Krankenversicherung nicht mehr bezahlbar?

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5 Antworten

Bis zu einem gewissen Alter kannst Du in die gesetzliche KV zurück, aber auch die will Geld sehen.

Die PKV verbraucht inzwischen mehr als die Hälfte meiner Rente, aber darauf war/bin ich vorbereitet.

Ja, bei mir ist es gut ein Drittel ! Unglaublich !!

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@Tigerkater

Ohne Rücklagen ist das dann aber nur noch ein recht tristes Leben....@Reha schrieb, über die Hälfte der Rente.....wie soll man da noch finanziell über die Runden kommen!!??Aber wenn wir ehrlich sind, sind wir noch gut dran im Gegensatz zu anderen Ländern....

Liebe Grüße

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@sonne123

Was meinst Du mit gut dran ? Dass wir überhaupt eine Krankenversicherung haben, oder was ???

Liebe Grüße zurück !!

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@Tigerkater

Jup, das meine ich damit, zumindest als gesetzlich versicherter.....wir können noch froh sein zum Arzt zu gehen, ohne das man sich Gedanken um die Kosten machen muss. In der Privaten KV sieht es natürlich etwas anders aus...In einigen Ländern ist die Versorgung nicht so gut abgesichert oder eben auch ein sehr teurer Spass....

Liebe Grüße 👋

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Oh okay, vielleicht sollte ich da also doch wieder raus...

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Hallo,

im Notlagentarif hat man nur einen sehr eingeschränkten Leistungsanspruch:

  • Notfall- und Schmerzbehandlung
  • Früherkennungsuntersuchungen
  • Leistungen beibSchwangerschaft und Entbindung

Einzelheiten:

https://www.pkv.de/service/broschueren/musterbedingungen/

Gruß

RHW

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja, Du kannst normal zum Arzt gehen musst Dich aber darauf einstellen, wie ein gesetzlich Versicherter behandelt zu werden. Gleiche Wartezeiten keine besonderen Untersuchungen etc.

Genauso wie im alter, wenn man die hohen Versicherungsbeiträge sich nicht mehr leisten kann, und in den Standarttarif zurückfällt, der ist dann mit dem gesetzlichen Leistungskatalog vergleichbar.

Ich glaube, wenn Du Deine Selbstständigkeit aufgibst, und Du Dich arbeitslos melden würdest, dann gäbe es meiner Meinung nach auch die Möglichkeit wieder in der AOK aufgenommen zu werden - dazu musst Du Dich vielleicht mal bei der Arbeitsagentur erkundigen (ohne Gewähr)

Eben bei https://www.aok.de/pk/rh/inhalt/beitraege-bei-arbeitslosigkeit-6/ gelesen

Sind Sie privat versichert und arbeitslos, dann können Sie wieder in die Gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Vorausgesetzt Sie erhalten Arbeitslosengeld I und sind unter 55 Jahre alt. Bei Bezug von Arbeitslosengeld II ist dies leider nicht möglich.

Sehr guter Kommentar und eine echte Hilfe!

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Völlig falsches Forum, falls das keine Werbung sein soll.

Oh Gott ne, soll natürlich keine Werbung sein, bin hier schon länger aktiv. Ich weiß, dass es ein bisschen OT ist, aber habe gehofft, dass ich hier auf ein paar Erfahrungen treffe...

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Warum glaubst du den Stuss, dass die PKV besser ist? Werde mal älter, dann wirst du es schon sehen. Du gerätst in den schönen Traum, dass privatversichert schön billig ist und steigt dein Risiko geht der Preis erheblich nach oben. In der gesetzlichen Krankenkasse zahlt der Gesunde für den Kranken und privat zahlst du nach deinem Risiko. Für mich wäre das erste eine Ehre für meine Mitmenschen. Mit 12 Jahren bin ich freiwillig bei meinen Eltern gesetzlich versichert und habe zusätzlich für 60 Cent im Monat eine Auslandversicherung. In der privaten Versicherung müssen Kinder extra versichert werden. Und schon ist das Billigere weg.

Nun, Du bist in der PKV wesentlich besser versichert, da kann z.B. Dein Arzt auch wesentlich besser/höher mit ihr abrechnen, so bekommst Du :

  • schneller Untersuchungstermine und
  • brauchst Dich nicht ins normale Wartezimmer zu setzen und dich von anderen Patienten anstecken lassen.

Das was Du mit "freiwillig versichert bezeichnest" ist die Familienversicherung und ja, das ist von der Beitragshöhe der versicherten Personenzahl her betrachtet, natürlich wesentlich günstiger.

