Frage von vladi123c, 39

Kostengünstigere Variante zu Nahrungsergänzungsmitteln von Pure Encapsulation. Kann mir wer was empfehlen?

Hallo,

nehme schon seit Jahren verschiedene Nahrungsergänzungsmittel von Pure Encapsulations. Derzeit nurmehr Vitamin C, Zink und den Vitamin-B-Komplex, da ich seit neuem Student bin und es mir nicht mehr wirklich leisten kann, deswegen..

Kennt ihr etwas, das von der Qualität her, ziemlich gut mithalten kann, aber eben etwas günstiger ist?

Also bitte keine Brause- oder Schellack-Tabletten usw. :D

Sehe auch keinen Grund für Farbstoffe zum Beispiel.

Bitte auch kein "Du brauchst neine Tabletten" o.Ä.

Würde mich über ein paar Empfehlungen freuen!

LG.Vladi

Antwort
von Lexi77, 12

Hallo Vladi,

bei normaler Ernährung brauchst du keine zusätzlichen Vitamine. Sollte allerdings deine Nahrung ausschließlich aus Fast Food bestehen (da du ja offensichtlich so sehr beschäftigt bist, dass du keine Zeit zum Essen hast), solltest du dir nicht nur Gedanken über die Vitaminversorgung machen. 

Ernährst du dich normal ausgewogen, sollte das gar kein Thema für dich sein. Insbesondere der angebliche Bedarf von Vitamin C ist ein Mythos. Die Grenzwerte/Bedarfswerte wurden extra heruntergesetzt um den Verkauf von Vitamin C Tabletten anzukurbeln. Denn nach der "Erfindung" des synthetisch hergestellten Vit. C gab es zunächst gar keine Verwendung dafür. Um den Verkauf anzukurbeln, wurden dann entsprechende Werte "bearbeitet". 

Sieh dazu mal hier: http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/vitamine-vitamincmangel-wdh-100.html

Interessant auch folgende Mythen zum sog. Tagesbedarf:

Wer das Kleingedruckte in den Nährwertangaben auf Lebensmitteln liest, entdeckt sie täglich: die "empfohlene Tagesdosis". In einem Orangensaft soll das enthaltene Vitamin C beispielsweise "31 Prozent der empfohlenen Tagesdosis" entsprechen – bezogen auf ein halbes Glas. Wer diese Werte unterschreitet, hat in den Augen mancher Ratgeber einen Vitamin-Mangel. Doch was die "Tagesdosis" tatsächlich für jeden einzelnen von uns bedeutet, ist vielen gar nicht klar. Quarks & Co deckt die vier größten Missverständnisse über die Tagesdosis auf.

Missverständnis 1: Die Tagesdosis gilt für mich persönlich 
Der Vitaminbedarf ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ob alt oder jung, dick oder dünn, männlich oder weiblich – all das hat einen Einfluss. Bei Vitamin C ist vor allem die Körpergröße ausschlaggebend. Kleinere Menschen brauchen weniger und größere Menschen brauchen mehr Vitamin C. Die Tagesdosis auf der Packung bezieht sich aber nur auf einen theoretisch angenommen Durchschnittsmenschen. Zudem ist die Menge so berechnet, dass auch Menschen mit höherem Vitaminbedarf gut versorgt sind.

Missverständnis 2: Ich muss jeden Tag alle Vitamine schaffen 
Unser Körper kann Vitamine speichern. Einige speichert er wenige Wochen, andere monate- oder sogar jahrelang. Deshalb müssen wir nicht jeden Tag alle Vitamine zu uns nehmen. Auf Vitamin C können wir ohne Probleme auch mal zwei Wochen verzichten, auf Vitamin B12 sogar ein paar Jahre!

Missverständnis 3: Wenn ich die Tagesdosis unterschreite, schadet das meiner Gesundheit 
Die Tagesdosis ist großzügig kalkuliert – mit einem Sicherheitspaket. Beispiel Vitamin C: 10 Milligramm pro Tag reichen aus, um keinen Skorbut zu bekommen. Die Krankheit der Seefahrer in früherer Zeiten ist die einzige, die durch Vitamin-C-Mangel verursacht wird. Die empfohlene Tagesdosis – wie sie auf Lebensmittelverpackungen in der EU steht – beträgt aber 80 Milligramm. Die Experten gehen damit auf Nummer sicher. Wird diese Menge unterschritten, bedeutet das nicht gleich, dass man unterversorgt ist!

Missverständnis 4: Die "Tagesdosis" ist ein internationaler Standard 
Experten weltweit kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen darüber, was die richtige Tagesdosis ist. Beispiel Vitamin C: Die EU kam 2003 zu einem Wert von 80 Milligramm. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt jedoch nur 45, das Institute of Medicine in den USA 90 und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 110 Milligramm.

