Können Psychopharmaka die Persönlichkeit verändern?

2 Antworten

Sehr schwierige Frage!! Ich kenne einige Menschen - aber eben nicht alle - die berichten, dass nicht nur die traurigen Phasen abgedämpft werden, sondern auch die Ausschläge nach oben abgedämpft sind. Anderer fühlen sich allgemein etwas distanziert von der Umgebung und finden dies entweder gut, oder unangenehm. Ich selbst habe mal SSRI 2 Wochen ausprobiert (ohne Depression gehabt zu haben), und fand mich emotional etwas von meiner Partnerin distanziert. Dies mag alles eine kleinere Rolle spielen, wenn man akut unter depressiven Beschwerden leidet, aber wenn man wieder "gesund" ist, kann dies stören. Aber wie gesagt, es gibt ganz unterschiedliche Erfahrungen. Man muss es halt leider selbst ausprobieren. Ich bin mir aber relativ sicher, dass keine Veränderungen auftreten, welche noch Jahre nach Absetzen vorhanden sind. Aber auch dazu gibt es natürlich Gegenstimmen - wie bei allem...

Psychopharmaka können sehr wohl die Persönlichkeit verändern, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Bei Sertralin ist dies jedoch nicht der Fall.

Fördern Antidepressiva den Alterungsprozess

Mir wurde vor einiger Zeit ein Antidepressivum verordnet. Vor einigen Tagen habe ich etwas davon aufgeschnappt, dass Antidepressiva zur vorzeitigen Alterung beitragen sollen. Wisst ihr da etwas zu, ist das richtig?

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Dauer Stoffwechsel Normalisierung nach AD

Hallo Leute

Bin mein Antidepressiva am absetzen da ich extrem zugenommen habe. Wie lange dauert es bis der Appetit weniger wird und den Stoffwechsel wieder normal arbeitet?

Wird der Stoffwechsel überhaupt wieder normal werden?

Nehme es 1.5 Jahre.

Danke im Voraus.

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Habe ich keine Persönlichkeit mehr?

Bitte ihr müsst mir helfen, ich halte es nicht mehr aus. Ich habe das Gefühl, das ich keine Persönlichkeit mehr besitze. ich bin ein 14 jähriges Mädchen und es ist so das ich seit vielen Jahren mein Gesicht sozusagen nur versteckt hatte. Aufgrund von mobbing, habe ich mir nur noch rollen antrainiert, die nur darauf '' spezialisiert '' waren Leute zum lachen zu bringen. Jetzt habe ich es (.. Schlagartig) abgelegt, also ich habe aufgehört in diesen rollen zu denken und meine echte Persönlichkeit ist irgendwie... Nichts? Ich kann garnicht mehr alleine mit mir selbst sein, ich halte diese unglaubliche leere nicht aus. Ich habe garkeinen gefühle mehr und ich denke nicht mehr natürlich. Das einzige ist das ich plötzlich so unglaublich logisch (-> und das dann tiefsinnig) denke. Ich hätte jetzt länger Ferien, und wenn ich jetzt auf Leute treffe, habe ich keine Ahnung was mehr gut ist. Ich schweige sie stundenlang an, weil ich nichts zu sagen habe (sagen kann), aber ich denke das ist nicht normal. Meine fähhigkeiten wie tanzen, kochen oder such in andere Leute versetzen ist auch weg. Ich habe für garnichts ein Gefühl! Aber in der schule ist das auch so eine Sache. Früher oder später zwinge ich mich nach Wochen wieder in rollen zu schlüpfen, aber jedes mal wenn ich es versuche, verschwindet was von meiner Leistungsfähigkeit und logisches denken für die schule.

