Können Konzentrationsprobleme mit Ergotherapie behandelt werden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das bekannteste Konzentrationstraining, das in der Ergotherapie angewandt wird, wird als das Marburger Konzentrationstraining bezeichnet. Es wurde Anfang der Neunziger Jahre von dem Schulpsychologen Dieter Krowatschek entwickelt und bei Schulkindern angewandt, die an Aufmerksamkeitsstörungen litten. Etwa zehn Jahre später wurde ein Training für Vorschulkinder entwickelt, da eine Förderung der Konzentration so früh wie möglich einsetzen sollte. Das Marburger Konzentrationstraining endete allerdings bisher mit dem zwölften Lebensjahr. Seit kurzer Zeit wird jedoch auch ein Konzentrationstraining für Jugendliche angeboten.

Zum Weiterlesen:

http://www.ergotherapie.org/2010/10/konzentrationstraining/

Hm... Ja, Ergotherapie kann niemals schaden. Auf jeden Fall besser als eine in aller Regel viel zu schnell getroffene Diagnose zum ADHS, wo dann schnell mal zB "Ritalin" verordnet wird. Ergotherapeuten befunden stets selber und sollten klientenzentriert arbeiten, dh. es sollen gemeinsame Ziele mit dem Kind, den Eltern und dem Therapeuten definiert werden, an denen dann gearbeitet wird. Der genannte Krowatschek ist da nur eine Möglichkeit von unendlich vielen Mitteln und Methoden, die zum Einsatz kommen können. Eine genauere Antwort ist leider nicht möglich, da detailliertere Informationen fehlen. Viel Erfolg!

2 Antibiotika nicht genug?

Hallo Leute, ich hab eine Frage. Zu meiner Geschichte: Vor über einem Monat diagnostizierte mein Hausarzt eine Bronchitis (Bakteriell) bei mir und ich erhielt Antibiotika. NAch Beendigung fühlte ich mich wieder gesund, dann jedoch nach ca. 1-1,5 Wochen danach fing es an, dass ich Kopfschmerzen hatte. Ich würde sie als mittelschwer bezeichnen. Ich dachte mir zunächst nichts dabei, fand es dann wiederum komisch, dass diese selbst über den Schlaf hinweg nicht weggingen (dauerhaft vorhanden). Ich beobachte dies 4 tage und suchte dann erneut meinen Hausarzt auf, dieser vermutete einen Infekt bzw. das Zurückbleiben von Bakterien oder ähnliches. Jedenfalls fiel das Wort Nasennebenhöhlen. Er gab mir Schmerzmittel (Sowas ähnliches wie Ibuprofen) und ein NAsenspray, sowie ein schleimlösendes Mittel. Die Kopfschmerzen gingen nicht weg, sodass ich erneut nach 4 weiteren TAgen erneut in seine Praxis ging. Nun entnahm er mir Blut, spritze mir ein SChmerzmittel und ich wartete auf die Blutergebnisse. Erhöhte Entzündungswerte sagte er mir, und verschrieb mir erneut ein ANtibiotika. Dieses nahm ich 6 Tage und tatsächlich war BEsserung zu vermerken. Sagen wir ich war 4 Tage Kopfschmerzfrei. Nun ist aber erneut dieser mittelschwere Kopfschmerz da, ich habe zusätzlich das Gefühl das etwas in meinem rechten Auge bzw. hinterm Auge ist (Dieses Augendrücken schloss der Arzt auf den Infekt in den Nasennebenhöhle) und es drückt. Der Kopfschmerz bzw. Druck ist den ganzen Tag da. Was kann das nun sein? Vielen vielen Dank für eure Antwort

...zur Frage

blockierte Hals- und Brustwirbel

habe mir vor 3 Tagen beim lange vornübergebeugten Arbeiten evermutlichinige Wirbel blockiert. zunächts Wärme, Ibuprofen, Kytta Balsam und Schonung probiert. am nächsten Morgen Ostheopathie; der Ostheopath hat versucht, die blockade sanft zu lösen, aber ohne erfolg, da die Muskulatur total fest war. daraufhin hat er füe etwas entspannung gesorgt durch drücken vonTriggerpunkten. der schmerz hat sich verlagert. ist nun nur noch einseitig(links) und überwiegend im bereich des Schulterblattes und des 7. HWS und Trapezius. weiter ibuprofen (3 einzeldosen a 800) im laufe des Tages. schlimme schmerzen in der Nacht. am Morgen nicht möglich, den kopf zu heben oder mich aufzustützen. kaum aus dem bett gekommen. noch ein tag mit 2400mg Ibuprofen, wärmesalbe, ruhen soweit es ging - kein schmerzfreier moment. nur Milderung. heute morgen äztlicher Bereitschaftsdienst. Injektion von procain in die schultermuskulatur. immer noch schmerzen. er gab mir auch 3 x 500g Tabletten Novaminsulfon. habe eine zusammen mit einer Musaril genommen. plus wärmekissen. das hat 3 stunden schlaf ermöglicht. dann aber wieder starke schmerzen. zweite Tablette. Besserung, aber nicht schmerzfrei. ich weiss nicht was ich machen soll. wo kriege ich nun am wochenende eine kompetente person her, die das richtige mittel spritzt oder verschreibt, um den schmerz und die verspannung zu beseitigen und die dann auch manuell deblockieren kann. denn von alleine wird das ja offenbar nichts und ich hab einfach keine kradft mehr für noch mrehr schmerzen, angst vor der nachtund sorge wegen der nebenwirkungen dieses medikamentencocktails. weiss jemand rat, wohin ich mich wenden kann? (Berlin) danke! G.

