Kopfschmerzen aufgrund einer Kieferfehlstellung?

2 Antworten

Dein Freund sollte aufpassen mit seinem Schmerzmittelkonsum: Wenn man diese zu häufig nimmt, kann das wieder einen eigenständigen schmerzmittelbedingten Kopfschmerz auslösen. Dieses Risiko besteht bereits bei Schmerzmitteleinnahme an 10 oder mehr Tagen im Monat.

Deswegen sollte er versuchen, diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen.

Zudem könnte er auf Dauer u. a. eine Magenschleimhautentzündung aufgrund zu häufiger Schmerzmittel bekommen, da Ibuprofen alles andere als magenfreundlich ist. 

Allein die Tatsache, dass er knirscht, lässt die Kopfschmerzen auf Verkrampfungen im Bereich der Schultern und des Nackens vermuten. Auch eine Zahnfehlstellung ist als Ursache möglich. Aber das Knirschen ist ein starker Hinweis auf Stress, der lässt verstärkt Adrenalin und Noradrenalin ausschütten. Ein zusätzlicher Besuch eines ZA kann nach so langer Zeit nicht schaden.

Dein Freund sollte dringend entspannen. Ob da ein paar Tage Urlaub im Wellnesshotel ausreichen ist die Frage, ich würde an seiner Stelle zum Arzt, besser noch zum Orthopäden gehen. Der kann/sollte die geeigneten Maßnahmen verordnen, und zwar idealerweise in genau folgender Reihenfolge:

  • Wärmeanwendung mit anschließender klassischer Massage
  • Krankengymnastik
  • Krankengymnastik am Gerät

Nach der Krankengymnastik am Gerät sollte er ein Fitnessstudio besuchen und die Muskeln zur Erhaltung eigenständig auf Vordermann halten.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ohrenschmerzen nach Zahnbehandlung - Warum? und Wieder zum Arzt?

Hallo erstmal!

Ich schildere euch mal mein "Leiden":

Ich hatte am Montagmorgen eine Zahnbehandlung. Ich habe diese ca. ein Jahr vor mir hergeschoben. Ich hatte ein riesiges Loch am rechten letzten Backenzahn, das auch voller Karies war... - Am Freitag davor hatte ich aber das aller erste mal so heftige Zahnschmerzen, dass ich mich endlich dazu entschloss, zum Zahnarzt zu gehen.

Beim Zahnarzt angekommen ging ich davon aus, dass der Zahn raus muss (Worauf ich mich aber schon eingestellt hatte) und damit dann endlich alle Probleme vorbei sind. Aber nach röntgen des Zahns und dem Gespräch mit der Zahnarztin meinte diese, dass sie es sich viel schlimmer vorgestellt habe, und das Loch noch nicht so tief sei, und es sich lohnen würde, diesen Zahn zu retten, da Zähne ja allgemein wichtig sind. Aus Angst vor den größeren Schmerzen beim Ziehen des Zahnes willigte ich ein und bekam erstmal eine Betäubung, einmal wurde nachgespritzt. Dann wurde auch gebohrt und letztendlich habe ich mich dann auch noch für ein Kompositmaterial entschieden, dass ca 40€ kostet, da ich keine Lust hatte, nochmal eine Füllung in der Hand zu halten.

Danach war alles ok, zu Hause lies die Betäubung nach und der Zahn tat erstmal höllisch weh (Was verständlich ist, wenn man wie bekloppt die Karies aus dem Zahn bohrt).

Am nächsten morgen ging es dann und der Nerv hatte sich beruhigt. Doch Ohrenschmerzen kamen dazu, die bis jetzt anhalten, und mal schlimmer und mal weniger schlimm stechend sind. Ich nehme aber an, bzw. weis, dass das Ohr selbst nicht wehtut, sondern es am Kiefer(Gelenk) liegt. Aber: "Was kann es sein?" - Diese Schmerzen plagen mich wirklich, einschlafen ist schwer, diese zwischendurch heftigen Schmerzattacken sind auch nicht grade lustig.. Dem Zahn geht's gut, nur halt meinem "Ohr" nicht.. Ich hoffe die Schmerzen gehen bald von selbst, oder sollte ich lieber nochmal einen Arzt aufsuchen?

Ich freue mich auf eine Antworten!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?