Krankmeldung vor der Reha negativ. Was passiert, wenn ich nach der Reha noch nicht fit bin? Kann ich gekündigt werden, wenn es nicht besser wird?

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3 Antworten

Es ist sogar sehr wichtig, dass Du Dich vor Antritt der Reha von Deinem Beh. Arzt krank ( au) schreiben lässt. Wenn Du dies nicht machst, muss Dich der Reha-Arzt als arbeitsfähig aus der Reha entlassen, obwohl er weiss, dass Du es nicht bist, -falls Du es nicht bist. Nochmal: Wer ohne a u-Bescheinigung in die Reha geht, kommt auch ohne a u-Bescheinigung heraus, selbst wenn er a u ist. (Ist mir selbst so ergangen) 

Wenn Du nach der Reha wirklich nicht noch arbeitsfähig bist, musst Du also daheim wieder zum beh. Arzt, der Dich dann wieder a u schreibt. 

Das würde jedem Chef sehr "merkwürdig" vorkommen.

Solltest Du aber in der Reha soweit genesen, dass Du wirklich wieder sofort arbeitsfähig bist, dann kann Dich der Reha-Arzt auch so entlassen.

Das würde jedem Chef sehr gefallen.

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Hi Innovation,

Wenn du der Meinung bist dass du Gesundheitlich den Job derzeit nicht bewältigen kannst dann wäre es sinnvoll zum Arzt zu gehen und ihm die Probleme zu Schildern. Wenn er es medizinisch für notwendig erachtet wird dieser dich Krankschreiben. Die Entscheidung ist ihm vorbehalten, der Patient entscheidet das letztendlich nicht. (Es sei denn es ist ein Doc Holiday).

Eine Kündigung ist meines Wissens dann möglich wenn du eine negative Krankenprognose hast (d.h es Wahrscheinlich ist dass die Krankheit dich in Zukunft noch oft ausfallen läßt und dein Fehlen eine erhebliche Beeinträchtigung für den Betrieb bedeutet. Allerdings tragen da auch noch andere Bedingungen bei. Am besten du Informierst dich bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.

Alles Gute!

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Hallo,

in größeren Betrieben besteht ein besserer Kündigungsschutz. Wenn ein Schwerbehindertenausweis bewilligt wurde, besteht ein besonderer Kündigungsschutz (ggf. schnell beantragen). Arbeitsrechtliche Fragen ggf. mit Betriebsrat, Gewerkschaft oder Dachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Behandelnden Arzt und Krankenkasse nach weiteren Möglichkeiten zur Behandlung fragen (ggf. hat Krankenkasse spezielle Ärzte-Hotline oder besondere Leistungsangebote für bei Rückenerkrankungen).

In der Reha auch die Zeit danach besprechen. Den Entlassungsschein der Reha sofort dem Arbeitgeber und der Krankenkasse zukommen lassen.

Gruß

RHW

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