Knie TEP- nach der Reha als arbeitsfähig entlassen- ist das realistisch?

2 Antworten

Das kommt ganz sicher auf den Beruf an.

Erst danach die noch bestehenden Beschwerden und das Gesamt-Befinden.

Wenn dies alles nicht für einen Arbeits-Versuch ausreicht, wird es doch kein Problem sein, den behandelnden Arzt um eine weitere AU-Bescheinigung zu bitten ?

Danke für deine Antwort. Es kommt nun darauf an wer weiter behandelt.....der HA hält sich mit AU Bescheinigungen aufgrund eines bestimmten Umstandes sehr zurück. Leider.....

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Als arbeitsfähig wird aus einer Reha nur derjenige entlassen, der nicht au geschrieben in die Reha kam. Dies war auch bei mir so geschehen, was natürlich ein Witz war.

Man sollte also immer zusehen, dass man als au in die Reha fährt, aber das sagt einem vorher niemand. Nun muss Dein Mann wieder zum beh. Arzt und sich dort au schreiben lassen, - lästig aber wahr. LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für deine Antwort. Stimmt so etwas hattest du schon einmal geschrieben, da kann ich daran erinnern. Aber er kommt doch vom KH als arbeitsunfähig in die Reha, oder zählt das nicht? Mir haben heute schon Telefonate den Nerv geraubt....

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@sonne123

Ich befürchte, dass dies in der Tat nicht zählt, das au-Formular muss wohl vom beh. Arzt ausgestellt sein. Bei mir war es die Selbstständigkeit, die dafür sorgte, dass ich mit keinem "gelben Schein" wedeln konnte, denn für wen, so dachte ich mir, brauche ich eine au-Bescheinigung. Für mich selbst nicht, denn ich wusste auch ohne den Schein, dass ich au bin. Ja leider ist es alles recht merkwürdig geworden in der heutigen Medizinwelt und den Vorschriften. Und der Reha-Arzt erklärte mir, dass er nicht befugt sei mich als au zu entlassen. LG

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@Winherby

Bleibt die Frage, wer ist der behandelnde Arzt? Der HA hat die ÜW zum Orthopäden ausgeschrieben. Der Orthopäde veranlasste eine MRT. Der Orthopäde überwies ihn zur Chefarztsprechstunde im KH. Dieser fertigte noch einmal ein Röntgenbild an und entschied sich für eine TEP im Knie.......Termin heute.

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@sonne123

Da ist wohl der Orthopäde der Initiator und somit der beh. Arzt. Bei ihm wird sich Dein Mann letztendlich auch wieder vorstellen müssen.

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@Winherby

Das denke ich mal auch. Hast du während der Reha Übergangsgeld erhalten von der DRV?

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@sonne123

Übergangsgeld? Nö, kann mich nicht erinnern, nur die Fahrtkostenerstattung bekam ich direkt in der Reha ausgezahlt, sogar doppelt ,-))

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@sonne123

Das wusste ich bis heute nämlich auch nicht....das es sowas gibt.

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@sonne123

Kann natürlich sein, das so etwas bei Selbständigkeit entfällt. Aber du hast doch bestimmt auch Beiträge gezahlt oder?

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@sonne123

Was für ein "Übergang" ist denn da gemeint? So eine Art Krankengeld wie es von der KK ab der 6. Krankheitswoche gezahlt wird?

Ich denke für Selbstständige gibbet das eh nicht.

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@Winherby

Übergangsgeld für die Zeit der Reha....ich weiss so und so noch nicht wie das nach der Reha weiter geht. Vielleicht sollte man alles auf sich zukommen lassen und nicht schon vorher sich nervlich fertig machen. Ich bin aber der Typ, der auf alles eine Antwort hätte, auch wenn es noch gar nicht aktuell ist.... vorsorglich in die Zukunft schauen und für alle Eventualitäten ausgerüstet. 🤔

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@sonne123

Ja ja, von dieser Sorge vor Eventualitäten leben die Versicherer aller Art sehr gut;-))

Aber ist natürlich nicht verkehrt, sich um die Zukunft zu kümmern, - nur so richtig sorgen (Sorgen machen) sollte man sich besser nicht. In der Reha gibt es sog. Sozialsprechstunden, dort kann sich Dein Mann sehr umfassend beraten lassen, wie es mit ihm weitergehen soll oder weitergehen kann, oder weitergehen wird.

Mir hatte damals die Beraterin noch in der Reha geraten mich umschulen zu lassen, es war also absehbar, dass aus mir nix mehr wird, - berufstechnisch. Ich bekam die Kölner Adresse der entspr. Beratungsstelle und musste dort zum Gespräch antanzen. Wir kamen auf die grandiose Idee, dass ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Ausbilder in einer Physioschule weitergeben könne. Nach vielen Telefonaten mit entsprechenden Ausbildungsstätten stellte sch heraus, dass ich zuvor eine zweijährige pädagogische Ausbildung machen müsse, um als Ausbilder zugelassen werden zu können. Da war ich dann mit 59 Jahren doch zu alt für und so kam es zum Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Aber bis die durch war, vergingen nochmal fast drei Jahre.

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