Kopfball oder Gehirnerschütterungen - Wie viele Gehirnzellen gehen kaputt?

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3 Antworten

Vom Fussballspielen bzw. den Kopfbällen sterben keine Zellen im Gehirn.

Entscheidend sind immer die neuronalen Verbindungen. Diese nehmen im Alter ab.

Natürlich gibt es externe Faktoren, wie z.B. Alkohol und Nikotin, die sich ebenfalls auf die Verbindungen auswirken.

Aber man kann das Gedächtnis - und damit die Verknüpfungen - trainieren.

mens sana in corpore sano. Gesunder Geist in einem gesunden Körper. Simple sportliche Betätigung hält nicht nur Körper, sondern auch den Geist fit. Es ist die Top-Empfehlung, die die Neurowissenschaftler mittlerweile aussprechen, um Alterungsprozesse im Hirn aufzuhalten. Körperliche Betätigung, da sind sich alle Wissenschaftler einig, ist das bislang bestuntersuchte und belegte Rezept gegen das Altern im Kopf.

Ein gesundes Gehirn ist ein buschiges Gehirn - die Enden der Milliarden Nervenzellen in unserem Gehirn sind vielfach miteinander verknüpft. Je mehr Lernerfahrungen man macht, je mehr Verbindungen werden ausgebildet.

Während des normalen Alterungsprozesses sterben die Zellen nicht, aber die Anzahl der Nervenzell-Verknüpfungen wird geringer. Und weniger Verknüpfungen bedeuten langsamere Übertragung von Signalen. Wie sich das äußern kann, kennt man: Der Name eines Menschen liegt einem auf der Zunge, man weiß, dass man ihn weiß - aber er will einem partout nicht mehr einfallen. Oder erst nach längerem Grübeln.

Klar ist, dass das runde Leder ähnliche Wucht erzeugen kann, wie ein Boxschlag, sagt Günter Penka, Sportwissenschaftler an der Bundeswehruniversität München.

Von diesem wissen wir seit langem, dass er dem Gehirn ernsthaft schaden kann – besonders ein klassischer K.O. ist Gift für das sensible Organ.

Und eben dies könne auch beim Fußball passieren.

Gerade wenn der Spieler einen Ball aus nächster Nähe unvermittelt an den Kopf gehämmert bekommt, droht Gefahr.

Insgesamt, so erklärt Penka, hänge die Gefahr für das Gehirn von verschiedenen Faktoren ab.

Grundsätzlich gelte natürlich: je schneller der Ball, desto höher die Belastung.

Jedoch ist auch der Aufprallwinkel wichtig – trifft man den Ball frontal mit der Stirn, wird die Wucht am besten absorbiert, da die hinteren und vorderen Muskeln des Halses am stärksten ausgeprägt sind.

Generell aber sollte immer Vorsicht geboten sein, denn das Gehirn selbst ist nur wenig geschützt, da es innerhalb des zwar robusten Schädelknochens nur in ein klein wenig Flüssigkeit schwimmt.

Um also sicher zu gehen, dass Kopfbälle dem Gehirn keine langfristigen Schäden zufügen können, sollten Kopfbälle lieber bewusst und vorsichtig eingesetzt werden.

(http://sport.excite.de/nachrichten/1209/Konnen-Kopfballe-dem-Gehirn-Schaden-zufugen)

Nunja aber bei einer Gehirnerschütterung sterben angeblich KEINE Gehirnzellen ab sogar bei ernsten Verletztungen mit Bewusstlosigkeit ! : http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/glex/konzepte/l7116.htm "Bei der Gehirnerschütterung ist die Funktion des Gehirns nur vorübergehend beeinträchtigt, die Gehirnzellen sind jedoch nicht geschädigt."

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