Krankhafte Müdigkeit und dennoch kein Befund! Hilfe!!!

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Hast du einmal daran gedacht, dass deine Beschwerden in Zusammenhang mit deinen psychischen Problemen (siehe deine erste Frage) stehen können und diesen Aspekt mit deinen Ärzten besprochen?

Falls das schon abgeklärt wurde, könnte ich dir noch folgenden Tipp geben:

* Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose

Seit einiger Zeit gibt es an der Uniklinik in Bonn ein neues Angebot, das sich an Patienten richtet, die unklare Beschwerden haben:

Der Leiter, Professor Klockgether, erklärt im Interview:

Professor Klockgether, Sie haben gerade in Bonn die landesweit erste Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose eröffnet. Was muss man sich darunter vorstellen?

Unser Angebot richtet sich an Patienten, die unter sogenannten unerklärten Beschwerden leiden. Das sind Symptome, für die Ärzte keine Ursache finden können.

Man kann sich leicht vorstellen, wie frustrierend das für die Betroffenen ist: zu leiden, ohne zu wissen, woran. Viele haben schon eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich und fühlen sich missverstanden oder sogar als Simulanten abgestempelt.

Weil ihnen kein Arzt weiterhelfen kann, ergreifen manche selbst die Initiative und versuchen, übers Internet oder über Selbsthilfeverbände Hilfe zu finden. Was bieten Sie diesen Patienten an?

Eine Sprechstunde im klassischen Sinn bieten wir nicht. Stattdessen können Patient und Hausarzt die gesammelten Krankenakten des Patienten an uns schicken. Wir wollen, dass der behandelnde Hausarzt mit im Boot ist, damit keine Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. Die werden bei uns gesichtet, zusammengefasst und Spezialisten der Uniklinik vorgelegt.

Ziel ist, den Betroffenen am Ende einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.

Was steckt denn Ihrer Erfahrung nach oft hinter sogenannten unerklärten Beschwerden?

Es kann sich tatsächlich um eine seltene, bisher nicht diagnostizierte Erkrankung handeln. Genauso gut kann es auch sein, dass eine häufige Krankheit übersehen wurde. Oder, dass die Symptome von einer psychischen Störung herrühren. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, die bislang noch gar nicht beschrieben wurde.

Sie können sich - allerdings nur zusammen mit ihrem behandelnden Hausarzt - beim Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsklinik melden und ihre Krankenakten dorthin schicken.

Postadresse: Forschungszentrum Life & Brain Sigmund-Freud-Straße 25 53127 Bonn

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Stieber 02 28/28 75 10 70

cstieber@uni-bonn.de "

(Quelle IDW)

Danke für das Sternchen.

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Hallo Dennis,

Ferritin...........................72 ng/l (30-400)

Vitamin B12....................362 pg/ml (211-946)

Harnsäure....

Natürlich ist das Alles noch im Rahmen allerdings am untersten Ende des Rahmens. Nun kommt dazu das wir im Frühjahr sind da greift die Frühjahresmüdigkeit  heftig zu.

Also etwas mehr Vitamin B12 und der Ferritinwert ist auch nicht unbedingt hoch. Nun Sport machst Du schon! Ja und wichtig ist auch ausreichend  Schlaf!

Ich habe ein ähnliches Problem jetzt nach der Zeitumstellung könnte ich nur noch schlafen. Aber wenn die Ärzte dann das Gleiche machen wie bei Dir gehe ich da lieber nicht hin.

. Bei so einem Untersuchungsmarathon fühlt man sich ja automatisch krank!

Nun achte ein Stück auf Deine Ernährung inklusive Vitamine, genügend Schlaf und ein wenig Sport und es geht bald wieder bergauf!

VG Stephan

PS. Ich weis nicht wie alt Du bist aber Schlafapnoe odgl. hast Du nicht?


Hallo Stephan, 

ich bin 26 Jahre alt. Schlafapnoe? Habe ich noch nicht testen lassen. Schnarchen tue ich nicht, da meine Freundin sonst schon längt was gesagt hätte. ;-) 

Ja, ich werde wohl meinen Vitamin B12-Vorrat demnächst per Infusion auffüllen lassen - Ferritin genauso. Vielleicht wird es dann ein wenig besser. Einen Termin bei ner Ökotrophologin habe ich auch schon.

