Kreislaufprobleme wegen Schmerzmittel?

1 Antwort

Hallo!

Wenn du glaubst, dass du evtl. einen zu niedrigen Blutdruck haben könntest, dann lass dir deinen Blutdruck doch einfach mal beim Arzt oder in der Apotheke messen. Viele Apotheken bieten diesen Service sogar kostenlos an.

Grundsätzlich würde ich bei deiner Schilderung aber eher an was anderes denken:

du schreibst, dass du das Tramadol nicht regelmäßig nimmst, bzw. es auch mal einen Tag weg lässt. Das soll man aber bei solchen Schmerzmitteln aus der Gruppe der Opiode eigentlich nicht, die soll man eigentlich wirklich immer regelmäßig nehmen, auch wenn man vielleicht mal einen Tag weniger Schmerzen hast. Denn sonst kann es zu Entzugserscheinungen kommen. Du bist zwar nicht psychisch abhängig in dem Sinne, aber dein Körper merkt, dass ihm das Mittel fehlt und das äußert sich eben in solchen Entzugserscheinungen. Deswegen darf man solche Mittel auch nicht einfach so absetzen, sondern immer nur schrittweise und nur in Absprache mit dem Arzt.

Ich habe ein ähnliches Problem zur Zeit auch, da ich meine Opiat-Dosis reduziere. Und da kommt es eben auch zu solchen Entzugserscheinungen.

Und in der Beschreibung von Tramadol steht auch drin:

"Blutdruck und Pulsfrequenz werden kaum beeinflusst." (http://de.wikipedia.org/wiki/Tramadol)

Also nimm das Mittel lieber regelmäßig oder besprich mit deinem Arzt ob du vielleicht auf ein anderes Mittel, das du nur im Bedarfsfall nehmen musst/kannst, wechseln kannst.

Alles Gute!

Kreislaufbeschwerden und mehr, was ist da los?

Hallo,

ich bin 21 Jahre alt, mache sehr viel Sport und ernähre mich in der Regel gesund. Trotzdem ist es bei mir vor allem in den letzten Wochen zu sehr seltsamen "Anfällen" gekommen. Ich fühle mich dabei von einem auf den anderen Schlag sehr sehr schlecht, als ob kein Blut mehr in meinen Kopf laufen würde. Mein Kiefer und auch die beiden äußeren Finger meiner Hände haben von Haus aus weniger Gefühl, als sie haben sollten. Sobald es mir dann schlecht geht, spüre ich sie so gut wie gar nicht mehr, ich könnte mir die Lippe zerbeissen, ohne es zu merken. Es kommt meistens unerwartet plötzlich, ohne dass ich mich davor schlecht gefühlt hätte: Bsp. gestern: Aufstehen ~8:30. Frühstück 2 Brote + Tee, Fahrt zur Uni 9:15, 9:30 gesessen und schon ging es los. Meistens kommt es so schubartig, dass ich dann in der anfänglichen Panik gleich noch aufstehe, was es nochmal verschlechtert. Insgesamt würde ich den durch Panik verursachten Anteil auf 50% schätzen, allerdings sind die andern 50% einfach nicht normal. Im Anschluss hilft fast garnichts, außer Beine hoch und liegen liegen liegen. Ich fühle mich dabei alles andere als gut, was aber sicher auch durch die Hyperventilation kommt, die ich aber meistens nach kurzer Zeit in den Griff bekomme. Im Anschluss liege ich da, bin extrem schwach und übel.

Zur Vorgeschichte: War jahrelang Leistungssportler im Ausdauerbereich, hatte bis vor 2,3 Monaten einen Ruhepuls von 32-34 ca und einen Blutdruck von ca 110- 60 idR. Meine Ruheherzfrequenz ist angestiegen in letzter Zeit (45), ich fühle mich oft extrem schwach, reagiere heftig auf zu wenig Essen/ Schlaf oder Alkohol, den ich mittlerweile sowieso meiden muss, weil der Kater unerträglich ist für mich. Nach einer Überanstrengnung musste ich vor 3 Monaten ins Krankenhaus ( 1km Freistil Schwimmen), jegliche Tests waren negativ ( Inklusive EKG, Sauerstoffsättigung, Blutzucker und co.)

Noch auffallend sind meine seltsamen Schwindelanfälle, die mich immer wieder schocken. Problematisch vor allem deswegen, weil ich dazu neige, mich sehr schnell irgendwo reinzusteigern. Wegen meiner Nervenprobleme im Kiefer wurde auch eine MRT der Halswirbelsäule durchgeführt, bis auf eine mäßige Verengung zwischen 2.3 und dritten Halswirbel wurde aber nichts festgestelt. Alles in allem bin ich auch kaum mehr leistungsfähig im Vergleich zu früher.....nach kürzester Zeit kann ich einfach nicht mehr.

Habe demnächst einen Termin beim Neurologen und werde auch so mal schauen, was noch sinnvoll wäre/ ist.

Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hatte bisher eigentlich gar nie Kreislaufprobleme. Hat noch jemand eine Idee, wodurch sowas verursacht werden könnte?

Vielen Dank,

Max

...zur Frage

Unterzucker, Panikattacke oder etwas anderes?

Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Seit etwa einem Jahr nehme ich ab, mittlerweile wiege ich 50-51 kg bei 1:68m. Ich esse ganz normal, lege sogar zwischenmahlzeiten ein und trotzdem habe ich Hunger, obwohl ich eine Stunde vorher groß gegessen habe. Ich habe Kreislaufprobleme mit Schwindelanfällen.

Ich habe Anfang diesen Jahres die Pille 1 1/2 Monate genommen. Dann bekam ich den ersten Anfall. Symptome: Schwindel, zittrig, frieren, gleichzeitig fiebrig und schwitzden, leichte Atemprobleme, Übelkeit. Ich hatte dabei nicht wirklich Angst. mir war nur Unwohl, weil ich nicht wusste was los war. Ich legte mich schlafen, aber der Anfall ging in dieser Nacht nicht weg, sodass ich nur döste. Die nächsten Monate fühlte ich mich so krank wie nie in meinem leben, konnte kaum mehr essen, hatte ständig dumpfe Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme, war immer müde, konnte aber auch nicht schlafen. Nach weiteren 3 Monaten setzte ich die Pille ab, wegen Stimmungsschwankungen und leichten Depressionen (die ich davor definitiv niemals hatte). Es wurde sehr viel besser. Nur die Kreislaufprobleme und der Schwindel blieben.

6 Monate nach dem Anfall hatte ich innerhalb von 1 Monat 2 weitere Anfälle. Ähnlich wie der erste, nur schwächer und nicht ganz so lang (etwa 2-3 Stunden). Die gleichen Symptome, nur erholte ich mich schneller.

Die Anfälle waren einmal in der Bahn und zweimal bei einem Freund. ich vermiet danach weder Bahnfahren noch Besuche. Ich hatte bei den Attacken keine massive Angst, nur Unwohlsein, weil ich nicht wusste was passiert und was ich dagegen machen kann.

Nach meinem ersten Anfall ergab ein kleines Blutbild keine Auffälligkeiten. Es ist kein Pfeifferisches Drüsenfieber. Nächste Woche steht ein weiteres Blutbild an, diesmal hoffentlich ein großes mit Eisenwert.

Habt ihr Ideen was das sein könnte?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?