Kreuzbein und BWK 3+4 nach Motorradunfall gebrochen (unverschuldet)

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4 Antworten

Das ist ja eine ganze Reihe unglücklicher Diagnosen und Behandlungen. Sehr dumm gelaufen, schlimm nur, dass Deine Freundin nach wie vor solche Schmerzen hat. Hat sie durch die Frakturen vielleicht einen Beckenschiefstand und eine Beinlängendifferenz? Das könnte ihre Schmerzen erklären.

Helfen könnte auch ein Aufenthalt in einer Schmerzklinik, um die Schmerzen zu blocken. Das wird direkt am Spinalnervenaustritt gemacht. Der Nerv ist schon auf Schmerz programmiert und funkt ständig Schmerzsignale, obwohl alles verheilt ist. Diesen Kreislauf muss man unterbrechen. Weiterhin sollte Physiotherapie gemacht werden, um die Muskeln zu kräftigen und die Schonhaltung abzubauen. Das sie nervlich total angeschlagen ist, kann ich mir lebhaft vorstellen. Es zermürbt einen, ständig mit Schmerzen leben zu müssen.

Ich würde Euch ebenfalls raten, einen Fachanwalt für Medizinalrecht aufzusuchen, um mit ihm die ganzen Behandlungsfehler zu erörtern und eventuell Schadenersatz geltend zu machen. Es könnte Euch passieren, dass ihr einen Teil der Behandlungen selbst zahlen müsstet und dann kommt neben dem nervlichen auch noch der finanzielle Zusammenbruch. Würdet ihr Anspruch haben, müsste das Krankenhaus und die behandelnden Ärzte, die es verbockt haben, bezahlen.

Aber erstmal, lasst den Kopf nicht hängen. Es gibt immer Möglichkeiten, man muss es nur wissen und sich erkundigen. Alles Gute für Euch!

Mann, das ist ja wohl nicht zu fassen. Der nächste Anwalt wär meiner ....aber damit ist kein Schmerz weg. Ich würde an eurer Stelle einen Osteopathen aufsuchen, ich weiß, dass der nicht von der Kasse übernommen wird, aber das sollte es euch wert sein. Meistens merkt man schon nach 1-2 Behandlungen eine deutliche Verbesserung. Im Gegensatz zu Orthopäden schauen sie sich den gesamten Körper an, und können Verspannungen endgültig lösen. In weiterer Folge, und in Absprache mit dem Osteopathen wären vielleicht auch Dornbehandlungen zuempfehlen. Da werden Wirbelkörper sehr vorsichtig wieder in die richtige Position geschoben. Niemals wieder einrenken lassen. Alles,alles Gute für euch

Ja Osteopathie ist sicher Hilfreich, da ein Therapeutischer Ansatz der sowohl die stellung der Knochen als auch die Funktion der Muskeln und Bänder mit einbezieht von Notwendigkeit ist. Die Techniker Krankenkasse bezahlt diese Behandlung wenn sie Ärztlich verortnet ist, also bei deiner/ Ihrer Krankenkasse bitte nachfragen ob dies geht. Zur Schmerzbekämpfung ist die Ohrakupunktur und die Schädelakupunktur nach Yamamoto gute Therapien. ZueEmpfehlen Im Hamburger Raum Dr. Heesch, im Raum HAmm Michael Ketels, im Raum Münster bin ich tätig, im Oldenburger Raum kann sie sich an die Physiopraktik Schule wenden.

Liebe Rgüsse und Glück zu! Rohle [editiert vom gesundheitsfrage.net Support]

Lleber Christian,

das ist ja eine ganz schöne Odyssee, die Sie beide da hinter sich haben!

Ich würde zum Ostheopathen gehen wenn es um mich ginge.

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