Krebs und Fragen zur Vererbung: Wie wahrscheinlich erkranke ich an Krebs?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Du solltest nicht nur zu besonderen Anlässen trinken, sondern täglich, und zwar ca. zwei Liter Wasser.

Essen solltest Du eher mehr, als weniger gesund.

Ich kenne mich mit der Mendelschen Erblehre nicht so gut aus, aber das Risiko irgendwann einmal an Krebs zu erkranken, steigt mit der Anzahl der an Krebs erkrankten Verwandtschaft und Vorfahren.

Daher ist ein körpergerechter Lebenswandel ganz sicher nicht verkehrt für Dich. Aber er kann den Krebs nicht verhindern, wenn Du  die erforderlichen Gene geerbt hast, die eine Entstehung eines Krebsleidens auslösen. 

Daher ist die regelmäßig durchzuführende Krebsfrüherkennungsuntersuchung wichtig. VG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wann ist dein Opa gestorben ? (wenn über achtzig - eh Alterskrebs)

Was isst Du? - Fleischwaren meiden, nicht rauchen, dann wird das Risiko an irgendeinem Krebs zu erkranken minimiert. 

Buchtipp: Vier Blutgruppen vier Strategien für ein gesundes Leben von Dr. Peter D'Adamo und Catherine Whitney.

Je weniger Du Angst vor Krebs hast, wenig Stress hast, und dein Leben in vollen Zügen, ohne besondere Exzesse führst, desto unwahrscheinlicher ist die Entwicklung eines wie auch immer gearteten Krebsgeschehens .

Vitamin C ist nicht nur gegen Skorbut gut sondern auch gegen Herz-Kreislauferkrankungen und - Krebs.

An irgendwas wirst Du irgendwann doch mal sterben, die wenigsten sterben an Altersschwäche im Alter von 115 Jahren. Bleibe realistisch und vor allem geniesse Dein Leben !!!  

Eigentlich hat man doch gar keine Zeit für Krebs .....


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Halli Hallo,

Das kommt ganz darauf an, was die Ursache für den Krebs ist.
Die Anzahl an Betroffenen lässt aber recht eindeutig auf eine genetische Ursache schließen. Im Normalfall wird genetisch verursachter Krebs autosomal dominant vererbt. Mit 50% Wahrscheinlichkeit wird es also von einem Elternteil an das Kind weitergegeben. Zusätzlich spielt die Penetranz dabei eine Rolle (welche je nach Syndrom variieren kann), da nicht jedes dominante Merkmal auch exprimiert werden muss. Krebs ist durchaus multifaktoriell bedingt und demnach kann ein gesunder Lebensstil die Chancen eines "Ausbruchs" zwar mindern, aber nicht immer vermeiden. Da dein Vater noch nichts hatte brauchst du nichts zu befürchten, dennoch würde ich dir Vorsorgeuntersuchungen empfehlen... Manchmal kann es eine Generation überspringen. 
-
Ein Beispiel für ein möglicherweise bestehendes Syndrom wäre "Li-Fraumeni" mit einer Mutation im Gen TP53 auf Chromosom 17 welches das p53 tumor suppressor Protein codiert.
-
Weiterhin kannst du dich von deinem Arzt zu genetischen Erkrankungen beraten lassen. Sofern er genauere Ideen hat, um was für ein Syndrom es sich handeln könnte, besteht zusätzlich die Möglichkeit genetische Tests anstellen zu lassen.

Liebe Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Huflatich 12.06.2017, 21:46

Je mehr man sich "beraten lässt" um so mehr beschäftige ich mich mit dem was ich eigentlich doch gar nicht möchte .

Das bereichert vor allem nur einen -  den Arzt 

1
AW95lx 12.06.2017, 21:59
@Huflatich

Krank sein will keiner.
Es zu ignorieren hat aber auch noch keinen kuriert.

Und entschuldige mal aber...
a) Werden die Hauptkosten ohnehin getragen und
b) Ärzten Profitgier zu unterstellen ist ja wohl das aller letzte. 

Geld verdienen ist durch andere Berufszweige viel effektiver und mit weniger Aufwand verbunden.

1
Fredward17 12.06.2017, 22:08
@AW95lx

Mein Opa hatte seid dem 17 Lebensjahre Probleme mit Magen, war Alkholiker und zudem ein sehr Starker Raucher.

Die Geschwister ebenso, dabei hatten 2 Brustkrebs, 1 Lungenkrebs und mein Opa Darmkrebs.

Alle hatten ein sehr schlechten Lebensstil zudem haben sie unter der Erde gearbeitet.

1
Huflatich 12.06.2017, 22:11
@Fredward17

Nun dann hast Du es in der Hand es anders/besser zu machen . Genetik ist kein Schicksal beschäftige Dich auch mal mit Dr. Rath Linus Pauling und dessen Forschungen .....

0
AW95lx 12.06.2017, 22:48
@Huflatich

Genetik ist nicht ausschließlich prädestiniertes Schicksal...als Stichwörter z.B. Epigenetik, Penetranz, variable Expressivität, Sex-influence etc.
-
Du meinst DEN Mathias Rath der behauptet man könne Aids mit einer Vitaminkur behandeln? DER Mathias Rath der das Naziregime als Ergebnis von Pharmakonzernen propagiert?
Nur gut, dass pseudowissenschaftliche Alternativmediziner nie an Profit denken.

Meine Güte..... so ein Kindergarten

0

meines Wissens spielt bei Darmkrebs die Ernährung (viel Fleisch und Alkohol schlecht, Ballaststoffe gut) und bei Lungenkrebs das Rauchen eine sehr wichtige Rolle.

Bei Brustkrebs senkt Bewegung möglicherweise das Risiko, Alkohol erhöht es.

Außerdem braucht man einfach Glück.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, ein erhöhtes Krebsrisiko muss nicht bedeuten dass jeder aus deinem Stammbaum an Krebs erkranken muss, es ist nur eine Chanceerhöhung. Es kann aber auch so sein dass du dein erhöhtes Krebsrisiko durch die Vermischung deiner Mütterlichen und Väterlichen Gene verloren hast, da es ja eine 50/50 Chance gibt das jene anfällige Gene übernommen werden. So genau kann man das ganze jetzt aber nicht bestimmen. Das einzige was du zusätzlich machen kannst sind die Vorsorgeuntersuchungen, aber noch bist du Jung und im Jungen alter sind Menschen unanfälliger für Krebs. Du solltest dir noch keine All zu großen sorgen darum machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Huflatich 12.06.2017, 22:02

Vorsorgeuntersuchungen gibt es nicht  allenfalls  Früherkennung und es ist zweifelhaft, ob die überhaupt irgendwas hilft.

Die Beste "Vorsorge" ist  mMn ein fröhliches und unbeschwertes Leben, Freunde, Freude, lachen  und wenig Kummer, Ärger und Sorgen. 

0

Was möchtest Du wissen?