Frage von Gurke, 14

Komisches Gefühl... Nieren nach Kontrastmittelgabe noch ok?

Hallo :) Ich war gestern beim MRT vom Kopf mit Kontrastmittel. Ich hab es an sich sehr gut vertragen, mir wurde nur kurz warm und ein hatte Druckgefühl auf der Blase. Aber keine Übelkeit oder sonstiges.

Ich hab gestern ungefähr 3 1/3 Liter getrunken um das auch so schnell wie möglich wieder aus dem Körper rauszuspülen. Man soll ja auch danach viel trinken. ABer war das vielleicht zu viel? :O Heute hab ich ebenfalls so viel getrunken.

Und ich bin eigentlich jemand der gar nicht mal so viel trinkt und nur 2-3 mal pro Tag aufs Klo geht :D also eh etwas ungewohnt.

Aber eigentlich sollte doch alles wieder draußen sein oder ?

Bin doch etwas in Sorge um meine Nieren.

Ich hab seit heute abend das Gefühl meine Nieren drücken etwas und tun ein wenig weh... weiß aber nicht ob das Einbildung ist oder überhaupt möglich ist, angeblich haben die Nieren ja irgendwie kaum Schmerzfasern. Weiß jemand wie das mit den Nierenwerten aussieht, sollte man die vielleicht sicherheitshalber nach dem MRT nochmal checken lassen? Mein Kreatininwert lag vor 2 Wochen bei 0,7 mg/dl und GFR aus MDRD-Formel (GFR W) bei 115.

Kann ich das nochmal überprüfen lassen, ich frag mich ob das mein Hausarzt einfach so macht. :/ Weil ja vor kurzem erst mein Blut komplett untersucht wurde. Oder wär das gar nicht nötig ??? Vielleicht weiß ja jemand etwas, danke für jede Antwort :)

Antwort
von GeraldF, 8

Das ist nicht nötig. Das Kontrastmittel, das bei der MRT Verwendung findet ist nicht nephrotoxisch. 

Die häufig mit der Niere in Zusammenhang gebrachte und gefürchtete Nebenwirkung (sehr selten) von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln ist die nephrogene systemische Fibrose. Diese Erkrankung führt aber nicht zu einer Niereninsuffizienz, sondern zu einer krankhaften Bindegewebsvermehrung in anderen Organen. Im Zusammenhang mit den Kontrastmitteln trat diese Nebenwirkung aber nur bei Menschen auf, die bereits zum Zeitpunkt der Verabreichung des Kontrastmittels eine Niereninsuffizienz hatten. Die allermeisten dokumentierten Fälle betrafen sogar Menschen mit einer schwereren Niereninsuffizienz und einer GFR < 30 mlmin, Patienten mit einer GFR > 60ml/min waren nicht betroffen.

Im Unterschied zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln ist jodhaltiges Röntgenkontrastmittel - wie es z.B. bei der Computertomographie verwendet wird - potentiell in der Lage, die Niere zu schädigen (meist auch nur bei entsprechender Vorschädigung).

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