Faustregeln für PKV:

  • Wohlhabende Menschen sind in der PKV wesentlich besser versichert
  • zahlen jedoch in den Beiträgen dafür auch mehr
  • Wer keine Familie hat und jung ist ist dort gut aufgehoben
  • Im Alter wird auf Grund von schlechterer Gesundheit die PKV immer teurer.
  • Jedoch sind Untersuchungen gründlicher und das was die gesetzliche nicht zahlt, zahlt meist die PKV. - Bessere Leistungen brauchen selbstverständlich höhere Beiträge.

für die GKV:

  • Beiträge sind Einkommensabhängig
  • Die Familienangehörigen zahlen immer einen einzigen Beitrag solange der Hauptverdiener gesetzlich versichert ist
  • Im Alter zahlt der GKV versicherte einen Rentnerbeitrag und nur den
  • Weniger Beiträge bedeuten auch schlechtere Untersuchung und Op Methoden.
  • Wartezeiten im Wartezimmer und für Arzttermine sind wesentlich länger

Fazit:

Es ist manchmal besser und in manchem schlechter privatversichert zu sein pauschal ist das nicht zu sagen.

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@Huflatich

An Ihrem Beitrag ist aber einiges nicht mehr aktuell bzw. stimmt einfach nicht!

Fast jeder Privatversicherte sitzt heutzutage im "normalen" Wartezimmer!

Untersuchungen bei Privatversicherten sind nicht etwa gründlicher, sondern all zu oft auch überflüssig, da der Arzt daran sehr gut verdient. Aber welcher Patient kann das schon einschätzen...... Was bei dem GKV eine IGEL-Leistung ist, bezahlt die Privatkasse - also bietet oder verordnet sie der Arzt!!!

In der GKV Versicherte erhalten weder schlechtere Untersuchungen noch schlechtere OP-Methoden. Sie erhalten - wenn notwendig - genau die gleichen wie ein Privatpatient. Aber bei ihnen stellt sich eben nicht die Frage ob sie nicht überflüssig sind......!!!

Das sinnvollste und preisgünstigste ist: GKV und zusätzlich private Versicherung für Krankenhaus und Chefarztbehandlung!

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@Huflatich

Bei meinen Ärzten, alle verwandt, gibt es keine separaten Zimmern und Privatpatienten, die anders behandelt werden. Der Beitrag ist nicht vom Einkommen abhängig, wenn du über dem Beitragsbemessungssatz liegst. Davon gehe ich bei Selbstständigen von aus.

Des weiteren kann man in einer Gesellschaft, in der man Chef ist, sich selbst einstellen und sein Gehalt bestimmen. Dann gründet man eine Kommanditgesellschaft (KG) und weist sich 1000€ Gehalt zu. Meine heutigen Eltern sind als Ärzte gesetzlich versichert. Bei der gesetzlichen Krankenkasse ist der Höchstbeitrag bei 4425€ Euro Einkommen festgelegt, monatlich, da sind meine heutigen Eltern sehr deutlich darüber. Der Beitrag liegt bei 14,9%. Somit kostet diese Familienversicherung mit allen Kindern zusammen nur 659,33€. Mit jetzt 4 Kindern und 2 Erwachsenen ist keine Versicherung unter 800€.

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@kllaura
Der Beitrag ist nicht vom Einkommen abhängig, wenn du über dem Beitragsbemessungssatz liegst. Davon gehe ich bei Selbstständigen von aus.

Dieser Selbständige hat aber gar keine Arbeit. Arbeitslos, kein Geld, bald Pleite.

Wer keine Aufträge hat, ist ein armer Hund Corona - besser Regierung - sei Dank. Es ist beim besten Willen manchmal nicht so leicht wie man es sich vorstellen mag.

Als Arzt ist man von vorneherein privilegiert, besonders wenn die Ärzte auch noch in der eigenen Familie vorhanden sind, da brauchen die ja eigentlich ja gar keine Versicherung mehr - in dem Fall ist die GKV sicher die beste Versicherung.

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@Schnuffi

Stimmt, sogar beim Radiologen mit Überweisung vom Facharzt muss die gesetzliche Krankenkasse einen deutlich höheren Betrag bezahlen, als die private Krankenkasse bezahlt.

Krankenhäuser versuchen in der privaten Krankenkasse sehr häufig Tage heraus zu holen, die in der gesetzlichen Krankenkasse pauschal abgerechnet wird. Damit zahlt die gesetzliche Krankenkasse mehr, wenn der Patient schnell nach Hause kann. Privatversicherte versucht man länger in Kliniken zu lassen um mehr Geld zu bekommen.

Privatversicherte bekommen sehr häufig aus dem Grund auch unnötige Behandlungen.