Gruß

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Hi Dennis, las den Thread erst jetzt und hoffe, dass es Dir inzwischen besser geht. Ich hatte dies vor 20 Jahren, ein Chronic Fatigue Syndrome als Folge eines Pfeifferschen Drüsenfieber. EBV-Werte (Epstein-Barr-Virus) sind ja bei Dir auffällig. Ich brauchte damals 16 h Schlaf am Tag, wurde von Professoren im Hörsaal sanft geweckt. Sportliche Leistungen waren wenig schlechter als vor dem Spuk, der etwa 1 Jahr anhielt. Wünsche Dir alles Gute. PS: das oben genannte Virus, das dieses Drüsenfieber auslöst, steht auch im Zusammenhang mit der Entstehung von Morbus Hodgkin

Mundtripper

Hallo,

erst einmal bedanke ich mich dafür dass es diese Seite überhaupt gibt, super von euch. Doch nun zum Thema: Ich (männlich) hatte vor ca. 10 Wochen Sex mit einer unbekannten Frau (Oralverkehr ungeschützt, Geschlechtsverkehr mit Kondom). Ich habe kein Blut geschmeckt, noch welches auf dem Kondom gesehen. Deshalb denke ich mal, dass das HIV Risiko gering ist. Trotzdem bin ich ca. 10 Tage danach zum Arzt. Er hat mich untersucht (Mund, Rachen usw.) und gesagt, dass er keine Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit sieht, hat mit vorsichtshalber (und zur Beruhigung) Syphilis, HIV und Hepatitis B Tests verschrieben. Für einen Tipper-Test sah er keine Notwendigkeit. 5 Wochen nach dem Kontakt habe ich die Tests durchgeführt. Alles negativ, gegen Hepatitis B wirkt außerdem noch eine frühere Impfung. 8 Wochen nach dem Kontakt habe ich den HIV Test wiederholt. Wieder negativ. ca. 7 Wochen nach dem Kontakt habe ich einen geröteten Hals und geschwollene Lymphknoten am Hals bekommen - jedoch keine Halsschmerzen! Der Arzt hat sich das angesehen. Für ihn war das eine harmlose Erkältung. Heute, nach 4 Wochen sind meine Lymphknoten immer noch geschwollen und der Hals immer noch entzündet - jedoch immer noch keine Schmerzen. Auch sonst fühle ich mich gesund.

Nun meine Frage: Kann die Entzündung etwas mit dem Oralverkehr zu tun haben (z.B. Mundtripper). Ich habe jedoch gelesen, dass sich dieser entweder symthomlos oder durch starke Halsschmerzen bemerkbar macht. Wie verläuft ein Mundtripper denn? Habe gelesen, dass dieser in der Regel nach wenigen Wochen von selbst ausheilt.

Danke für Eure Antworten.

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Druck im Hals ständig nach dem Essen auf Schilddrüsenhöhe, es macht mir Angst - was tun?

allo , ich habe seit einiger Zeit immer so ein starken Druck im Hals ca eine Stunde nach dem Essen.Es drückt als wenn man mich erwürgt. Natürlich war ich damit beim Arzt aber er zuckte nur mit der Schulter und schickte mich zum HNO. Der fand nichts.Kehlkopf etc alles unauffällig. Letztes Jahr im September hatte ich wegen was anderem eine Panendoskopie also Spiegelung von Speiseröhre,Luftröhre sowie Kehlkopf gemacht .Der Hno der die Untersuchung machte schaute auch in den Magen rein aber auch hier nichts auffälliges. Ein MRT vom Hals brachte auch kein Ergebnis.Ich bin richtig verzweifelt und ich fange an Lebensmittel zu meiden weil es so unangenehm drückt das das ich es mittlerweile als beängstigend einstufe. Keine Vergrößerungen der Schilddrüse, keine Knoten ,Keine Lymphknoten die dick sind , Werte alle in der Norm, Ich verstehe es nicht.Weil der Arzt nicht mehr weiter wusste hat man es als Psyche abgetan. Was soll daran psychisch sein das eine Stunde nach dem Essen ich einen dermaßen Druck im Hals spüre das ich angst bekomme?Heiser etc werde ich nicht. Es drückt dort wo die Schlüsselbeine zusammentreffen also mittig da in der Kuhle die man hat sowie 1-3 cm darüber. Ich bin so verzweifelt das ich schon im Netz nach antworten suche.Gibt es hier jemanden der das kennt ? Ich danke euch fürs lesen.

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Ständig müde um die Augen - egal wie viel Schlaf!!! HILFE.

