Können Menschen an MRSA sterben?

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MRSA heißt "Methicillin-resistente Stapylococcus aureus" und gehört zu den nosokomialen Keimen im Krankenhaus = allgemein: "Krankenhauskeim". Es ist besonders schwer diese Keime "loszuwerden", weil diese aufgrund der hohen Hygienemaßnahmen entstehen und auch davon "leben". Besonders für beatmete Patienten und für Patienten die einen Katheter/Infusion haben besteht erhöhte Infektionsgefahr. Da diese Pateinten und allgemein auch andere KKH-Patienten i.d.R. Immungeschwächt sind, ist es für einige Pateinten auch gefährlich = u.U. können sie davon auch sterben.

Jedenfalls wirken die normalen Antibiotika nicht gegen diese Keime; es gibt nur ganz wenige ganz spezielle Antibiotika, die dagegen eingesetzt werden. Da hängt aber auch davon ab wo und wie sich diese Keime ansiedeln: auf der Haut, in Wunden, im Nasen-Rachenraum, in Haaren,... = symptomatisch wird mit unterschiedlichen Medikamenten dagegen vorgegangen. Für nicht immungeschwächte Menschen besteht allerdings überhaupt keine Gefahr.

Ich selber hatte mal einen solchen Keim und für mich war es "die Hölle". Nicht, weil ich Schmerzen hatte oder weil die Behandlung so unschön war. Nein vielmehr war ich in "Einzelhaft" = ich hatte ein Einzelzimmer in welches immer alle Luete nur mit steriler Verkleidung eintreten durften und diese sterile Verkleidung auch direkt danach entsorgt werden musste. Mich hat selten jemand besucht und das Zimmer verlassen durfte ich sowieso nicht. Schmerzen hatte ich keine, aber die Antibiotika, die man mir zur Bekämpfung gab, hatten unschöne Nebenwirkungen. Diese Einzelhaft musste ich ca 4 Wochen lang ertragen. Man: das TV-Programm kannte ich danach aber auswendig :-)

Falls du da noch spezielle Fragen zu hast, kannst du mich natürlich gerne hier oder per PN fragen. Sofern ich kann, beantworte ich diese Fragen natürlich. Aber hier findest ud auch einige wichtige Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Nosokomiale_Infektion

Gesunde Menschen sind durch MRSA nicht gefährdet, wohl aber Personen deren Immunsystem nicht intakt ist.Allerdings können Gesunde den Erreger weiter verbreiten und dadurch z.B. geschwächte Angehörige infizieren.

Wie verliert man Unsicherheit und Ängste bei einer akuten Rosacea?

Hallo, ihr Lieben

Ich habe z.Z. einen heftigen Schub der Rosacea (auch Gesichtsrose) mit Beteiligung der Augen (Bindehaut- und Lidrandentzündung). Ich fühle mich dadurch sehr entstellt. Mein Gesicht, vor allem der Augenbereich, ist z.T. geschwollen. Die Haut ist fast komplett rot. Durch den Juckreiz sind einige kleinere Stellen aufgekratzt und entzündet. Es sind zahlreiche Pusteln und Knötchen vorhanden. Menschen, die die Krankheit Rosacea nicht kennen verwechseln eine Rosacea leicht mal mit einer Akne. Meine Augen tränen und sind ebenfalls rot. Zusätzlich ist ein starker Schmerz vorhanden. Etwa so als hätte man einen äußerst starken Sonnenbrand im Gesicht. Was die medizinische Behandlung der Haut/Augen angeht ist bei mir alles geklärt. Jedoch habe ich ein weiteres großes Problem:

Ich bin völlig deprimiert und entmutigt durch diese Erkrankung. Ich traue mich nicht nach draußen zu gehen. Ich habe große Ängste mit Menschen zusammen zukommen, deren Blicke mich treffen. Ich gehe nicht mehr einkaufen, es gibt kein Treffen mit Freunden - kurz: ich gehe nicht mehr vor die Tür (außer für den Arztbesuch)...weil ich mich so sehr schäme für mein Aussehen. In psychologischer Behandlung bin ich. Ich wollte euch hier fragen, ob ihr Ratschläge habt wie ich mit meinem jetzigen Aussehen in der Öffentlichkeit umgehen könnte ohne dass ich gleich in Tränen ausbreche sobald mich jemand anschaut. Ich denke auch oft, dass andere meinen könnten, meine Erkrankung wäre ansteckend was sie ja nicht ist. Auch das Zusammentreffen mit (Schul)-Kindern z.B. im Bus ist für mich unerträglich. Da werden Köpfe zusammengesteckt, getuschelt und mit einem Blick auf mich wird gelacht. Ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll.

Liebe Grüße von polar66

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