Können Haustieren Baby schaden?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Haustiere können sogar Allergien verhinder, da der Körper immer wieder mit den Allergenen in Berührung kommt und sich dagegen "wehrt". So geht man gegen ziemlich viele Allergien an, indem man den Auslöser in geringer und dann stetig steigender Dosis verabreicht. Dennnoch wäre ich gerade bei Katzen vorsichtig! Sie schlafen und Kuscheln sehr gerne an warmen Orten. Da passiert es auch schonmal, dass sich ne Katze ins Babybett schleicht und ans Kind kuschelt. Die ganz kleinen Würmchen können sich noch nicht wehren und haben auch keinen natürlichen Atemreflex, so dass sie ersticken könnten. Ansonsten, mal von der Arbeit, die so ein Tier macht abgesehen, find ichs ne gute Sache Kinder mit Tieren aufwachsen zu lassen. Das macht sie sozialer! Liebe Grüße, gaga2009!

Wie entsteht eine Allergie? Der erste Kontakt mit Allergieauslösern

Die Antikörper vom Typ E werden vom Immunsystem mancher Menschen nach dem ersten Kontakt mit Antigenen in großen Mengen gebildet. Sie setzen sich auf bestimmte Zellen (Mastzellen) im Körpergewebe. Der Erstkontakt ruft noch keine Krankheitszeichen hervor, der Körper wird jedoch sensibilisiert, d. h. es besteht eine erhöhte Reaktionsbereitschaft gegenüber diesen Antigenen. Der zweite Kontakt

Beim zweiten Kontakt verbindet das betreffende Antigen zwei Antikörper vom Typ E, die auf einer Mastzelle sitzen. Nach der "Überbrückung" der Antikörper vom Typ E werden aus dem Inneren der Mastzelle biologisch hochaktive Stoffe (Mediatoren, wie z. B. Histamin) in die Umgebung freigesetzt und rufen in der Regel an den betroffenen Körperstellen Entzündungsreaktionen hervor. Werden die Fremdstoffe über die Lunge eingeatmet, kann sich ein Asthma entwickeln. Nahrungsmittel und ihre Bestandteile, die für den menschlichen Körper auch Fremdstoffe darstellen, können zu

allergischen Reaktionen am Magen- und Darmtrakt oder an anderen Organen (Haut, Lunge) führen. Das Eindringen von Fremdstoffen über die Haut kann bei entsprechend empfindlichen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

Allergien sind nicht vom ersten Tag an vorhanden, sondern sie werden erworben

Entscheidend ist der wiederholte Kontakt

Der wiederholte Kontakt mit dem Antigen ist hierbei entscheidend. Antigene, die Allergien auslösen, werden auch als Allergene bezeichnet. Ist die Allergie einmal ausgebrochen, lassen sich die Krankheitszeichen durch das betreffende Allergen immer wieder auslösen, unter Umständen bei jedem Kontakt verstärkt.

Die Veranlagung

Die Veranlagung zu dieser überempfindlichen Reaktion ist den meisten Menschen, die später an Allergien erkranken, bereits angeboren. Man spricht von einer atopischen Disposition. Diese Neigung ist daran zu erkennen, daß im engeren Familienkreis (Mutter, Vater, Geschwister) bereits Allergien vorkommen. Menschen mit einer angeborenen Neigung zur Entwicklung von Allergien werden auch aus medizinischer Sicht Atopiker genannt.

Eine Allergie kann aber auch - vor allem unter ungünstigen Umwelteinflüssen - erworben werden. Quelle: aak.de

Hier noch einmal ein interessanter Link zu diesem Thema http://www.allergie.com/allergie-verstehen/wissenswertes/wie-entsteht-eine-aller...

Ich selbst habe eigentlich "nur" Heuschnupfen. Einmal hatte ich bei einem Bekannten übernachtet, der auch Katzen im Haus hatte. Es war die Hölle: neben dem furchtbarn Juckreiz auf der Haut bekam ich fast keine Luft mehr. Der Hals schwoll mir zu und ich hatte Schluckbeschwerden. Und alles wegen diesem Vieh. Tiere sind für Kinder ja ganz lustig, aber im Haus haben sie nichts zu suchen.

Was möchtest Du wissen?