Kluge Eltern = kluge Kinder! ...Ist da wirklich was dran?

2 Antworten

Du solltest die Macht der Gene nicht überschätzen. Sie geben vielleicht eine gewisse Intelligenzbreite vor - aber google mal nach, was Intelligenz ist! Das ist nichts Statisches, und von daher kommen wieder Elternhaus, Erziehung, Schulbildung, Förderung, Motivation und noch einige Faktoren mehr hinzu. Hier ist ein interessanter Artikel dazu: http://www.brainworker.ch/Wissen/vererbung.htm

Trotzdem muß das nicht Deinem persönlichen Eindruck widersprechen. Vielleicht kennst Du Familien, wo das Kind scheinbar gefördert wird (Kursangebote, Nachhilfe etc.), das aber nichts bringt. Da fehlt dann ganz offensichtlich die Motivation, das Gebotene anzunehmen. "Du mußt" ist ein ziemlicher Motivationskiller. Zumal wenn die Eltern selbst dann nach des Tages Müh und Last nur noch vor der Glotze abhängen und "entspannen" wollen. Wie jede Überforderung, ist auch die kindliche Überforderung nur subjektiv zu bewerten. Daher ist die behutsame (aktive!) Förderung allemal besser als die passive Forderung.

Einerseits liegt es mit Sicherheit an den Genen. Denn was nicht da ist, kann auch nicht entwickelt werden. Andererseits spielen die Lernprozesse und die Bezugspersonnen, die die Entwicklung fördern und nicht hemmen die entscheidende Rolle. Des Weiteren ist eine offene, positive Einstellung zu Menschen und zum Lernen von Bedeutung sowie ein bißchen Glück im Lebern. alles gute! M.

Mein Bruder (6) ist krank!

Guten Tag,

mein Bruder ist 6 Jahre jung und wurde per Kaiserschnitt geboren.

Er ist krank. Nur so kann man sein Verhalten erklären.

Er selbst leidet an Übergewicht. Um das bildliche sich vorstellen zu können. Ihn passt Kleidung für 9 Jährige.

Darüber hinaus hat er ein soziales Fehlverhalten. Er weiß nicht wann "Schluss" ist. Er hat keine Grenzen. Er hat z.B ältere Menschen (40/50) blöd von der Seite angemacht. Auch kann er gewisse Dinge nicht befolgen wie "Hör bitte auf" oder "Es reicht jetzt."

Er ist... Wie kann man sowas ausdrücken. "Er ist Befehl oder "Bitten" resistent. " Zusätzlich dazu kommt eine cholerisches Verhalten. Regelrechte Wutanfälle. Auch gegen meine Mutter. Er hat sich nicht unter Kontrolle, wirft mit Beleidigungen um sich, die selbst ich (18) niemals gesagt habe. Das geht auch über in aggressives Verhalten. Also er boxt schon mal ganz gerne, und auch hier wieder: Er kennt die Grenze nicht. Er macht weiter und weiter. Ein "Es reicht" bringt nichts. Es wird ignoriert oder gar nicht erst wahrgenommen.

Weitere Details: Er liebt "Rock Musik" - also laute Musik, die viel Dynamik in sich trägt. Dazu "geht er dann völlig ab." Schreit rum, bewegt sich dazu (extrem dynamisch) und fühlt sich "vermutlich wohl". Für Außenstehende ist das aber meist abschreckend. Auch schreit mein Bruder. Das hört sich im ersten Moment "harmlos" an aber er schreit nur. Er kann nicht normal reden. Er hat einfach nicht dieses "Feingefühl", was sich auch in seiner Grobmotorik zeigt.

Mein Bruder hat im Grunde genommen keine wirklichen Freunde, denn die Eltern wollen innerhalb kürzester Zeit, nicht dass ihr eigenes Kind mit meinem Bruder etwas zu tun hat. Es gibt immer wieder "Prügellein, schlimme Wörter werden benutzt" und weitere unsoziale Verhaltensmuster.

Darüber hinaus ist er in meinen Augen auch sehr begabt. Diese Begabung zeigt sich z.B in Form von der "Aufnahmefähigkeit". Er kann mehrer Kinderbücher (um die 10 Stück) komplett auswendig - korrigiert mich sogar des öfteren, wenn ich einen Artikel falsch vorgelesen habe. Songtexte beherrscht er auch nach kurze Zeit. (auch englische - zumindest im Ansatz)

Weitere Anmerkungen: Wir haben bereits einen Termin beim Arzt. Bei mehreren Ärzten im Grunde genommen und auch liebe ich meinen Bruder, auch wenn das bei dem von mir geschriebenen Text nicht rüber kommt. Ich finde sein Verhalten furchtbar, reduziere aber nicht meine Höflichkeit zu ihm, sondern versuche es immer wieder mit der gleichen Herangehensweise. Mit Bitten und Aufforderungen versuchen einzulenken.

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