Können auch schon Schüler Burn-Out haben?

3 Antworten

Hallo! Kinder unter 10.Jhr schützen sich durch ihre Hormonausschüttung! Aber der Jugendliche reagiert eben schon wie ein Erwachsener mit seinen Hormonen! Dauerstress führt zu Ausgebranntheit dem "Burnout-Syndrom" und muß ernsthaft behandelt werden.Zum Arzt gehen! Ansonsten kann es zu einer Depression kommen!Lg

Ich weiß nicht ob ich das Burnout Syndrom nennen soll was ich hab. Also ich bin 15 Jahre alt und geh auf die Realschule. Am Anfang [ 5. bis 7. Klasse war ich so ne richtige Streberin) In der achten bin ich sitzengeblieben. Ich war plötzlich mit allem überfordert. Hab mich genervt gefühlt von jedem; wollte alleine sein;bin nicht mehr so oft bei Freunde gegangen weil ich irgendwie Angst hatte. Ich hab mir dann so zusagen einen neuen freund gesucht: meinen Laptop.. es ist so einfach mit Leuten in Kontakt zu bleiben mit diesem elektrischen kasten. Irgendwann wurde es mehr. Ich chattete mit fremden. Mit Leuten die ich nicht kannte,kam mit irgendwelchen Leuten aus dem Internet zusammen?! Das sie mich verletzen könnten kam mir nicht in den Sinn. Ich war mit allem so überfordert. Bevor ich sitzen geblieben bin meinten meine Freunde ich wäre kindisch; das war alles wie auf einmal weg. Es tat mir soo weh und ich wusste gar nicht wie ich bin. Wie ich mich danach verändert hab weiß ich nicht. Ich hab mich verstellt wies nur ging. Ich hab alles versucht um dazu zugehören. Alles. Ich hab mich danach mit jedem verstanden. Mit meinen Leuten aus der Klasse und dann kamen noch meine Chatleute dazu. Ich hatte nie geglabut das es soo viele falsche freunde gibt. Und das du es nie jedem recht machen kannst. Ich hab so viel durchgemacht in meinem Leben. Ich bin dann mit den "coolen" auf Partys gegangen; hab mir die Rübe weggesoffen. Hab mit Jungs gesprochen. Aber die wollten noch mehr. Die wollten das ich mich noch mehr veränder. Ich musste noch cooler sein um zu denen zu gehören und daannnn; dann auf einen Schlag; ich blieb sitzen und alle ließen mich fallen. ALLE. Ich hab sozusagen erst da gemerkt wie scheiße es war sich zu verstellen, denn ab dem Zeitpunkt hab ich das Problem das ich jetzt immernoch hab. Wer bin ich? Ich find nicht mehr zu mir selbst. Als sie mich alle fallen ließen musste ich Dinge in meinem Leben ändern. Ich hab versucht aus allem was mir angetan wurde zu lernen. Jungs sind Arschlöcher hab ich mir eingeredet; Freunden zu vertrauen? Nur gaaaanz schwer; Ich komm von meinem Laptop nicht los, weil ich das Gefühl hab das ich darin nicht überfordert werde; nicht verletzt werde. Und dann passiert das auch noch: ich komme mit einem InternetJungen zusammen und der verarscht mich aufs ganze. Zum Schluß meint er nur ich soll mir einen Psychater holen; mit jemandem wie mir kommt man nicht aus. Es tut mir so weh, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich finde mich selbst nicht mehr. In meiner neuen Klass hab ich jetzt neue Leute kennen gelernt, dann kommen plötzlich meine alten wieder an. Was sollte ich denn tun? ich wills doch jedem nur recht machen. Ich versuche so wenig wie möglich mit denen zu tun zu haben, weil ich zu große angst hab wieder enttäuscht zu werden. Ich hab versucht erwachsener zu sein, aber das bin nicht ich. Ich weiß nicht wer ich bin. Vor monaten hab ich dann immer wieder diese komischen Phasen. Sie werden jetzt immer schlimmer. Am Anfang hatte ich sie nur alle drei tage, jetzt sogar täglisch. Wenn ich versuch sie zu beschreiben kommt mir nur eine Sache in den Kopf : Ich griegs mit der Angst zu tun .Weiß nicht wieso ich überhaupt lebe. Denke jede Sekunde darüber nach wer mich vermissen würde. Dann denk ich plötzlich an das was kommen könnte, heiraten und glücklich mit jemandem sein. Danach fang ich an zu weinen und denk mir : Wer bin ich und warum muss ich ich sein? Wieso guckt Gott nur zu. Ich träume Abends immer das irgenjemand stirbt oder ich träume gar nichts. Dann mach ich mit gedanken ob es das überhaupt wert ist, schule zu machen wenn ich mir nicht mal ne zukunft vorstellen kann. Ich versinke und drohe darin unterzugehen. Mein Selbstwertgefühl liegt in solchen phasen bei null und ich hab mich selbst nicht unter kontrolle;werf irgendwas gegen die wand und bin total gereizt wenn jemand mit mir redet. Ich zieh mich zurück aber wünsch mir doch eigentlich nur jemanden der mir zuhört. Ich guck nachts alleine aus dem Fenster; rede mit mir selbst und hab dann später angst vor mir. Ich geh ins Bett und denk dann über meine Familie nach. Was wäre wenn sie tot wären, weil sie überanstrengt sind vom Haushalt? Aber selbst bin auch zu schwach um das alles unters Dach zukriegen. Dann werd ich die Angst nicht los, das ich vielleicht auch in meiner neuen Klasse verarscht werde; das ich denen auch nicht trauen kann. Ich versuch soo nett wie möglich zu sein. Aber sobald ich dann nach Hause komm, merk ich : soo jetzt is wieder der punkt, das bin nicht ich! Aber wer bin ich denn dann? Ich lache obwohl ich heulen könnte; ich lebe obwohl ich tot sein will; ich weine nur wenn ich allein bin. Weil ich Angst hab das das niemand versteht; weil ich Angst hab das ich so viel einem Menschen anvertraue, und er das kaputt machen könnte. Ich hab sowas täglich und das macht mich depresiv. Ich bin über Tag müde obwohl ich 9 Stunden Schlaf habe,. Ich hab Angst auf die Straße zu gehn weil ich überfahrn werden könnte. Und dann nachdem ich geschlafen hab, gehts in die Schule. Dort merk ich gar nix von all dem. Ich fühl mich wohl auch wenn ich lache ohne es zu wollen. Erst wenn ich dann zuhause bin; mit meinen Eltern über Schule und Co. geredet hab und mich dann in mein Zimmer gekrümmelt hab fängts voll an. Wenn ich mich dann verabredet hab, liegt mein Selbstwertgefühl so unten das ich Angst hab raus zu gehn. Aber soviel Mut ich dann wieder einstecken. denn freunde bleiben nicht wenn man sich gehen lässt. Und dann am Abend sitz ich wieder im Fenster und werd das Gefühl nicht los das mein Leben sinnlos is. Es tut so gut das jetzt hier sagen zu können. Niemand weiß wer ich bin. Ach was red ich denn da, ich weiß es ja selbst nicht. Und jetzt die Frage an euch. Soll ich zu einem Psyschologen gehn und ist das dieses Burnout Syndrom?

