Kosten für Laboruntersuchungen beim Arzt

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6 Antworten

Ich mußte leider auch Laboruntersuchung und das Medikament Vit. D Dekristol 20.000 E bezahlen und das bei der Diagnose des Labors: "schwerer 25-OH Vitamin D-Mangel im therapeutischen Zielbereich". Aber ich "musste" deswegen weil die Ärztin mich darüber überhaupt nicht aufgeklärt hat über die Möglichkeit eines Kassenrezeptes (TK) usw., bei einer Rente unter 1000 Euro, so eine Schweinerei. Aber wenn man große Schmerzen hat, hält auch die 'gestandenste' Frau die Klappe. Man lernt nie aus. Dagegen werde ich vorgehen. Eine Ex-Arzthelferin

Es ist ein Skandal, dass es keine festen Bestimmungen und Richtlinien für die Kostenübernahme von Untersuchungen und Therapien gibt.

Was du schilderst, kann ich voll und ganz nachvollziehen, besagte Kollegin hat bei uns einen 400-Euro-Job und die Kosten wären für sie untragbar gewesen. Zumal der Vitamin-D-Gabe über Monate weitere Laboruntersuchungen folgen.

In unserem Fall hat sich der Vitamin-D-Mangel leider auch bei meiner Kollegin bewahrheitet und dadurch, dass sie zu unserem Arzt gewechselt hat, sind ihr hierfür keine Kosten entstanden.

Es ist erfreulich zu sehen, wie es ihr von Woche zu Woche besser geht, genau wie meiner Tochter. Aufgrund der geschilderten Symptome und der Lebensweise, hätte jeder vernünftige Mensch auf einen Vit.D-Mangel getippt.

Leider machen sich viele Ärzte heute kaum noch die Mühe den einfachsten und nahe liegendsten Weg zuerst zu beschreiten. Deshalb kann es nie schaden, sich zu informieren und quasi Diagnosen zur Überprüfung anzubieten. Auch wenn sich dadurch manch einer auf den Schlips getreten fühlen mag. Es geht um die eigene Gesundheit und nicht um den Geldbeutel und die Eitelkeit der Ärzte!

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Hallo Novize,

vlt. ist ja der Hausarzt,deiner Kollegin ja ein sehr guter Arzt,nämlich einer der deiner Kollegin sehr schnell helfen wollte und sie deshalb an gute Fachärzte zur Mitbehandlung überwiesen hat,das macht nämlich nicht gleich jeder Hausarzt.

Ich persönlich würde mich freuen ,wenn mein Arzt so Verantwortungsvoll wäre und nach einem Ausschlussverfahren arbeiten würde!!!(mein Arzt ist Verantwortungsvoll)

Du weißt doch auch garnicht wie deine Kollegin ihre Symptome geschildert hat.

Außerdem wenn ich mit der Arbeit meines Arztes nicht zufrieden bin oder der Meinung bin das Verhältnis ist nicht in Ordnung,dann sage ich das dem Arzt und suche mir einen anderen.

Und einen Arzt zu melden nur weil er nach einem Ausschlussprinzip handelt ,halte ich persönlich auch nicht für Gerechtfertigt,denn nichts anderes hat er gemacht..........und vlt.hätte er ja als letzte Möglichkeit auch einen Vit.D Test durchgeführt.......und kostenlos!!!!???

LG bobbys:)

.und vlt.hätte er ja als letzte Möglichkeit auch einen Vit.D Test durchgeführt..>

... sie mein Kommentar bei Piratenbraut ...

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@Novize

Sorry,aber du hast überhaupt nichts verstanden:(

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@bobbys
  1. kannst Du schon einmal gar niemanden melden, da Du mit der Patientengeschichte gar nichts am Hut hast und letztendlich auch kein Entscheidungsrecht gegenüber dem Arzt und deren Patientin hast.

  2. kann man dem Arzt hier nichts vorwerfen. Es liegen keine fahrlässigen Handlungen vor. Also würde auch eine Meldung hier nichts bringen - außer, das es evtl. viel Geld kosten könnte.

