Kohleinlagen beim Stillen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kenne die Methode der Kohlblätterbehandlung. Sie gehört in die Rubrik: alternatve Heilmethoden. Allerdings war mir bislang die Anwendung beim Stillen unbekannt, bei Hämatomen und anderen Verletzungen/Entzündungen wiederum kenne ich diese Methode gut.

Allerdings habe ich den Kohl nicht angewärmt, sondern nur mit dem Nudelholz "bearbeitet" und dann auf die Wunden gelegt. Die Kühle der Kohlblätter tat teilweise sogar gut.

Zitat:

Schon der Leibarzt der deutschen Kaiser Maximilian II und Rudolf, Rembert Dodens, ein Holländer, der von 1517 bis 1585 lebte, schreibt in seiner "Geschichte der Pflanzen", erschienen 1557 über den Kohl: "Grüne, leicht zerstoßene Blätter heilen Wunden und Tumoren." Bei den alten Römern waren Kohlblattauflagen jahrhundertelang das Allheilmittel bei fast allen Krankheiten. Der berühmte Cato hat sogar in seiner Familie die Pest damit geheilt.

Man nimmt ganz frische, äußere, dunkelgrüne Kohlblätter von Wirsing oder Weißkohl (Wirsing ist weicher), wäscht sie, entfernt den vorstehenden Teil der Blattachse und walzt dann die Blätter z.B. mit einer Flasche ( oder Nudelholz) , um sie recht weich zu machen und die Blattrispen zu zerquetschen, wärmt sie in handwarmem Wasser oder auf einem heißen Topfdeckel an, legt sie auf die kranke Stelle, mehrere Blätter übereinander, und bindet sie mit einem Verband fest. Morgens und abends erneuern.

Das Kohlblatt zieht nun sozusagen die Krankheitsgifte aus dem Körper. Dr. Blanc: "Die durch eine solche Behandlung erzielte Heilung ist vollständiger und sicherer als nach jeder anderen Behandlung, weil sie nur eintritt, wenn die Krankheitsursache vertrieben und ihre Folgen am Körper verschwunden sind. Zitatende.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen (bitte bis zum Seitenende lesen)

http://www.gesundohnepillen.de/kohl.htm

Von Kohleinlagen weiß ich eigentlich nichts. Das habe ich noch nie gehört. Quark soll gut sein. Das kühlt auch schön. Und unter der Dusche, wenn das warme Wasser den Milchfluß anregt, vorsichtig ein bischen Milch ausdrücken, um den Schmerz zu lindern. Es ist wichtig, dass du gut aufpaßt, um keine Brustentzündung zu bekommen. Die ist enorm schmerzhaft und dein Kind wird in dieser Zeit von dir vielleicht nichts zu trinken bekommen, weil es dir viel zu viele Schmerzen bereitet. Lieber vorbeugen und es, falls möglich, gar nicht erst so weit kommen lassen. Nötigenfalls die Hebamme oder den Frauenarzt aufsuchen.

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