Können Eiweißshakes Herz Rythmus Störungen verursachen?

2 Antworten

Die Eiweiss-Shakes dürften nicht so das Problem sein. Schon gar nicht bei einem pro Tag.

Mich macht eher besorgt, daß das "Fitness-Studio" ihr schaden könnte. Hat sie das sowie die sportliche Betätigung, die sie dort macht, denn mit ihrem behandelnden Arzt abgesprochen? Wird sie ärztlich überwacht? Eiweiss-Shakes hören sich sehr nach "Mucki-Bude" an...

Was bezweckt Deine Mutter überhaupt? Allgemeine Kräftigung, Gewichtsabnahme, Ausdauertraining...? Wäre Deine Mutter die meine, würde ich ihr eher zu einem Coronartraining oder zum Kieser-Training raten. Da wird wirklich nur trainiert und nicht noch ein schwunghafter Handel mit Eiweiss-Drinks betrieben.

ich habe nochmal nachgefragt, sie wiegt 100kg auf 182cm. Das ist doch eigentlich nicht so schlimm.. Nun hat sie aber probleme mit den Knien, ist schon operiert und der Arzt hat gesagt abnehmen. Waight Watchers hat sie vor einigen Jahren auch schon durch, davon ist sie geheilt. Ansonsten weiß sie sehr wohl, wie man sich gesund und Kalorienarm ernährt.

0
@hansweber

Nun ja, ein BMI von 30 ist schon "grenzwertig". Ein paar Kilo weniger würden ihren Gelenken, speziell den Knien, zweifellos gut tun. Aber das weiß sie ja bereits. Auch die Idee, durch körperliche Bewegung den Kalorienverbrauch anzukurbeln, ist nicht falsch. Zusammen mit einer kalorienarmen, aber vollwertigen Ernährung kann sie - ganz allmählich! - durchaus 10 kg abspecken. Aber sie sollte ihre sportlichen Betätigungen immer mit ihrem behandelnden Arzt abstimmen, sonst schadet ihr das womöglich mehr, als es nützt.

0

Wie viele von diesen Shakes trinkt sie denn?

ich glaube einen am abend. LG

0
@hansweber

sorry ist eine Herzkranzverdickung sie nimmt morgens zur Blutverdünnung 1 ASS 100 und trinkt am Abend einen Shake.

0

deine mutter trinkt jeden tag ihren eiweißshake im fitnesscenter, der ja --meines wissens- nur aus pflanzlichem eiweiß besteht.

wieviel tierisches und pflanzliches eiweiß nimmt denn deine mutter noch zusätzlich mit der nahrung zu sich?

eine eiweißÜBERLASTUNG wäre nämlich bei ihrer herzerkrankung kontraproduktiv.

unten kannst du interessantes über eiweiß und seine verwertung im organismus nachlesen und welche schädlichen auswirkungen ein ZUVIEL haben kann.

(ich hatte mich viele jahre lang falsch ernährt > zuviel pflanzliches UND zuviel tierisches eiweiß zu mir genommen (zu wenig basische kost) und habe dies vor jahren schwer büßen müssen.)


Welches Eiweiß ist am verträglichsten?

Es ist das wenig belastende, gesäuerte Milcheiweiß, da es sich um bereits vorverdautes Eiweiß handelt: Buttermilch, Kefir, Quark, Dickmilch, Joghurt (+).

Tierische Eiweiße werden generell zwar schnell im Dünndarm resorbiert, da sie zu hoher Enzymausschüttung und Salzsäureproduktion anregen, aber ihr Ein- und Umbau in die Körperzelle ist relativ schlecht.

Nach den mikroskopisch belegten Erkenntnissen des Eiweißforschers Prof. Wendt wird das Eiweiß von Schweinefleisch z.B. nicht in die Zelle aufgenommen,sondern im Zwischenzellgewebe des Körpers eingelagert.

Im Darm werden nämlich die Proteine nicht, wie man früher annahm, in einzelne Aminosäuren zerlegt, sondern dringen als großmolekulare Polypeptide ins Blut; deshalb kann der menschliche Körper die artspezifischen Eiweiße vom Schwein, aber auch vom Rind und anderer Tiere nicht in den eigenen Stoffwechsel einbeziehen und muss sie ablagern: im genannten Zwischenzellgewebe, an den Wänden der Blutgefäße, in den Gelenken, im Bindegewebe und in den Lymphdrüsen.