  3. welche Untersuchungen und in welchem Maß das Labor vorgenommen wird, entscheidet der behandelnden Arzt. Denn letztendlich muss er es abrechnen und ggf. rechtfertigen. Daher haben da Patienten auch eher weniger etwas zu sagen. Wenn es keinen Anhalt für eine Bestimmung von Vitamin D gibt, dann wird das auch nicht gemacht. Denn dann ist das eine medizinisch nicht notwendige Leistung. Wenn Deine Freundin unbedingt diesen Wert haben will, dann wird es eben als IGeL durchgehen und muss es aus eigener Tasche bezahlen. Denn wie schon gesagt: es ist eine medizinisch nicht notwendige Leistung!

  4. kennst Du nicht die Geschichte, die sie ihrem Arzt aufgetischt hat. Denn oftmals erzählen Leute beim Arzt ganz andere Sachen, als Bekannte oder Angehörige wissen oder gesagt bekommen. Also kannst Du auch gar nicht einschätzen, was überhaupt notwendig ist und was nicht. Vielleicht wurden auch noch andere Sachen geschildert?!

  5. bevor ich einem irgendwelche Werte bestimme, schicke ich einen Patienten zu einem dafür vorgesehenen Spezialisten. Erst wenn alles gelaufen ist, dann kann man über weitere mögliche Diagnostik nachdenken.

Ende, Aus, Basta.

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Vielen Dank.......:-)

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Die Bestimmung von Vit. D ist keine Kassenleistung Punkt Keine Autowerkstatt bezahlt Dir eine Reparatur auf eigene Kosten nur weil Du keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hast - viele Ärzte sind leider so doof und schenken ihren Patienten Leistungen von ihrem sauer verdienten Honorar - womit sie die, die sich an die Bestimmungen halten in den Augen so mancher Patienten zu "Abzockern" machen...

Nicht enttäuscht sein, wenn Dein großartiger diagnostischer Ansatz (Du kennst immerhin eine Patientin mit gleichen Symptomen und eine mögliche Diagnose) am Ende zusammenbricht, weil das Vit D bei Deiner Freundin wider erwarten normal ist.

Sie hat dann deinetwegen den Hausarzt gewechselt, ein vielleicht gut durchdachtes diagnostisches Konzept wurde abgebrochen und es weiß immer noch niemand, wo die Beschwerden herkommen. Aber Du hast Dich jedenfalls durchgesetzt gegen Standesdünkel und Unfähigkeit der Ärzte. Ist doch auch was.

Darf ich mal ganz "provokant" fragen, warum ihr ihre Gesundheit nicht schon längst diese 27 - 33 EUR Wert waren, und sie den Test nicht einfach selber bezahlt hat.

Und ich sage jetzt mal ganz vorsichtig: Wieso kannst Du als Laie beurteilen, welche Untersuchungen bei ihrer Anamnese notwendig und medizinische indiziert sind,......und warum ist der "einzige" Weg eigentlich immer der, jemanden zu melden und Stellen zu suchen, bei denen man jemanden mal so richtig schlecht machen kann.

Er hat doch versucht mit umfangreicher DIagnostik eine Ursache einzugrenzen....hätte er die teuren Untersuchungen verweigert....dann wär's auch nicht Recht gewesen.

Als Arzt macht man's wohl immer falsch..........

Die Symptomatik ist eindeutig die, die ein Vitamin-D-Mangel aufweist.

Mal ganz provokant zurückgefragt: wieso nicht mit einer relativ kostengünstigen Untersuchung beginnen? So wären der Versichertengemeinschaft viele unnötige Untersuchungskosten erspart.

Dass Ärzte nicht allwissend sind, wohl aber einen Standesdünkel haben, wissen wir doch spätestens seit der Ära Internet.

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@Novize

"eindeutig"........Toll........und Du kannst das ohne Medizinstudium abschließend beurteilen,........... ebenso wie "den Standesdünkel" aller Ärzte, sowie deren grundsätzliche "all-Unwissenheit".

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hallo novize, schau dir die gesetze an; bist du etwa ärztin und kannst besser entscheiden als der hausarzt deiner kollegin und den vielen herbeigerufenen spezialisten welche diagnostik sinnvoll ist, hat der hausarzt seine arbeit gemacht, dann schick ihn wegen 30 euro auf den mond, tolle einstellung, viel spass beim melden. lg bonanza

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