könnesn es KO Tropfen gewesen sein?

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K.O.-Tropfen sind nahezu geschmacksneutral, geruchlos und farblos. Sie werden oftmals in süßen oder leicht bitter schmeckenden Getränken (bevorzugt Cocktails und andere Mixgetränke) verabreicht, um die Geschmacksnote der betäubenden Substanzen zu überdecken.

Je nach Dosis und Reinheitsgrad sowie körperlicher Verfassung des Opfers führen diese Drogen innerhalb kurzer Zeit zu Sprach- und Wahrnehmungsstörungen, Benommenheit und Bewusstlosigkeit. Insbesondere in Kombination mit Alkohol und anderen Drogen können Nebenwirkungen wie Krämpfe, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheitszustände, Atemnot bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Koma und Atemstillstand auftreten.

Nachdem sie von dem präparierten Glas getrunken haben, merken die Frauen und Mädchen meist nur, dass ihnen übel und schwindlig wird - so als hätten sie zuviel Alkohol getrunken. Sie fühlen sich wie in Watte gepackt und versinken zunehmend in einen Zustand der Willenlosigkeit.

Die betroffenen Mädchen und Frauen haben meist keine oder nur bruchstückhafte Erinnerungen an das, was passiert ist. Sie erwachen häufig an fremden Orten, ohne zu wissen wie, wann und mit wem sie dort hin gelangt sind. Ihnen ist übel und sie haben Schmerzen und/oder Verletzungen, die sie sich nicht erklären können.

Denn bei Verdacht auf K.O.-Tropfen ist zeitnahes Handeln geboten, da einige Substanzen nur wenige Stunden nachgewiesen werden können. Betroffene sollten sich möglichst sofort ärztlich untersuchen und Verletzungen attestieren lassen.

Je nachdem welche Substanz verabreicht wurde, bleibt für den Nachweis nur eine sehr geringe Zeitspanne. Erschwerend kommt ferner hinzu, dass der Nachweis bestimmter Stoffe spezielle Tests erfordert, die in den üblichen Routine-Untersuchungen auf körperfremde Substanzen, vor allem außerhalb von spezifizierten toxikologischen Laboren, nicht enthalten sind. Die Kosten dieser zusätzlichen Untersuchungen sind hoch und müssen in der Regel von den Betroffenen selbst getragen werden, es sei denn, die Untersuchung wird von der Polizei oder Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungsarbeit in Auftrag gegeben.

http://www.notruf-westerburg.de/html/ko-tropfen.html

Super Antwort!

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