Moin zusammen,

ganz kurz mal zusammengefasst: Ich war zwei Monate in einer Nervenklinik aufgrund starker Erschöpfung/Müdigkeit (Burnout). Meine Grundstimmung war aber stets gut, sprich ich war NICHT depressiv im Sinne von sozialer Rückzug, keine Freude mehr am Leben etc, sondern eben einfach erschöpft!!! Das ist jetzt mittlerweile 5 Monate her. Ich wurde bis vor kurzem mit Antidepressiva behandelt, die vor zwei Wochen abgesetzt wurden. Seitdem geht es wieder bergab.

Gibt es da einen Zusammenhang?

Komisch ist einfach nur - und deshalb suche ich hier Rat -, dass ich mich wirklich überhaupt nicht schlecht fühle (down bin), sondern einfach nur so unfassbar müde (um die Augen) bin - egal wie viel ich schlafe, den ganzen Tag. Ich habe schon alles ausprobiert (mit Schlafstatistik). Irgendwas stimmt nicht mit mir, das spüre ich. Nur was!?

Hat das nicht vielleicht andere Ursachen? Physische? Eine Blutuntersuchung ergab nichts. Wenn man als ehemaliger Burnout-Patient mit diesen Problemen zum Arzt geht, heißt es immer einfach nur "Sie müssen geduldig sein" oder "Sie sind noch nicht so weit". -->Es wird also IMMER auf die Krankheit geschoben. Ich fühle mich einfach nicht verstanden und ernst genommen.

Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

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Gangunsicherheit

Hi zusammen:), also ich hatte ja mal was über meine Beschwerden geschrieben. Ich war deswegen letztens beim Neurologen der meinte ich hätte was mit der physiche, also hat er mir ein Antidepressiva verschrieben. Mein kopfdruck ist jetzt weg, nur meine gangunsicherheit ist geblieben vorallem wenn ich mich darauf konzentriere. Ich stolpere manchmal über meine Füße, Ameisen laufen und verkrampfter nacken und kopfzucken, vorallem wenn ich nervös bin. Das kommt gerade sehr häufig vor. Mein Hausarzt hat mit mir heute eine Gleichgewichtsprüfung gemacht und ich war total unsicher auf den Beinen und die haben total gezittert. Er meinte nochmal zum neurologen.Mrt Kopf Mrt Hws alles ok. Mrt Lws leichte Arthrose, leichte vorwölbung, borelliose negativ sonst alles ok. War schon bei zick Ärzten. Das mit dem Gleichgewicht stört mich so und bin nur noch müde. Nach dem rauchen schmerzen auch die beine und zittern. Habt ihr ne Idee? Sorry das es so lang geworden ist. Grüsse:)

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Darmprobleme was noch?

Manche haben vllt meine Posts mit verfolgt für die die nicht die Kurzfassung

Nach Einnahme von Medikamenten hatte ich erhöhte leberwerte nach absetzen rückläufig

Seit Ende August leide ich an erreichen stuhl /durchfall

Anfang September Rückfall der leberwerte auf über 500 ....

Zur Abklärung in lebersprechstunde ausführliche sono nichts bis auf leichte fettleber (hepatitis etc abgeklärt)

Leberwerte rückläufig vermutet das aufgrund eines magendarminfekts eine begleithepatitis stattfand

Ende September aufgrund des stuhlgangs und einer stuhlprobe

Calprorektin

Alpha 1

Slga

Alle erhöht

Eine magendarmspiegelung folgte

Darm sowohl bei Spiegelung ala auch bei Histo Sichtung unauffällig

Magen eine leichte chronische gastritis

Und in der Histo wurde eine lymphzytäre duenditis festgestellt

Kein anhalt für lymphone und sprue

Laktose Test negativ

Im ct abdomen vermehrte mesenteriale lymphknoten bis 0.7 mm querdurchmesser

Organe soweit unauffällig

Kleiner paranchymdwfekt an der Niere

Und follikelzysten an beiden eierstöcken

Darauf hin mrt sellink (vermutete Entzündung im dünndarm) auch unauffällig

Onkologin empfahl nur Watch and wait

Paar Monate später durch abtasten kleine hämoriden gefunden

Immer noch mind. 1x täglich weicher stuhl .... schon besser war schon bei öfter

1x ein falscher Freund

Ständig Bauchweh (buscopan hilft)

Jetzt meine Frage ich habe meine Ernährung komplett umgestellt ... kann ich noch irgendetwas tun und kann ich ganz schlimme Dinge ausschließen?

So groß sind die lymphknoten ja ned und die Organe scheinen alle gut ..

Tagsüber geht es meist auch von den schmerzen...

Was würdet ihr empfehlen?

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