Knochen-Knorpeltransplantation im Knie?

3 Antworten

Hallo Lennie,

ich habe zum Glück noch keine Erfahrungen mit Knorpelschäden im Knie machen müssen, aber hier gibt es einen kleinen Anatomiekurs zum Thema "Knie".

Ich fand es sehr interessant, weil man immer davon hört, was alles kaputt gehen kann. Von dieser Knorpeltransplantation habe ich noch nie etwas gehört, ich stehe dem ganzen aber kritisch gegenüber. Knorpel hat keine Blutgefäße und wird nur durch die umliegenden Gewebe versorgt, darum heilt er auch so schlecht.

Hat dich der Arzt denn ausreichend über Risiken informiert? Ich hätte dabei Angst, dass der Knorpel nicht anwächst und du von OP zu OP läufst.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, du findest eine gute Lösung für dein Knie.

http://www.youtube.com/watch?v=bE3gGxT9iHc&feature=related

Hallo Lennie,

Bei mir ist die OP gerademal 8 Tage her, und ich kann das Knie schon wieder belasten, bin vorher viermal operiert worden ( Meniskus, Knorpelschaden,Bänder usw.) Habe fast keine Schmerzen mehr und ein sehr gutes Gefühl dass es das Wert war. Liebe Grüße

Hallo Lennie bei mir ist die knochen-knorpel-transplantation 6 monate her. Ich hatte vorher schon 2 op's und muss sagen es hat sich gelohnt!!Ich kann mein knie wieder gut bewegen und belasten. Du musst dir nur im klaren sein, dass es danach nicht wie vorher ist. Gewisse einschränkungen gibt es. Brustschwimnen und steppen sind dann tabu. !!. Ich hab es ausprobiert ;-) und muss sagen die Bewegungen tun dem knie nicht gut. Rückenschwimmen, Rad fahren und walken sind super :-) hoffe meine Erfahrung hilft dir bei der entscheidung :-) ich würde es immer wieder machen lassen :-) lg nathalie

Joggen nach Meniskus-und Knorpelschaden?

Hatte am 30.11.17 eine Meniskus-OP bei der eine Teilentfernung mit anschließender Glättung des linken Innenmeniskus vorgenommen wurde. Bei der Arthroskopie wurde auch ein Knorpelschaden mit bestehender Athrose festgestellt. Da die OP sehr gut verlaufen ist und ich schon am zweiten Tag (nach dem Drainage ziehen) das operierte Knie normal, ohne Krücken, belasten konnte und ich mich sonst fast gänzlich beschwerdefrei bewegte, fing ich nach 6 Wochen wieder mit dem Lauftraining an. Da ich keinerlei Schmerzen hatte fing ich langsam an das Pensum zu steigern und konnte wieder problemlos alle zwei Tage meine 10 km-Runde absolvieren. Das ging drei Wochen sehr gut, bis ich plötzlich beim Laufen (31.01.2018) einen stechenden Schmerz an der operierten Stelle verspürte und das Lauftraining darauhinf abbrach. Unser ortsansässige Orthopäde, den ich daraufhin aufsuchte, verschrieb mir schmerz-bzw. entzündungshemmede Tabletten, da er nur von einer Reizung einer Vernarbung (hoffe ich habe es richtig verstanden) ausging. Da sich aber keine Besserung einstellte, habe ich endlich, 3 Wochen später einen Termin bei dem Orthopäde der mich operiert hat, bekommen.Dieser sagte mir, das speziell die Schädigung des Knorpels so stark sei, das ich meine "Laufkarrierre" beenden sollte und ich mir, nach dem nachlassen der Schmerzen, eine andere Sportart (z.B. Radfahren) suchen sollte. Auch sollte ich damit rechen, daß mir das Knie immer wieder Probleme machen könnte, da der Knorpelschaden irreperabel sei. Er verordnete mir auch Ruhe und verschrieb mir ebenfalls Tabletten. Meine zwei Fragen wären nun: Ist es normal, daß man bis zu 9 Wochen nach solch einer OP, bei der man in dieser Zeit überhaupt keine Schmerzen hatte und auch den gewohnten Sport ausüben konnte, plötzlich wieder starke Schmerzen bekommt? Und ist es für mich wirklich unmöglich meinen Laufsport mit dem Knorpelschaden weiter auszuüben oder gibt es andere Behandlungsmethoden, die mir das Laufen weiterhin möglich machen? Hoffe hier hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen. Sorry, ist ein bißchen lang geworden.


l.g.


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