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@Huflatich

Im Urlaub in Österreich und Italien haben wir keine Verwandtschaft als Ärzte. Wenn man mit 9 Jahren wegen einem Gelbbrust-Ara eine Erbschaft machte und selbstständige ist, man muss auch Rücklagen bilden. Dafür habe ich meinen Vormund. Corona macht mir keine Sorgen. Heute mit 12 Jahren und Abitur achte ich darauf, dass meine Mitarbeiter auch vernünftig behandelt werden und gehe auch Beschwerden nach. Selbst meine Familie ist bei meinen neuen Onkels und Tanten nicht bevorzugt. Ich bin mit beidem versichert und muss sagen, dass ich in Krankenhäuser nur noch gesetzlich versichert mich einliefern lasse. Was ich bei meiner ersten OP durchmachen musste mit 3 Wochen Krankenhausaufenthalt ging mit wesentlich komplizierteren Eingriffen gesetzlich in nur 7 Tagen. Auch ist die Schmerzversorgung besser. Hier ist nach Pauschbetrag die gesetzliche Krankenkasse höher als die private und wird nur durch höhere Liegezeiten höher. Mein bekannter bekam privat versichert als Beamter nur 5 Monate Reha nach dem Schlaganfall bezahlt und wollte nicht mehr bezahlen. Hätte aber mehr gebraucht. Die AOK-Hessen hatte seinem Zimmernachbar ohne Probleme 8 Monate bezahlt. Wo zahlt die private Krankenkasse besser? Ich bezahle für meine Mitarbeiter gerne bei Krankheit mit. Und sie bezahlen auch für mich. Gut im Ausland bekommt man mehr bezahlt als die übliche Unterbringung in dem EU-Land oder anerkannten Land. Aber für Deutschland ist die gesetzliche Krankenkasse häufig besser und ausreichend. Nicht umsonst bieten Ärzte auf Kosten der AOK auch Kurse für ihre Patienten an.

Meine heutige Mutter hat Zwillinge Anfang Oktober bekommen. Das hätte den Beitrag privat deutlich nach oben gehauen. Gesetzlich ist er inbegriffen. Ich bin bis 14 Jahre bei meinen Eltern noch mitversichert und muss mich 2022 im Juli erst selbst versichern. Wobei ich als Hauptverdiener meinen Eltern die Krankenkasse bei der AOK Baden-Württemberg bezahle.

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@kllaura

Dann bist Du halt ein Sonderfall - normal ist das sicher nicht.

Wo zahlt die private Krankenkasse besser?

Nicht das was dem Patienten zugestanden wird, sondern das was der Arzt wesentlich besser abrechnen kann . Da hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts aber absolut nichts geändert .

Aber für Deutschland ist die gesetzliche Krankenkasse häufig besser und ausreichend.

Besser nicht - ausreichend also auf eine Skala von 1-6 eine 4

....man muss auch Rücklagen bilden.

Wer seine Berufstätigkeit erst begonnen hat - hat keine Rücklagen.

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@Huflatich

Die private Krankenkasse zahlt für Röntgenaufnahmen vom Facharzt überwiesen den 5 fachen Preis, als vom Hausarzt überwiesen. Die private Krankenkasse zahlt nur maximal den doppelten bis dreifachen Preis vom Normalbetrag.

In Krankenhäuser wird gesetzlich nach Fallpauschale abgerechnet und privat nach Tagen, die ein Patient liegt. Die Postbeamtenkrankenkasse ist eine private Sozialeinrichtung der Post und zahlt als private Kasse nur gesetzlichen Tarif. Damit müssen sich meine Eltern rumschlagen, bei meinem Bekannten. Auch zahlen die nicht alles.

Ich werde nie mehr mit meiner privaten Krankenkasse ins Krankenhaus gehen und nur noch gesetzlich versichert mich einliefern lassen. Das Herum-Gespiele für nichts geht mir auf die Nerven. Wenn etwas benötigt wird, zahlt es die gesetzliche Krankenkasse.

Gesetzlich zahlen die Gesunden für die Kranken. Privat hast du schnell deine Rücklagen aufgebraucht, dann wird es teuer. Ich habe schon mit 9 Jahren meine Firmen geerbt und einen Vormund. Ich bin stolz darauf, für meine Mitarbeiter da sein zu können, dazu gehört auch, neben Umsatz und Gewinnbeteiligung, dass ich mich gesetzlich versichere. Darum sind meine Eltern auch gesetzlich versichert.

Durch Zusatzeinnahmen von Versicherten der AOK nehmen Ärzte über Kurse für Mitglieder mehr ein, als sie sich von privaten Versicherungen vorstellen könnten. Für Gymnastikkurse bekam meine Mutter bei Schmerzpatienten Geld in 5-Stelliger Höhe. Das Bevorzugen von Privatversicherten rechnet sich nicht.

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@Huflatich

Heute genieße ich, gesetzlich versichert zu sein. Man hält es für dringend notwendig, dass ich morgen operiert werde und darf heute zu Hause hungern. Privatversichert hatten die dich schon 1 Tag im Krankenhaus. Ich darf am Sonntag nach Hause. Privatversichert bekommst du erst nach 3 Tagen deinen Abführtag nach der Vollnarkose. Meinst du diese Spielchen würde ich nach meiner ersten OP nicht kennen? Ich kann nur die gesetzliche Krankenkasse empfehlen. Wenn es hinten nicht abgeht kann mein Vater als Proktologe mir immer noch eine Portion Wasser in den Hintern schütten. Dafür brauche ich keine Privatversicherung, die unnötige Behandlungen macht, um länger und damit mehr Geld ins Krankenhaus zu bekommen. Bei meiner OP sind pauschal 4 Tage vorgesehen. Ein Privatpatient muss mindestens 4 Tage im Krankenhaus sein, dass dieses Geld rein kommt. Ich gehe Sonntag nach 2 Tagen nach Hause und das Krankenhaus bekommt trotzdem die Pauschale für 4 Tage.

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