Entsprechend sind die Ursachen für Arterienverschlüsse (was auch ein Übersäuerungsproblem sein kann), Folge: Leistungsschwäche des Gehirns, Funktionsstörungen der Organe, Rheuma, Fibromyalgie Syndrom, Osteoporose und Allergien.

Im Blut bewirkt die Übereiweißung eine verminderte Sauerstoffaufnahmefähigkeit:

Die Erythrozyten im Blut haben eine positive Oberflächenladung, dadurch stoßen sie sich gegenseitig ab und verbinden sich nicht, was zur Verklumpung führen würde.

So kann jedes Blutkörperchen seine ganze Funktionsoberfläche nutzen. Befinden sich jetzt großmolekulare Eiweiße im Blut, und diese Eiweiße haben eine negative Ladung, verbinden sie sich mit den positiv geladenen Erythrozyten. Unter dem Mikroskop sieht man dann eine weiße Kette um jedes rote Blutkörperchen, was zu einer geringeren Sauerstoffaufnahmefähigkeit führt.

Wird spätestens jetzt nicht auf eine Ernährungsumstellung geachtet, formieren sich die Erythrozyten zu dem, was man Geldrollen nennt, vermischen sich miteinander und verkleben.

Folgen sind neben der erniedrigten Sauerstoffaufnahme Thrombosen, Mikroembolien und Durchblutungsstörungen.

Erhalten die Gewebszellen nicht genügend Sauerstoff, schalten sie auf anaeroben Stoffwechsel um, d.h., sie versuchen über einen Mechanismus, bei dem linksdrehende Milchsäure entsteht, ihre Energiegewinnung zu erreichen.

In der Folge stellt sich aber Gärung in der Zelle ein (durch Glykolyse) und das ist auch ihr Untergang. Bei der verminderten Zellatmung, durch die verminderte Sauerstofftransportfähigkeit der Erythrozyten, finden wir zudem Erkrankungen in den Herzkranzgefäßen, Durchblutungsstörungen und hohen Blutdruck. Bei der Hypertonie versucht der Körper bei einer Übereiweißung die Zirkulation durch Drucksteigerung zu verbessern !

Der Körper, dem genetisch das Programm „Überleben“ eingegeben ist, zeigt bei einem mit Eiweiß überlasteten Blut noch eine andere Strategie, um sich von der Last zu befreien, nämlich Entzündungserscheinungen.

Bei den entstandenen Entzündungen finden wir z.B. die Zungenentzündung, Zahnfleischentzündung, generell Schleimhautentzündung, Rheumaschübe (auch durch Herde im Körper), Gelenkentzündungen, Gicht und alle auf „-itis“ endenden Krankheitsbilder.

Zu den chronischen Eiweißspeichererkrankheiten, besonders wenn noch andere Ernährungsfehler wie Zuckerkonsum vorhanden sind, zählen wir den Zahnfleischschwund (auch durch Darmpilze), Herz-Kreislauf-Schäden, Arteriosklerose und Knochenschwund.


http://www.von-frankenberg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=74

um nochmals kurz auf das o.a. "geldrollenphänomen" einzugehen:

deine mutter bekommt ja ASS > das ja bekanntlich die fließeigenschaften des ("verdickten") blutes verbessern soll.

hier kannst du fotos (mit erklärungen) zu diesem "phänomen" sehen:


http://www.naturheilpraxis-sommer-frey.de/Dunkelfeld-Flyer2.pdf

0
@berta

Durch äußere Einflüsse können aber auch Lebensformen mit krankmachenden Zwischenstufen entstehen. Prof. Dr. Enderlein änderte damit die herrschende Meinung, dass Blut steril sei. Er entdeckte, dass Mikroorganismen einen Formenwandel durchlaufen. Diese Mikroorganismen sind ein wesentlicher Bestandteil des Zustandes unseres Blutes. Sie beeinflussen die Fliesseigenschaft, die Beweglichkeit, die Lebensdauer der Blutkörperchen und die Gerinnungsfähigkeit.

Durch falsche Ernährung, (zu fett, zu süß, zu salzig und zu wenig Wasser trinken), Umweltgifte, Stress, ständige Infektionen, seelische Depressionen, kann sich das Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes verschieben. Dadurch geht die Selbstregulation des Körpers verloren. Die niedrigen Entwicklungsstufen können sich in höhere pathogene (krankmachende) Formen verändern, das Gleichgewicht ist gestört und der Mensch wird krank.


http://www.gesundheitscentrum-westend.de/Naturheilverfahren.4.22.php

0

Was möchtest Du wissen?