Krankenhaus Aufenthalt als Privatpatient Medikamente?

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5 Antworten

Habe ich jetzt aber als Privatpatient das recht darauf, wenn ich drauf bestehe, das trotzdem über die Vene zubekommen?

Nein, ganz sicher nicht. Sie können darum bitten, aber der Bitte muss nicht nachgekommen werden.

Ich habe Anspruch auf Chefarzt und 1-Bettzimmer. 

Der Anspruch bezieht sich nicht ausschließlich auf den Chefarzt als einzige Person, sondern erstreckt sich auf alle vom Chefarzt als Vertreter ermächtigten Ärzte (in den meisten Fällen der gesamte Oberarztstab). Das ist im Behandlungsvertrag, der in den meisten Fällen bei stationärer Aufnahme unterschrieben wird, festgehalten und beschrieben. Ändert jedoch nichts daran, dass die übliche Stationsarbeit weiterhin von den dort zuständigen Assistenzärzten durchgeführt wird.

Mein Rat an Sie:

Nehmen Sie sich einen Ihrer Ärzte zur Seite und erklären Sie die Problematik ruhig und unaufgeregt. Wenn eine intravenöse Gabe nicht in Frage kommt, erfragen Sie den Grund. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt erklären und suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die zur Behandlung von Schmerzen und/oder Übelkeit in Frage kommen.

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Ob Medikamente intravenös verabreicht werden, entscheidet der Arzt. Egal, wie Du versichert bist.

Rede mit dem Arzt/Pflegepersonal, es wird bestimmt ein anderes Medikament geben, welches Du verträgst und oral eingenommen wird.

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Der Weg des Einbringens eines pharmakologischen Wirkstoffes ist sicher nicht abhängig von der Art der Versicherung, sondern ausschließlich medizinisch indiziert.

Woher weißt Du denn, das es Dir von Tropfen gegen Übelkeit übel wird? LG

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Es ist nun wirklich nicht schwierig, Perfalgan oder Novaminsulfon intravenös zu geben. Deshalb ist es auch für mich unverständlich, warum es dort ein Problem ist. Erzwingen kannst Du es nicht, aber eben den Chefarzt (oder Vertreter) fragen.

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""Habe ich jetzt aber als Privatpatient das recht darauf...""

Nein. Allerdings solltest Du den Chefarzt danach fragen.

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