Krank nach Anstrengung / Sport

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3 Antworten

Das klingt mir alles sehr nach einer Histaminintoleranz - da du ja eh schon an Allergien leidest, sollte dir "Histamine" ja kein Fremdwort sein. Bei einer Histaminintoleranz sind u.a. große körperliche Anstrengungen wie auch beim Sport ein Auslöser für derartige Symptome. Ich würd dir da die Seite: http://histaminarm.wordpress.com/allgemein/ und die Facebook-Gruppe "Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz, Zöliakie und Histaminintoleranz" empfehlen, da findest du viele Informationen und Gleichgesinnte.

Ach und lass dir ja nicht einreden, das hätte psychische Ursachen. Klinikaufentahlt und Antidepressiva hat mich ja sehr geschockt - soweit hättest du es nicht kommen lassen sollen!! Ärzte schieben sowas gern auf die Psyche, aber nur weil sie nicht bereit sind, mehr nach den wirklichen Ursachen zu forschen...

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Kommentar von taschaho
17.06.2014, 22:25

Hört sich sehr interessant an, aber so ganz kann ich mich mit den Symptomen nicht identifizieren. Werde mich damit mal weiter auseinanderesetzen und einen arzt zurate ziehen. eine übermäßige Histaminkonzentration sollte ja auch irgendwie nachweisbar sein. Vielen Dank für die Antwort!

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Hallo,

ich habe mich mal extra für dich registriert, da ich gerade selbst mit ähnlichen Problemen zu kämpfen habe (ich musste mein Studium wegen meiner Probleme anfang dieses Jahres leider abbrechen :(), wobei bei mir viele andere körperliche Ursachen noch nicht ausgeschlossen wurden, die ja bei dir nicht mehr in Frage kommen. In psychiatrischer Behandlung war/bin ich natürlich auch, ohne Erfolg...

Es gibt ein sogenanntes chronisches Erschöpfungssyndrom... Und leider ist das eine Erkrankung, über die nur wenig bekannt ist und die sehr viele Ärzte gar nicht kennen (vor allem in Deutschland). Vielleicht möchtest du dich mal selbst ein wenig darüber einlesen:

de.wikipedia.org/wiki/Chronisches_Ersch%C3%B6pfungssyndrom

fatigatio.de/

Ich bin natürlich kein Arzt und Ferndiagnosen sind sowieso unmöglich, aber vielleicht kannst du ja einfach mal ein bisschen in die Richtung schauen und das ganze mit einem Arzt besprechen. Unter dem 2. Link findest du viele speziellere Infos und kannst auch mit anderen Betroffenen in Kontakt treten. Vielleicht findest du dort auch Informationen zu Ärzten, die etwas mit dieser Erkrankung anfangen können.

Ansonsten wünsche ich dir, dass mein Beitrag nicht auf dich zutrifft und er dir nichts bringt (außer dem Ausschluss einer weiteren Möglichkeit für deine Beschwerden) und alles Gute für die Zukunft!

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Hm. Du schreibst zwar, deine Blutwerte wären OK - aber ist dein Ferritin-Wert einmal überprüft worden? Ich kenne nämlich tatsächlich ähnliche Symptome, und zwar im Zusammenhang mit einer ausgeprägten Eisenmangel-Anämie.

Am üblicherweise erstellten Blutbild kann man das oft nicht so genau erkennen (der Eisenwert und der Ferritin-Wert haben hier unterschiedliche Bedeutung, letzterer wird jedoch anscheinend nicht immer ausgewertet, ist aber für die Beurteilung eines Eisenmangels ausschlaggebend; warum genau das so ist, weiß ich nicht, nur DASS es so ist :-)).

Ist nur eine Idee, vielleicht hilft es ja. Gute Besserung!

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Kommentar von taschaho
17.06.2014, 22:30

Den Verdacht auf Eisenmangel hatten auch schon einige Ärzte. Konnte aber bisher in keinem Blutbild nachgewiesen werden. Ob da jetzt der Ferritin Wert beachtet wurde weiß ich nicht, aber die hatten den Eisenmangel im Blick, von daher.. werde auch da nochmal nachhaken. Vielen Dank für die Antwort!

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