Liebe/r gast,

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Viele Grüße

Alex vom gesundheitsfrage.net-Support

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Lieber Gast, nachdem mein Stiefvater in den Sommerferien nach der 4. Klasse starb und die Schule wieder anfing, hatte ich keine Lust auf alles. Meine Noten verschlechterten sich drastisch. Ich hatte keine Lust irgendwelche Mitschüler näher kennen zu lernen und grenzte mich selbst aus, was meine Mitschüler, die keine Ahnung von meiner gefühlsmäßigen Lage hatten, wohl zum Anlass nahmen, mich zu ”mobben”. Das erzählte ich niemandem, weil ich immer nur allein sein wollte. Das hing mit dem Tod und dem Mobbing zusammen. Ich wollte nicht, dass sich unnötig um mich gekümmert wird. Die Lehrer hassten mich, weil ich nie Hausaufgaben hatte, nie aufgepasst habe und die Mitschüler, weil ich mich immer mehr distanziert habe. Nach einem halben Jahr zogen wir wieder zurück dahin, wo wir früher wohnten. Langsam wurde alles ”scheinbar” besser. Meine Noten wurden besser und fand neue Freunde. Ich verstellte mich, machte auf perfekt, doch wenn ich von der Schule kam war ich wieder nur traurig und verschlossen, doch niemand bekam etwas mit. Ich entdeckte zahlreiche Chatrooms für mich. Dort war es leichter perfekt zu sein. Erst chattete ich nur mit Bekannten, doch irgendwann auch mit völlig Fremden. Ich dachte, ich könnte mich meinen neuen ”Chatfreunden“ öffnen, doch abermals werde ich nur ausgenutzt und ver”arscht”.Mein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen waren am Ende. Jeder kleine Fehler ist mir sehr peinlich und fast alle Alltagssituationen sind mir unangenehm.Ich rutschte wieder ab und blieb sitzen.Ich weiß nicht mehr wer ich bin und frage mich wer mich vermissen würde, wenn ich tot wäre.Ich kann mich niemandem mehr öffnen und wenn ich es mal wage werde ich wieder nur wieder ver”arscht”.Ich kriege nichts mehr hin und versuche nur krampfhaft das perfekte Bild aufrechtzuerhalten. Ich weiß nicht mehr weiter und bin immer nur erschöpft und weiß nicht wieso.Alle verlangen von mir zu funktionieren und sehen diesals selbstverständlich an.

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