...zur Frage

3-4 mal am Tag Stuhlgang - wer kann mir helfen?

Hallo zusammen,

seit einem dreiviertel Jahr habe ich ganz schlimme Probleme mit meinem Stuhlgang. Alles angefangen hat es letztes Jahr im Juli im Urlaub in der Türkei. Nach dieser Zeit war es zunächst ganz schlimm, dass ich fast nirgendwo mehr hin konnte , ohne dass ich wusste das irgendwo in der Nähe eine Toilette zu finden ist. Manchmal bis zu 10 mal am Tag, der Stuhl war kein Durchfall aber eben doch ziemlich weich. Ich war dann nach 2-3 Wochen beim Arzt der konnte aber nichts finden (in der Türkei habe ich mir also nichts geholt!) Die Zeit danach wurde es besser, ich habe in der Zwischenzeit auch schon einige Medikamente genommen auch gegen Reizdarm, aber nichts hat wirklich geholfen. In der Zwischenzeit ist es so, dass ich 3-4 mal am Tag noch aufs Klo muss, wenn ich weiß dass ich irgendwo hin muss wo keine Toilette in Sicht ist bekomme ich schon richtig Panikattacken und ich muss dann noch mehr aufs Klo. Zudem habe ich eigentlich stänidig ein komisches Gefühl im Bauch und seit ein paar Wochen auch noch fast jeden Tag Kopfschmerzen. Deswegen traue ich mich raum noch irgendwo hin. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Letztes Jahr gab es einige Veränderungen in meinem Leben. Meine Eltern haben sich getrennt und ich bin zu meinem Freund gezogen in einen anderen Ort. Durch diese Toilettensituation traue ich mich aber raum raus und ich habe noch nicht wirklich neue Bekannte hier gefunden. Mit meinem Job bin ich eigentlich sehr zufrieden, es ist nur sehr stressig und da neige ich auch zu mehr Stuhlgang.

Einen Psychotherapeuten habe ich auch schon versucht zu finden, leider wohnen wir hier in einem Dorf und hier gibt es leider nicht so viele zur Auswahl.

Seit letzter Woche nehme ich das Präparat Passio Balance mit Passionsblume für innere Unruhe, leider merke ich aber auch noch keine Besserung.

Danke für hoffentlich hilfreiche Antworten

Julia27

...zur Frage

Ständige Müdigkeit / Kopfweh / verschwommene Sicht / Gliedmaßen kribbeln - Kortison absetzen?

Vor einigen Monaten wurden bei mir Polypen diagnostiziert (starke Schleimbildung, gelegentlich Schmerzen im Ohr). Bevor er eine Operation vornimmt, wollte mein HNO diese mit Budesonid Nasenspray behandeln. Erst war es glaub ich ein Monat, mittlerweile verlängert auf insgesamt 3 oder sogar 4 Monate.

Seit einiger Zeit schlage ich mich mit schwerwiegenden Beschwerden rum, welche in der jüngeren Vergangenheit immer schlimmer wurden:

  • aktuell ständige Müdigkeit / Abgeschlagenheit (körperlich kaum Antrieb am Tag irgendwas zu machen, weniger Konzentration, nach 9/10 Std. Schlaf noch gerädert)
  • Gleichgewichtsstörungen, "schwarz vor Augen" wenn ich aus der Hocke komme o.ä., ein grundsätzliches Niveau an Schwindel
  • durch den Tag Wahrnehmung wie "durch eine Wolke"
  • sehr schnelles Einschlafen/Kribbeln von Körperteilen, insb. Gliedmaßen, also Armen und Beinen (Bsp: nur kurzes Ausstrecken eines Armes -> direkt Kribbeln, eine Person ein paar Minuten auf den Schultern tragen -> kann Hand gar nicht mehr bewegen
  • verschwommene Sicht, extrem "angestrengtes" Sehen, oft Blinzeln
  • gelegentlich Kopfschmerzen, "Drücken" im und auf dem Kopf
  • "unsauberer" und "schwieriger" Stuhlgang

Habe deswegen schon alles ausprobiert. Ausführlicher Gesundheitscheck beim Hausarzt, samt Blut etc: keine Auffälligkeiten, Blut ok, Schilddrüse ok, alles gut. Ernährungsumstellungen auch schon probiert. Bringen nix.

Erst jetzt bin ich auf das Nasenspray gekommen. Der Zeitraum, seit dem die Beschwerden schlimmer wurden, stimmt in etwa überein. Eine kurze Internetrecherche nach "Budesonid Müdigkeit" bringt übereinstimmende Ergebnisse (sanego.de).

Mein akutes Problem: Durch die ständige Abgeschlagenheit kriege ich im Alltag kaum mehr was hin schlafe ewig ohne je ausgeruht zu sein. In den nächsten drei Wochen stehen aber meine Klausuren an.

Mitte August wäre mein HNO-Termin zur Besprechung der Anwendung des Kortison. Was ich bisher sagen kann: das Nasenspray bringt keine wirkliche Verbesserung nach crica 3 Monaten Anwedung.

Nun zu meiner Frage: Wäre es "ok", das Nasenspray einfach ab heute Abend abzusetzen, ohne vorzeitige Rücksprache mit HNO? Vorher lieber in der Sprechstunde vorbeischauen und nachfragen? Ich verzweifle im Moment vollkommen und ringe nach jeder Möglichkeit, die Aussicht auf Besserung verspricht. Sonst irgendwelche Ideen, wie ich meine Probleme bessern könnte? Bin männlich, noch keine 20 Jahre alt.

Beste Grüße & vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?