Ich kann jetzt nicht mehr schreiben, weiles sonst zu lange wäre und es keiner lesen würde, aber ich hoffe es reicht euch :-( Es ist ja nicht so als würde ich mich so sehr darauf festlegen, das ich jetzt keine Persönlichkeit habe. Ich würde ja gerne zum Psychologen, aber 1. Es dauert Länge bis ich da einen Termin bekomme und 2. Werde ich wahrscheinlich nicht mehr so gut wie jetzt gerade erzählen können (ich werde garnichts sagen können, weil ich nicht für mich denken kann, denke ich)
Ich schreibe gerade, weil ich jetzt gerade ein bisschen Gefühl für mich habe, da ich länger mit Menschen zusammen war. Bitte ihr müsst mir helfen, mir ist wirklich alles so... Egal? Meine Klamotten, wahllos angezogen, wahrscheinlich würde ich sogar in Unterwäsche rausgehen, mein zimmer verhüllt und ich habe nicht das Gefühl das was falsch ist (ich merke garnicht das es vermüllt ist, ich würde ununterbrochen nur essen, alles, weil ich keine Meinung habe ws mir noch schmeckt? D: Bitte, so kann ich nicht mehr weiterleben, ich brauche wirklich Hilfe..

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Verbeamtung und Depression - Amtsarzt?

Hallo Leute,

das Problem ist folgendes: Bald steht die amtsärztliche Prüfung an für die Übernahme ins Beamtenverhältnis als Lehrer. Ich bin kerngesund, wenn da nicht eine einzige Ausnahme wäre ...

Vor 7 Jahren musste ich wegen einer mittelgradigen Depression für 2 Wochen ins Krankenhaus. In dieser Zeit besserte sich mein Zustand extrem. Die darauf folgende Psychotherapie war sehr gut. Auch mein Psychiater meinte das. Aus Gründen der Rückfallprophylaxe nehme ich nun schon seit gut 7 Jahren Venlafaxin ein, ein Antidepressivum. Mein Neurologe bestätigt mir meine psychische Stabilität und eine sehr sehr geringe Rückfallwahrscheinlichkeit. Rückfälle hatte ich die letzten 7 Jahre keine mehr und auch keine sonstigen Probleme, welche durch eine Depression hätten kommen können.

Die Frage ist nun: Kann die Psychotherapie und die Diagnose und die regelmäßige Medikamenteneinnahme den Amtsarzt eventuell dazu bewegen, dass er dem Land aussagt, dass ich nicht dienstfähig bin?

Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Falls ein Amtsarzt diese Frage liest, wäre es echt cool, wenn er mal schreiben könnte, wie er in dem Fall entscheiden würde.

Schonmal danke und viele Grüße

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Machen Antidepressiva „gefühlslos“

Nach der erfolgreichen Behandlung einer Zwangsneurose, begleitet von Depressionen, nehme ich zur Nach- bzw. Vorsorge seit längerer Zeit Sertralin. Es ist ein Antidepressivum das auch gezielt bei Zwangserkrankungen eingesetzt und auch eine Wiederkehr der Erkrankung verhindern soll. Ich komme mit dem Mittel gut zurecht, habe aber auch meine Tiefen und Höhen. In einem Gespräche mit meiner Arbeitskollegen über die Antidepressiva- Einnahme erwähnte sie, dass diese einen ja mutmaßlich „gefühlskalt“ werden lassen. Sie weiss nichts von meiner Vorgeschichte und dass ich auch ein Psychopharmaka nehme. Nach dem Gespräch bin ich ganz schön ins Grübeln gekommen und habe versucht bei mir Gefühlslagen oder Verhaltensweisen zu finden, die darauf schließen ließen. Ich meine aber, ich sei sogar sehr gefühlvoll und sensibel und lebe in einer glücklichen Beziehung als Vater eines kleinen Jungen. Vielleicht merke ich selbst es aber auch nicht. Wie ihr seht, das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Was sagt, wisst ihr über den Einfluss von Psychopharmaka in diese Richtung, kann man dadurch gefühlsmäßig abstumpfen? Insbesondere bei meinem Medikament, Sertralin.

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