Kluge Eltern = kluge Kinder! ...Ist da wirklich was dran?

2 Antworten

Du solltest die Macht der Gene nicht überschätzen. Sie geben vielleicht eine gewisse Intelligenzbreite vor - aber google mal nach, was Intelligenz ist! Das ist nichts Statisches, und von daher kommen wieder Elternhaus, Erziehung, Schulbildung, Förderung, Motivation und noch einige Faktoren mehr hinzu. Hier ist ein interessanter Artikel dazu: http://www.brainworker.ch/Wissen/vererbung.htm

Trotzdem muß das nicht Deinem persönlichen Eindruck widersprechen. Vielleicht kennst Du Familien, wo das Kind scheinbar gefördert wird (Kursangebote, Nachhilfe etc.), das aber nichts bringt. Da fehlt dann ganz offensichtlich die Motivation, das Gebotene anzunehmen. "Du mußt" ist ein ziemlicher Motivationskiller. Zumal wenn die Eltern selbst dann nach des Tages Müh und Last nur noch vor der Glotze abhängen und "entspannen" wollen. Wie jede Überforderung, ist auch die kindliche Überforderung nur subjektiv zu bewerten. Daher ist die behutsame (aktive!) Förderung allemal besser als die passive Forderung.

Einerseits liegt es mit Sicherheit an den Genen. Denn was nicht da ist, kann auch nicht entwickelt werden. Andererseits spielen die Lernprozesse und die Bezugspersonnen, die die Entwicklung fördern und nicht hemmen die entscheidende Rolle. Des Weiteren ist eine offene, positive Einstellung zu Menschen und zum Lernen von Bedeutung sowie ein bißchen Glück im Lebern. alles gute! M.

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