den Handgelenken. Irgendwie hab ich langsam das Gefühl dass er mir nicht richtig zuhört, aber ich werde ihn dann einfach mal bei dem Termin festnageln :D

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@anschl

Genau, Borreliose-Test ist keine schlechte Idee (wird wohl negativ sein, sollte aber ausgeschlossen werden). Hinsichtlich des Orthopäden: Bei manchen Fachärzten muss man halt selbst (oder durch den Hausarzt) vorsortieren, weil sie nur ihr Fachgebiet im Auge behalten und dann alle Symptome darauf beziehen, auch wenns eigentlich nicht passt. Und Orthopäden sind halt schnelle Entscheidungsprozesse gewohnt. Zuhören und lange über unterschiedlich mögliche Diagnosen nachdenken ist nicht so das Ding mancher Orthopäden.

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@coach24105

An Borreliose glaub ich auch nicht. Ich hatte als Kind zwar viele Zeckenbisse aber nie einen auffälligen Biss mit Rötung oder so. Denke der Orthopäde ist da einfach die falsche Adresse. Hoffe nur dass der Neurologe mir endlich mal etwas mehr helfen kann. Sonst geht das fröhliche Rätselraten weiter.

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Danke für eure Anworten. Also neuorlogisch ist alles in Ordnung. Die Neurologin hat nichts feststellen können. Mein orhtopäde hat nun wegen hiinzugekommenen Schmerzen im Lendenwirbelbereich und den Oberschenkeln ein MRT von meiner LWS machen lassen wegen Verdacht auf Bandscheibenvorfall. Hat sich aber auch nicht bestätigt. Die LWS war total in Ordnung auf dem MRT-Bild. Ich darf nun wieder Sport machen. Im Moment habe ich bemerkt, dass ich nicht gut sitzen kann und stehen auch nicht so gut ist, aber besser als sitzen. mir tut liegen und Bewegung gut. Im Moment kann ich wegen einem Augenproblem noch kein Sport machen aber normales laufen und so tut auch schon gut. Wenn ich langes sitzen weitgehend meide dann hab ich auch sehr wenig Schmerzen. Langes sitzen verursacht hingegen starke Schmerzen. Ich denke, dass es wirklich sein kann,dass mein Rücken zur Zeit nicht im Gleichgewicht ist. Mittlerweile gehe ich davon aus dass es Verspannungen der Muskeln sind. Damit hab ich nämlich in der HWS und den Schultern auch Probleme. Also Sport, Sport, Sport :) Kann so etwas noch von einem Unfall von vor ca. 2 1/2 Jahren kommen? bin damals die Treppe runter gefallen und hatte mir das Steißbein gebrochen. Ein paar Monate später hatte ich eine Blockade im linken ISG-Gelenk. War sehr schmerzhaft. Bei einem MRT der Hüfte wurde festgestellt, dass das linke ISG-Gelenk minimal anders aussieht als das rechte, soll aber angeboren sein. Da fällt mir ein, ich hatte als Kind 9 Monate eine Spreizhose. Und letztes Jahr hatte ich, wie schon beschrieben, Probleme mit starken Verspannungen der HWS. Ich werde nochmal einen Termin beim Orthopäden machen und ihn nochmal wegen Krankengymnastik ansprechen.

Benommenheit etc. von der nackenmuskulatur?

Hallo liebes Forum , seit ca. 2-3 Monaten geht es mir nicht mehr gut. Alles fing im Urlaub an. Ich erlitt eine plötzliche panikattacke. Meine Beine wurden schwach , das Gefühl in armen und beinen schwand und ich dachte ich kriege nen schlaganfall. Die krassesten Symptome legten sich nach ein paar Minuten wieder. Was allerdings bis heute geblieben ist sind eine ständige Benommenheit (wie betrunken), leichte sehstörungen (flackern , punkte), sehr lichtempfindlich, ohrengeräusche , nackenschmerzen , teilweise diffuses kribbeln an Händen und Beinen. Wieder zu Hause ging ich zum neurologen. Alles ohne Befund. Auch mrt vom kopf ohne Befund. Dann noch mrt hws dort kam folgendes bei raus: Kein Hinweis auf eine Myelopathie, keine entmarkungsherde, keine Entzündung oder raumforderung. beginnende kyphosierung. HWK 3/4 keine wurzelkompression, keine wirbelkanalstenose HWK 4/5 flache protusion mit Kontakt zu c5 Wurzel rechts, Reizung möglich, keine wurzelkompression, keine wirbelkanalstenose HWK 5/6 flache protusion mit kontakt zu C6 Wurzel beidseitig, Reizung möglich, keine wurzelkompression, keine wirbelkanalstenose HWK 6/7 keine wurzelkompression, keine wirbelkanalstenose HWK 7/BWK 1 keine wurzelkompression, keine wirbelkanalstenose. Neurochirurg und auch Orthopäde sagen dass meine Symptome dadurch nicht begründet werden können. Im Nachhinein ist mir eingefallen dass ich am ersten morgen im urlaub mit einem steifen schmerzenden hals (rechts) aufgewacht bin. Zwei tage später fingen die Symptome dann an. War auch bei einer Heilpraktikerin für irisdiagnostik. Sie meint meine muskeln wären so verspannt dass Gefäße gedrückt werden und daher nicjt genügend blut im Gehirn, Ohren und auch augen ankommt , was meine Beschwerden ja erklären würde. .. Meine gesamte halsmuskulatur ist auch echt steinhart. Habe ärztlich auch sonst alles durch... Was meint ihr : kommen meine Symptome nur von einer harten muskulatur oder können vorwölbungen so etwas anrichten? Alle Ärzte die ich gefragt hab haben nein gesagt..

Viele grüße!

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