Willkür bei den Werten? 
Trotz der Unterschiede entstehen diese "Referenzwerte" allerdings nicht willkürlich. Sie sind – jeweils für sich – gut begründet. Dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Anfang 2015 beispielsweise den Wert für Vitamin C von 100 auf 110 Milligramm erhöht hat, liegt allein daran, dass die Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren schwerer geworden sind. Um dann trotzdem denselben Vitamin-Spiegel im Blutplasma und den Zellen halten zu können, muss man logischerweise mehr Vitamin C zu sich nehmen. Dass der Wert außerdem höher liegt als der von der WHO proklamierte, hat auch einen Grund: Die verantwortlichen Wissenschaftler in Deutschland erhoffen sich weitere positive Effekte von einer etwas höheren Konzentration von Vitamin C im Körper.

Es gibt keinen allgemeinen Vitaminmangel in Deutschland 
Die Empfehlungen bei Vitaminen sind also kein verbindlicher Tagesbefehl für die persönliche Ernährung. Machen Sie sich damit keinen Stress. Wer gesund ist und einigermaßen abwechslungsreich isst, kann das Thema Vitaminmangel getrost von seiner Sorgenliste streichen!

http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/vitamine-tagesdosen-wdh-100.html

Alle Beiträge der Quarks&Co Sendung über Vitamine findest du hier: http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/uebersicht-vitamine-wdh-100.html. Das ist meines Erachtens sehr lesens- und sehenswert.

Viele Grüße

Antwort
von traubenfuchs, 2

lieber Vladi.... lass Dich mal nicht irremachen, Du bist auf dem richtigen Weg.....  Fakt ist, dass der menschliche Körper so gebaut ist, dass er vieles erträgt, er hat ein sehr stabiles Selbsthilfeprogramm mitbekommen... allerdings, Wir tun unbewusst so einiges, dagegen zu arbeiten... und die Mangelernährung aufgrund unserer heutigen Versorgungs-Situation ist längst auch bei der Schulmedizin bekannt ;  über 70% aller Erkrankungen sind auf Mangel an Vitalstoffen - Mikro-Makronährstoffe zurückzuführen...Das Obst und Gemüse ihre Inhaltsstoffe nur im vollreif geernteten Zustand bereitstellen, sollte eigentlich klar sein, dass sie entsprechende Mineralien aufnehmen können, sollte eigentlich nur bei entsprechenden Böden möglich sein.... schon mal was von ausgelaugten Böden gehört, 3-Felderwirtschaft?? dann tun wir alles, um aufgrund von Lagerhaltung-Transport-Zubereitung(Kochen) möglichst viel von den Nährstoffen zu eliminieren.... Daher, ein klares Ja zur Nahrungsergänzung, aber nur hochwertigste Produkte aus natürlichen Quellen, im Kaltverfahren hergestellt, ohne Chemikalien, ohne Tierversuche etc...die gibt es, aber nicht zum Nulltarif... ich selbst nutze sie seit 14 Jahren... meine Mitochondrien danken es mir... und für Dich als Student sind sie aufgrund einer besonderen Möglichkeit nicht nur erschwinglich, sondern es wird hiermit eine geniale Möglichkeit zur Verbesserung von Gesundheit und Konto geboten.....wenn Du mehr wissen willst, pn

Antwort
von Mahut, 22

Ernähre dich gesund und ausgewogen, dann brauchst du auch keine Nahrungsergänzungsmittel. denn in unserer Nahrung ist alles drin was der Körper braucht.

Kommentar von vladi123c ,

Oh.. hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen.. solche Antworten will ich auch nicht. Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Ich will OFFENSICHTLICH Tabletten nehmen und nicht "5 mal am Tag Obst essen" müssen. Das ist zeitlich nicht machbar.

Außerdem ist das, was du sagst, ohnehin Blödsinn. Du hast keine Ahnung, wieviel dein Körper z.B. an Vitamin C braucht. Der "Tagesbedarf" den die WHO empfiehlt, ist logischerweise nicht das, was man braucht, um GESUND LEBEN zu können, sondern das MINDESTE. Nicht allen Menschen geht es so gut wie uns und deswegen dieser niedrige Wert.

Wenn mir nur "Bewegung" empfohlen wird (das Mindeste), wie z.B. die verdammte Treppe, statt dem Lift (hört man ständig und überall), dann mache ich stattdessen lieber Sport. Verstehst du das?

Kommentar von Mahut ,

Na dann mal los mit der Ungesunden Ernährung, vor Vitamintabletten USW, wird ständig gewarnt, aber wenn du dich kaputt machen willst!!!!

Außerdem Blödsinn schreibe ich nicht, solche Kommentare bin ich nicht gewohnt.

Kommentar von whoami ,

Lass ihn Mahut. Einem beratungsresistenten Idioten muss man nicht helfen. Der weiß doch eh alles schon besser. Auf solche Intelligenzallergiker reagiere ich schon gar nicht mehr.

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