Kräuterblutsaft?

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3 Antworten

Hallo! Ja Kräuterblutsaft soll tatsächlich sehr gut bei leichtem Eisenmangel sein - sofern man ihn verträgt. Ich habe den z.B. überhaupt nicht vertragen, mir ist da immer schlecht von geworden.

Und wie sneuker auch schon richtig schriebt, reicht er maximal bei einem leichten Eisenmangel.

Aber bist du dir auch wirklich sicher, dass du einen Eisenmangel hast? Wurde das ärztlich durch ein Blutbild festgestellt? Denn wirklich nur dann solltest du dieses Kräuterblut auch nehmen. Und nicht einfach mal so weil du vermutest, du könntest vielleicht einen Eisenmangel haben. Das könnte dann u.U. sogar schädlich für den Körper sein, wenn du das nimmst aber gar kein Eisenmangel vorliegt.

Wenn du also nur den Verdacht hast, dass du Eisenmangel haben könntest, z.B. aufgrund einiger Symptome, dann solltest du das zuerst mal vom Arzt abklären lassen.

Viele Grüße!

Ja, den kenne ich. Bei Eisenmangel ist er ein altbewährtes Mittel. Du musst ihn allerdings mehrmals täglich über längere Zeit nehmen. Bei extremem Eisenmangel ist er allerdings zu niedrig dosiert. Da sind Eisentabletten wie ferro-sanol eher angesagt.

Der Vorteil von Kräuterblutsaft ist die gute Verträglichkeit, die bei Eisentabletten meist nicht vorliegt. Bauchkrämpfe und Verstopfung gibt es meist nicht. Nur eine Schwarzfärbung des Stuhls, die unbedenklich ist. Wichtig ist der Zeitpunkt der Einnahme, eine halbe Stunde vor dem Essen am besten.

Wenn du den Geschmack nicht magst, kannst du auch die Kräuterblutsaft-Dragees nehmen. Die gibts in der Apotheke und im Reformhaus. Die Packung hat zwar eine andere Farbe, es ist aber derselbe Hersteller und derselbe Inhalt.

Hallo, ich sollte ihn nach der Entbindung einnehmen, da ich sehr viel Blut verloren hatte. Ein befreundeter Arzt meinte, dass der Saft nicht viel Wirkung hätte und riet zu Eisentabletten. Liebe Grüße!

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